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Fotos der totalen Mondfinsternis: So zog der Superblutmond die Welt in seinen Bann

Hier und da versperrten Nebel und Wolken die Sicht auf den Super-Blutmond. Doch in den meisten Regionen Deutschlands war die Sicht auf die totale Mondfinsternis frei. Wegen der großen Nähe des Erdtrabanten war der rote Mond besonders prächtig.

Helle Mondscheibe mit erstem Schatten in der nördlichen Hemisphäre

Viel näher kommt der Mond auf seiner Bahn um die Erde unserem Planeten nicht. Deshalb war schon der Anblick des großen Vollmondes beeindruckend. Ein erster Schatten (oben) deutet die beginnende Finsternis an.

Der rot schimmernde Blutmond hat in der Nacht zu Montag Astronomie-Fans in vielen Teilen Deutschlands fasziniert. Nicht belohnt für das frühe Aufstehen wurden allerdings Himmelsgucker im Norden und Westen des Landes, etwa in Schleswig-Holstein, weiten Teilen Niedersachsens und im Norden Nordrhein-Westfalens: Dort versperrten Nebel und Hochnebel den Blick auf das Naturschauspiel, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.


Eine dichte Wolkendecke lag zudem über Sachsen und dem östlichen Bayern, zwischen Passau, Regensburg und dem Bayrischen Wald. In den übrigen Teilen Deutschlands sei die Sicht auf die totale Mondfinsternis frei gewesen. Und viele Sternenfreunde ließen sich im Freien oder unter sachkundiger Anleitung in den geöffneten Sternwarten von dem Himmelsschauspiel in den Bann ziehen.

Mond im Erdschatten

Bei einer totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Erde hält das Licht der Sonne ab, der Mond befindet sich also im Schatten der Erde. Langwelliges Licht wird zudem von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut und lässt die Mondscheibe dadurch in einem kupferfarbenen Farbton schimmern. Das Besondere bei dieser Mondfinsternis: Der Erdtrabant befindet sich derzeit in größtmöglicher Nähe zur Erde, so dass der sogenannte Superblutmond besonders groß am Himmel stand.

dho / DPA