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Initiative zum Meeresschutz: UN-Konferenz beschließt globalen Schutzplan für Haie

Die globalen Haifisch-Spezies sind immer akuter durch den Menschen bedroht. Haifischflossen gelten in weiten Teilen Asiens als Delikatesse. Oft werden den Fischen lebendig die Flossen abgeschnitten.

Die gefährdeten Hai-Bestände in den Weltmeeren sollen besser geschützt werden. Auf UN-Ebene wurde dazu ein neuer Schutzplan beschlossen, der insbesondere dem Riesenhai und dem Weißen Hai helfen soll. Regierungsdelegierte aus mehr als 50 Ländern verabschiedeten zum Abschluss einer viertägigen Konferenz am Donnerstag in Bonn die neue Übereinkunft. Haie werden entweder gezielt gefangen oder als Beifang mitgefischt.

Das Papier sieht vor, Beobachtungen der Bestände zu verstärken, um einen gezielten Schutz zu ermöglichen. Regionale Umweltinitiativen sollen gestärkt und Vertreter der Fischindustrie einbezogen werden. Die Regierungen werden aufgerufen, enger zu kooperieren, um Überfischungen und anderen Bedrohungen zu begegnen. Auch dem noch oft praktizierten Abschneiden von Flossen auf hoher See soll begegnet werden.

Sieben Arten werden besonders Geschützt

Der Schutzplan bezieht sich auf sieben Arten: den Weißen Hai, den Riesenhai und den Walhai als besonders gefährdete Arten, daneben noch auf den Dornhai, Heringshai sowie den Lang- und Kurzflossenmako.

Der Plan entstand im Rahmen eines globalen Schutzabkommens unter dem Dach der Vereinten Nationen, der Konvention zum Schutz Wandernder Tierarten (CMS). Sie wird nach ihrem Entstehungsort auch Bonner Konvention genannt. 2010 wurde auf ihrer Grundlage bereits die "Gemeinsame Absichtserklärung zur Erhaltung der wandernden Haiarten" vereinbart, deren Folge das neue Papier ist.

amt/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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