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Getrübte Sicht: Nach Mondfinsternis kommen Sternschnuppen-Ströme

Wolken trübten am Samstag den Blick auf die totale Mondfinsternis - doch es gab auch viele Gucklöcher. Jetzt kommen die Sternschnuppen-Ströme. Wünsch' dir was!

Das Wetter hat vielerorts in Deutschland den Blick auf die totale Mondfinsternis am Samstagnachmittag getrübt. Doch viele Beobachter konnten zwischen Wolkenlücken trotzdem das kosmische Schauspiel erspähen. Bei einer solchen Finsternis taucht der Vollmond vollständig in den Schatten der Erde ein.

In Berlin erinnerte der Mond an eine angeknabberte Oblate. Über den Kurznachrichtendienst Twitter berichteten Menschen aus verschiedenen Regionen von freier Sicht auf das Spektakel - zumindest für wenige Minuten. "Auf Amrum konnte die Mondfinsternis zwischen einigen Wolkenlücken gut beobachtet werden", sagte Jost Jahn, Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde, der Nachrichtenagentur dpa. "Die rötliche Verfärbung des verfinsterten Teils war aber aufgrund des hellen Dämmerungshimmels nicht zu erkennen."

Wer am dritten Advent-Wochenende kein Wetter-Glück hatte, muss sich in Geduld üben: Die nächste von Deutschland aus sichtbare totale Mondfinsternis gibt es erst im September 2015.

Doch schon bald könnte wieder ein Blick in den Himmel lohnen: Zwei Sternschnuppen-Ströme zeigen sich in diesem Monat. Noch bis zum 17. Dezember flammen die Meteore der Geminiden auf. Das Maximum ist am frühen Dienstagmorgen (13.12.): Dann huschen bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde über das nachtdunkle Firmament. Die Ursiden bescheren uns bis über die Weihnachtsfeiertage zahlreiche Sternschnuppen.

Ob das Wetter in den nächsten Tagen mitspielt? Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommen die Tiefs "Günther" und "Hergen". Sie bringen mildere Tagestemperaturen von sechs bis zwölf Grad, Wolken und Regen, am Dienstag wird es wieder stürmisch. Der Schnee auf den Bergen werde in den kommenden Tagen wegschmelzen, sagte Meteorologe Stefan Külzer vom DWD in Offenbach am Sonntag.

roh/DPA / DPA
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