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Bushs Antwort: "Nur Ergebnisse zählen"

In den USA ist der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase getreten: Nach der Nominierung von John Kerry hat Amtsinhaber George W. Bush seinem Herausforderer vorgehalten, dass allein Ergebnisse zählten.

In seinen 19 Jahren im US-Senat habe Kerry an tausenden Abstimmungen teilgenommen, aber nur wenige herausragende Leistungen vorzuweisen. "Ergebnisse zählen", war der Refrain seiner von Ovationen unterbrochenen Rede vor mehreren tausenden Anhängern in Springfield im US-Staat Missouri.

Kerry hatte zum Abschluss des Wahlparteitags der Demokraten in Boston in der Nacht zum Freitag Bush scharf angegriffen und sich als den besseren Mann für das Weiße Haus präsentiert. Insbesondere kritisierte Kerry den Irak-Krieg und die Art und Weise, wie Bush den Kampf gegen den Terror führt. "Stärke ist mehr als harte Worte", rief Kerry aus. Nach einem Wahlsieg im November wolle er die Zusammenarbeit Amerikas mit der internationalen Staatengemeinschaft verstärken. Vor allem beim Wiederaufbau und der Befriedung des kriegszerstörten Irak sollten mehr Länder eingebunden werden. Auf diese Weise könne Amerika seine immensen Ausgaben im Irak reduzieren und auch Truppen abziehen.

Bush sagte in seiner Replik: "Diese Woche haben sich Mitglieder der anderen Partei in Boston versammelt. Wir haben viele kluge Reden und ein paar große Versprechen gehört. Nach 19 Jahren im Senat hat mein Gegner an tausenden von Abstimmungen teilgenommen, aber sehr wenige herausragende Leistungen vorzuweisen." Kerry werde die Steuern erhöhen, er nicht. Und er habe eine klare Vorstellung davon, wie "der Krieg gegen den Terror gewonnen und der Welt der Frieden zurück gebracht wird".