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Raumfahrt: Transporter mit Nachschub zur ISS gestartet

Wasser, Sauerstoff, persönliche Post: Der Start einer unbemannten russische Raumkapsel ist geglückt. Sie soll die Astronauten auf der ISS mit dem Notwendigsten versorgen. Erst vor Kurzem war eine ähnliche Rakete abgestürzt.

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat Russland einen unbemannten Raumtransporter vom Typ "Progress" mit Nachschub für die Internationale Raumstation ISS ins All geschossen.

Das Versorgungsschiff hat mehr als 2,5 Tonnen Lebensmittel, Trinkwasser, Sauerstoff, wissenschaftliche Geräte und Treibstoff sowie private Post für die sechs Raumfahrer auf der ISS an Bord. Die Sojus-W-Trägerrakete sei planmäßig vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben und solle am Samstagmorgen die ISS erreichen, teilte das Flugleitzentrum bei Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass in der Nacht zum Donnerstag mit.

Auf dem Außenposten der Menschheit in 350 Kilometern Höhe arbeiten derzeit die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko, Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin, die US-Astronauten Daniel Burbank und Donald Pettit sowie der Niederländer André Kuipers. Im August 2011 war eine "Progress" aufgrund von Problemen mit der dritten Raketenstufe abgestürzt.

DPA / DPA