HOME

Lebensmittelkennzeichnung: "Wir brauchen einfache Symbole"

Supermärkte sind Irrgärten, kritisiert "foodwatch"-Geschäftsführer Thilo Bode. In seinem neuen Buch "Abgespeist" beschreibt er, dass es kaum möglich ist, gute Qualität zu erkennen. Im stern.de-Interview erklärt er, warum auch Seehofers neue Nährwertkennzeichnung wenig weiter helfen wird.

Herr Bode, wenn Sie im Supermarkt einkaufen gehen...

...bin ich oft ratlos. Oder ich ärgere mich: Man steht vor prallvollen Regalen, weiß aber viel zu wenig, um begründet auswählen zu können. Das fängt mit den Inhaltsstoffen an: Versuchen Sie mal, herauszufinden, wie viel Zucker ein Schokoriegel enthält. Auf der Packung steht meist nichts davon, oder nur "Kohlenhydrate" statt Zucker. Das ist vor allem bei Lebensmitteln für Kinder ärgerlich, weil die Eltern ja gerade da wissen möchten, was drin steckt. Ein Kinder-Drink von Bauer enthält zum Beispiel umgerechnet 55 Stück Würfelzucker pro Liter. Das steht natürlich so nicht auf der Flasche.

Anderes Beispiel: Sie stehen vor dem Milchregal. Die eine Vollmilch kostet 60 Cent, die andere 1,15 Euro. Warum gibt es solche Preisunterschiede?

Das ist für Verbraucher nicht nachvollziehbar. Niemand kann erkennen, wie sich diese Milch von jener unterscheidet. Es sei denn, es klebt ein Bio-Siegel drauf, da erkennt man noch, dass man mehr Geld für eine andere Herstellungsmethode bezahlt. Ansonsten versteht kein Mensch, wie die Preise zustande kommen.

Teurere Anbieter erklären das oft mit "Markenqualität".

Das ist aber Augenwischerei: Da wird mit Bildern von grasenden Kühen auf der Packung so getan, als würde man ein Produkt von Freiland-Tieren kaufen, am besten noch mit dem Label "artgerechte Tierhaltung" - das heißt aber nichts weiter, als dass die Gesetze eingehalten werden. Ansonsten kann so eine Markenmilch genauso aus konventioneller Massentierhaltung stammen wie Discounterware.

Also ist billig nicht unbedingt schlecht?

Nein, und das darf auch nicht so sein! Stellen Sie sich vor, auf unseren Straßen würden Billig-Autos herum fahren, die unsicher wären, weil etwa die Bremsen nicht funktionieren. Ein Aufschrei ginge durchs Land! Die Hersteller müssten ihre Autos öffentlich zurückrufen und für Schäden haften. Bei Lebensmitteln wird dagegen dem Verbraucher die Schuld zugeschoben. Nach jedem Gammelfleischskandal heißt es: Die Leute wollen billig, billig, billig - also sind sie selbst schuld. Es kann sich aber nun mal nicht jeder teure Feinkost oder Bio-Ware leisten. Also muss auch billiges Fleisch frisch und sicher sein.

Lassen sich Gammelfleischskandale überhaupt verhindern?

Zumindest ließe sich die Zahl der Täter verringern, wenn man sie konsequenter abschrecken würde: Wer Gammelfleisch auf den Markt bringt und erwischt wird, muss automatisch öffentlich genannt werden. Außerdem müssen die Hersteller - also Fleischkonzerne und Schlachthöfe - so für ihren Abfall haften, wie es auch Autohersteller für Alt-Autos tun müssen. Eine Haftung wirkt präventiv, dann wäre das Problem mit dem Gammelfleisch erledigt. Zurzeit kommen die meisten mit ein paar hundert Euro Strafe davon.

Was bringt es, wenn man sein Fleisch nur noch beim "Metzger des Vertrauens" kauft?

Der Metzger ist nicht unbedingt besser als der Discounter. Entweder kann ein Schlachter genau sagen: Ich beziehe mein Fleisch von diesem oder jenem Hof und weiß, wie dort die Tiere gehalten werden. Oder Sie kriegen auch dort nur die Fleischqualität, die beim Discounter abgepackt in der Theke liegt.

Kann man sich auf das Bio-Siegel verlassen?

Beim gesetzlichen Bio-Siegel haben Sie zumindest die Garantie, dass das Produkt umweltschonend hergestellt wurde und die Tiere Auslauf haben. Aber: Auch Bio-Fertigprodukte können viele Zusatzstoffe enthalten. Zum Beispiel Zitronensäure, die die Zähne angreift. Wenn Sie die vermeiden wollen, hilft Ihnen das gesetzliche Siegel auch nicht weiter. Da müssen Sie auf Ware von einem Bio-Verband wie Demeter ausweichen, der hat strengere Kriterien. Bio ist also nicht gleich Bio.

Ist Öko-Ware unterm Strich gesünder?

Biogemüse und -obst sind weniger mit Pestiziden belastet als konventionelles, sind also besser für einen vorsorgenden Gesundheitsschutz. Aber natürlich kommt es letztlich drauf an, was Sie essen: Man kann sich auch an Bio-Weißwürsten fett essen.

Was halten Sie davon, dass Bundesminister Seehofer jetzt als neue Maßnahme gegen Übergewicht eine Nährwertkennzeichnung fordert? Auf der Verpackung soll künftig stehen, wie viel Kalorien, Zucker und Fett ein Produkt enthält.

Leider wird diese Kennzeichnung unverbindlich sein. Wir haben in Deutschland zwar ein riesiges Problem mit Übergewicht - aber der Bundesernährungsminister will das nur mit einer freiwilligen Kennzeichnung bekämpfen. Die Hersteller können selbst entscheiden, was sie draufschreiben. Für mich heißt das: Das Thema ist dem Minister nicht so wichtig. Abgesehen davon will niemand beim Einkaufen komplizierte Zahlentabellen vergleichen.

Was schlagen Sie stattdessen vor?

Wir brauchen ein einfaches Symbol, zum Beispiel eine Ampel, wie sie Lebensmitteln in Großbritannien schon aufgedruckt wird: rot für Kalorienbomben, grün für fett- und zuckerarme Lebensmittel. Dann wären Produkte hinsichtlich ihres Nährwertes direkt vergleichbar. Und rot-gelb-grün kann wirklich jedes Kind verstehen.

Interview: Nicole Heißmann
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?