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Coronavirus Briten müssen sich trotz Freedom Day erneut an Mund-Nasen-Schutz gewöhnen

Frau auf den Straßen Londons trägt einen Mund-Nasen-Schutz
Wie hier in London, gilt seit Dienstag in Großbritannien eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln 
© Pietro Recchia
Vier Monate nach dem Freedom Day am 19. Juli greift in England nun wieder eine Maskenpflicht. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Briten seit Dienstag erneut einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Die Menschen in England werden auch in diesem Winter einen Mund-Nasen-Schutz mit sich führen müssen. Wegen der Verbreitung der besorgniserregenden Omikron-Variante gilt im größten britischen Landesteil seit Dienstag wieder eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Am sogenannten Freedom Day, dem 19. Juli, hatte Boris Johnson das Ende der letzten Pandemie-Regeln wie Abstand halten und Maskentragen veranlasst. Einige der Regeln werden in England nun wieder eingeführt.

Trotz lockerer Regeln gibt es Kritik an Maskenpflicht

Zuvor hatte diese nur noch an einzelnen Orten, etwa einigen Supermärkten und der Londoner "Tube", gegolten. Sie war aber kaum durchgesetzt worden. In Theatern, Restaurants, Bars, Clubs und Kinos sind weiterhin weder Maske noch Impf- oder Testnachweise notwendig. Schottland, Wales und Nordirland haben etwas strengere Regeln. Insgesamt wurden bislang in Großbritannien 14 Fälle der Omikron-Variante festgestellt.

Trotz der vergleichsweise seichten Verschärfung der Regeln in England gibt es Kritik: So sorgt sich eine Boutique-Besitzerin in Leeds einem BBC-Bericht zufolge, es könnten keine Kunden mehr in ihr Geschäft kommen, wenn wieder eine Maskenpflicht gelte. Die Reisebranche kritisierte zudem die Rückkehr von teuren PCR-Tests und Quarantäne nach der Einreise: Ankommende müssen sich seit Dienstagmorgen bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne begeben.

jus DPA

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