"Um den 10. Mai" Gipfeltreffen zu Finanzhilfen für Griechenland angedacht


EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy plant ein Gipfeltreffen der Euro-Staaten, um die geplante Finanzhilfe für Griechenland auf den Weg zu bringen. Er denke an einen Termin "um den 10. Mai", sagte Van Rompuy am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Tokio.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy plant ein Gipfeltreffen der Euro-Staaten, um die geplante Finanzhilfe für Griechenland auf den Weg zu bringen. Er denke an einen Termin "um den 10. Mai", sagte Van Rompuy am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Tokio. Die Verhandlungen mit Athen über die Konditionen des Hilfspakets verliefen nach Plan, sagte der EU-Ratspräsident.

"Eine Umstrukturierung der Schulden kommt nicht in Frage", betonte Van Rompuy. Eine Umstrukturierung würde bedeuten, dass Gläubiger Griechenlands auf die Rückzahlung eines Teils ihrer Schulden verzichten müssen. Indirekt erteilte der EU-Ratspräsident damit Forderungen eine Absage, die Banken an dem geplanten Rettungspaket für Griechenland zu beteiligen. Für eine solche Beteiligung setzt sich unter anderem die deutsche SPD ein mit der Begründung, viele Banken hätten an den hohen Zinsen auf griechische Staatsanleihen bislang prächtig verdient.

Diese Debatte hat allerdings die Zweifel an der Kreditwürdigkeit Griechenlands verstärkt. Griechische Staatsanleihen wurden am Montag von der Ratingagentur S&P auf "Junk"-Status herabgestuft. Die Gläubiger hätten nur eine Chance von 30 bis 50 Prozent, im Fall einer Umschuldung oder einer Zahlungsunfähigkeit ihr Geld wieder zu bekommen, erklärte S&P.

APN APN

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