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Weltklimabericht: "Der Mensch überdreht die Schraube"

Die UN-Klimaexperten haben den Weltklimabericht vorgestellt - er zeigt so genau wie nie zuvor, wie der Mensch das Klima der Erde verändert. Horrorstürme, Polschmelze und extreme Dürre drohen. Und womöglich malt er die Zukunft nicht einmal schwarz genug aus.

Bis zum Ende des Jahrhunderts droht der Erde eine "beispiellose" Klimaerwärmung um bis zu 6,4 Grad Celsius. Davor warnt der UN-Klimarat IPCC in seinem vierten, am Freitag in Paris vorgestellten Bericht. Bereits die seit Jahren beobachtete Erwärmung des Klimasystems ist nach Angaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ohne Beispiel. Elf der vergangenen zwölf Jahre seien unter den zwölf wärmsten seit dem Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts, heißt es in dem Report.

Die Erderwärmung wird nach Einschätzung von Wissenschaftlern tatsächlich durch den Menschen und seinen Energieverbrauch verursacht. Darüber gebe es inzwischen praktisch Gewissheit. Die Wahrscheinlichkeit liege bei mehr als 90 Prozent, dass die Klimaerwärmung der vergangenen 50 Jahre vor allem auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe in Kraftwerken, Fabriken und Autos zurückgehe. Vor sechs Jahren waren sich die Experten hier erst zu 60 Prozent sicher.

"Der Bericht stellt ganz klar fest, dass der Mensch überwiegend an der globalen Erwärmung Schuld hat. Natürliche Faktoren spielen eine völlig untergeordnete Rolle", sagte der Potsdamer Forscher Stefan Rahmstorf, einer der Leitautoren des Reports. Der Klima-Chefberater der Bundesregierung, Hans Joachim Schellnhuber, erklärte: "Mit dem nun vorliegenden Bericht sollten letzte Zweifel ausgeräumt sein, dass wir Menschen es sind, die die Klimaschraube überdrehen."

Mehr Regen in den Tropen, weniger Eis an den Polen

Der Report gründet auf hunderten Modellrechnungen, ausgefeilten Computermodellen, zahllosen Studien und endlosen Messreihen. 450 Hauptautoren liefern die bisher genaueste Beschreibung dessen, was die Temperatur der Atmosphäre etwa seit dem Jahr 1800 in die Höhe treibt. Verbrennendes Öl, Gas und Kohle setzen Kohlendioxid frei, das - zusammen mit anderen Gasen - die von der Sonne eingestrahlte Energie verstärkt auf der Erde zurückhält und so den natürlichen Treibhauseffekt anheizt. An dieser vierten Studie seit 1990 haben 2500 Experten sechs Jahre gearbeitet.

Die Klimaexperten der Vereinten Nationen beschreiben zahlreiche langfristige Veränderungen, etwa in den Windstrukturen. Zugenommen hätten extreme Wetterereignisse wie Dürren, schwere Niederschläge, Hitzwellen und die Intensität tropischer Zyklone. Gletscher würden abschmelzen und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um fast 60 Zentimeter steigen. Vertreter der Vereinten Nationen äußerten die Hoffnung, der Bericht werde Regierungen und Unternehmen dazu bringen, mehr für die Reduzierung von Treibhausgasen zu unternehmen.

Von einem Anstieg der Temperaturen in den nächsten 30 Jahren um rund 0,7 Grad Celsius ist die Rede. Hierüber bestehen wenig Zweifel. Bis 2100 könnte die Temperatur gar um bis zu 5,8 Grad steigen - abhängig von der Menge der freigesetzten Treibhausgase. Die stärksten Temperaturerhöhungen erwarten die Forscher des zwischenstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change; IPCC) in den hohen nördlichen Breitengraden. Weniger betroffen sind hingegen die südlichen Ozeane sowie der Nordatlantik.

In den Tropen werden stärkere Niederschlagshöchstwerte erwartet. Unter Umständen könnte die Emission der Treibhausgase dafür ausreichen, Grönland in den nächsten 1000 Jahren eisfrei werden zu lassen.

Unterschätzt der Bericht die Folgen sogar noch?

Noch am Tag vor der Präsentation hatte es neue Warnungen der Experten gegeben. Die bisherigen Voraussagen über die Klimawandels könnten die tatsächliche Entwicklung unterschätzen, erklärte etwa eine internationale Autorengruppe um den Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Journal "Science". Der Meeresspiegel sei laut Messungen schneller gestiegen, als es der IPCC vorhergesagt habe. Satellitendaten etwa zeigten von 1993 bis 2006 einen Anstieg um 3,3 Millimeter im Jahr. Die bisherigen IPCC-Angaben lägen hingegen bei weniger als 2 Millimetern im Jahr.

Ebenfalls in "Science" zeigt Helen McGregor von der Universität Bremen, dass der Klimawandel die besonders ertragreichen Fischgründe entlang zahlreicher Küsten beeinflussen könnte. Demnach sorgen durch den Treibhauseffekt veränderte Winde dafür, dass etwa vor der Küste Marokkos mehr kaltes, nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche gelangt. Solche küstennahen Kaltwasserregionen sind wirtschaftlich sehr bedeutend: Sie machen zwar nur rund ein Prozent der Meeressoberfläche aus, liefern aber etwa zwanzig Prozent des weltweiten Fischfangs.

Der Bremer Studie zufolge zeigte sich vor dem marokkanischen Kap Ghir an der Atlantikküste im 20. Jahrhundert eine Abkühlung um etwa 1,2 Grad Celsius - mehr als je zuvor. Bislang herrscht in diesen Regionen eine komplexe Balance zwischen Temperatur, Ozeanchemie und Ozeanströmen. Welche Folgen derart drastische Eingriffe haben, lässt sich derzeit nicht ermessen.

Die Temperatur steigt - auch wenn CO2-Ausstoß gleich bleibt

Abschätzen lässt sich hingegen, was die Folgen eines sofortigen Einfrierens der CO2-Konzentration auf dem heutigen Stand wären - ein allerdings nur theoretisches Gedankenspiel: Selbst dann würden die Temperaturen in den nächsten zehn Jahren noch um 0,1 Grad Celsius steigen.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(