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Sonde "Dawn" reist zu Zwergplanet: Gibt es unterirdische Ozeane auf Ceres?

Die Nasa-Sonde "Dawn" ist schon seit Jahren auf dem Weg durch unser Sonnensystem. Nun kommt sie dem Zwergplaneten Ceres immer näher. Dieser könnte spannende Geheimnisse bergen - gibt es dort Wasser?

"Ceres ist geologisch extrem spannend", erklärte der DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann

"Ceres ist geologisch extrem spannend", erklärte der DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann

Je näher die Raumsonde "Dawn" dem Zwergplaneten Ceres kommt, umso mehr Gesprächsstoff beschert sie den Astronomen: Ein am Donnerstag veröffentlichtes neues Foto der Forschungssonde zeigt eindrucksvolle kleine Kraterketten auf dem kugelrunden Zwergplanten - gleichsam Schrammen auf seiner Oberfläche, wie das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen berichtete. Laut Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Bild erneut Strukturen, die derzeit noch nicht erklärt werden können. "Ceres ist geologisch extrem spannend", erklärte der DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann.

Die Nasa-Raumsonde "Dawn" mit einer deutschen Kamera an Bord war Anfang März nach mehr als siebenhalbjähriger Reise in eine Umlaufbahn um den eisigen Zwergplaneten eingeschwenkt. Derzeit nähert sie sich dessen Oberfläche weiter an - das neue Foto nahm "Dawn" am vergangenen Samstag aus nur noch 5100 Kilometern Entfernung auf.

Kraterketten wie auf Mond und Mars

Kleine Kraterketten - wie nun auf Ceres fotografiert - kennen die Wissenschaftler auch vom Erdmond, dem Planeten Mars und mehreren Asteroiden. Dem MPS zufolge entstehen sie oftmals in Folge eines heftigen Einschlags, der zunächst einen großen Krater in die Oberfläche reißt. Aus diesem wird Material herausgeschleudert - dort wo es auf die Oberfläche trifft, entstehen kleinere Krater. Wissenschaftler sprechen von Primär- und Sekundärkratern.

"Sekundärkrater sind nützliche Werkzeuge bei der Altersbestimmung von Oberflächenstrukturen", erläuterte der MPS-Forscher Thomas Platz, der dem "Dawn"-Kamerateam angehört. Sie finden sich zum Teil in großer Entfernung von ihrem Primärkrater, sind aber genauso alt wie dieser. Strukturen, welche die Sekundärkrater überdecken oder unter ihnen hervorschauen, können so im Vergleich zum Primärkrater datiert werden.

Flecken könnten gefrorenes Wasser sein

Weiter ungeklärt ist laut MPS die Natur von mysteriösen hellen Flecken, die "Dawn" bereits im Winter beim Anflug auf Ceres fotografiert hatte. Sie könnten aus gefrorenem Wasser oder aber aus helle Salzmineralen bestehen.

Ceres ist der größte Himmelskörper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Der Zwergplanet ist bereits die zweite Station der 2007 gestarteten Mission "Dawn" (englisch "Morgendämmerung"): Im Juli 2011 hatte die Nasa-Sonde den Asteroiden Vesta erreicht, den sie bis September 2012 umkreiste. Der Besuch von "Dawn" bei Ceres ist für die Wissenschaftler besonders spannend, weil sie unter der Kruste des Zwergplaneten einen Ozean vermuten.

Geleitet wird die "Dawn"-Mission vom Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde Nasa. Das Kamerasystem an Bord der Sonde wurde unter Leitung des MPS in Zusammenarbeit mit dem DLR-Institut für Planetenforschung und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

amt/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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