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Kampf gegen den Terror Obama fordert muslimische Unterstützung


US-Präsident Barack Obama setzt im Kampf gegen Extremismus auf die Unterstützung muslimischer Gemeinden. Außerdem warnte er davor, terroristische Netzwerke mit dem Islam gleichzusetzen.

Der Kampf gegen den gewaltsamen Extremismus hängt nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama von der Unterstützung durch die muslimischen Gemeinden ab. Deren führende Vertreter müssten mehr tun, um dem Eindruck entgegenzutreten, der Westen wolle den Islam unterdrücken, sagte Obama am Mittwoch bei einer dreitägigen Konferenz im Präsidialamt. Vor allem junge Muslime seien für extremistische Propaganda empfänglich, die sie zum Beitritt zur Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) in Syrien oder zu Angriffen im Inland aufhetzen könne. Nach US-Geheimdienstangaben haben bis zu 150 Amerikaner versucht, nach Syrien auszureisen, um dort den Islamischen Staat zu unterstützen.

Darüber hinaus warnte Obama vor einer Gleichsetzung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat und des Terrornetzwerks Al-Kaida mit dem Islam. "Die Terroristen sprechen nicht für eine Milliarde Muslime", sagte er am Mittwoch in Washington.

An der Konferenz, die am Dienstag begann, nehmen unter anderem Vertreter der muslimischen Gemeinden in den USA sowie Politiker aus aller Welt teil. Thema der Beratungen ist auch die Lage nach den jüngsten Anschlägen in Paris und Kopenhagen.

kup/AFP/Reuters Reuters

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