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IS-Terror im Irak: 21 Tote nach mehreren Anschlägen in Bagdad

Wieder sind Menschen bei Selbstmordattentaten in Iraks Hauptstadt Bagdad ums Leben gekommen. Mit großer Wahrscheinlichkeit steckt die Terrororganisation IS hinter den Anschlägen.

Anschlagsserie in der irakischen Hauptstadt Bagdad

So wie bei der Explosion einer Autobombe im Osten Bagdads Ende Juni hat erneut eine Anschlagsserie die irakische Hauptstadt Bagdad erschüttert.

Bei einer Anschlagsserie in überwiegend von Schiiten bewohnten Vierteln in Bagdad sind am Sonntag mindestens 21 Menschen getötet und 62 weitere verletzt worden. Im Viertel Al-Schaab, im Nordosten der irakischen Hauptstadt, ereigneten sich zwei Explosionen, wie ein hochrangiger Polizeibeamter und ein Vertreter des Innenministeriums mitteilten. Mindestens eine davon sei durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst worden. Bei den beiden Anschlägen in der Nähe eines Marktes seien elf Menschen getötet und 23 weitere verletzt worden, darunter mindestens drei Sicherheitskräfte, sagte die Polizei.

Am Adnan-Platz in der Nähe des schiitischen Viertels Kasimija wurde kurz vor dem täglichen Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan ein Selbstmordanschlag mit einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug verübt. Dabei wurden den Angaben zufolge sechs Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Auf die gleiche Weise wurden Anschläge in der Nähe eines Restaurants im Viertel Al-Bunuk sowie im Viertel Iskan verübt, bei denen insgesamt mindestens vier Menschen ums Leben kamen und 19 verletzt wurden.

Zu den Taten bekannte sich zunächst niemand. Das Vorgehen legt aber nahe, dass sie von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübt wurden. Diese sunnitische Organisation greift häufig Schiiten an, die sie als Ketzer betrachtet.

jho / AFP
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