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Explosionen in Polen "Jede voreilige Festlegung verbietet sich": Scholz rät zu sorgfältiger Ursachen-Prüfung

Sehen Sie im Video: Statement von Bundeskanzler Scholz zu den Explosionen in Polen.




Bundeskanzler Olaf Scholz am 16.11.2022 in Indonesien angesichts der Raketeneinschläge in Polen: "Ich finde es gut und richtig, dass sich heute Morgen die hier versammelten Nato-Mitglieder sehr schnell und sehr zügig versammelt haben, dass wir zusammengekommen sind, um über die Lage zu sprechen. Und eine der klaren Verständigungen, die wir dort getroffen haben, ist, dass jetzt diese Zerstörungen untersucht werden müssen, die Raketenziele auch untersucht werden müssen und dass das Ergebnis der Untersuchung abgewartet und dann öffentlich verkündet werden sollte. Jede voreilige Festlegung über den Tatsachenverlauf vor seiner sorgfältigen Untersuchung verbietet sich bei einer so ernsten Angelegenheit." // "Sie wissen, dass der amerikanische Präsident dem polnischen Präsidenten angeboten hat, Polen direkt bei der Untersuchung der Trümmerteile und der Zerstörung zu unterstützen. Und das ist auch eine gute Botschaft. Wichtig ist, dass wir alle gleichzeitig klarmachen und klargemacht haben, dass all das ja nicht passiert wäre ohne den russischen Krieg gegen die Ukraine, ohne die Raketen, die jetzt intensiv und in großem Ausmaß auf die ukrainische Infrastruktur verschossen werden. Und das klarstellen, muss man aber sachlich bleiben und das haben wir fest vereinbart."
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Der Einschlag einer Rakete im Grenzgebiet des Nato-Lands Polen zur Ukraine schürt Sorgen vor einer stärkeren Konfrontation der westlichen Militärallianz mit Russland. Nun meldet sich Bundeskanzler Scholz zu Wort.

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