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Angebliche Affäre Medienbericht: Trump wollte Stormy Daniels mit einstweiliger Verfügung mundtot machen

US-Präsident Donald Trump wurde vom Pornostar Stormy Daniels wegen Verleumdung verklagt
Zielobjekt Donald Trump, Oval Office, Weißes Haus, Washington:


Seit Trumps Amtsantritt wurden bereits diverse Bücher über den US-Präsidenten geschrieben.


Erstes Werk: Michael Wolff , "Feuer und Zorn". These: Ein Präsident, den niemand Ernst nimmt, umgeben von Inkompetenz und Intrige


Danach kam James Comeys "Größer als das Amt". Der Ex-FBI-Chef erzählt, wie er von Trump wegen Illoyalität gefeuert wurde




In "Liars, Leakers und Liberals" skizziert Ex-Richterin Jeanine Pirro eine Verschwörung der "Linken" gegen Donald Trump


Trumps Ex-Sprecher Sean Spicer schreibt in "The Briefing" über seine Zeit im Weißen Haus.


Gregg Jarrett von Fox News über Hillary Clintons Versuch, Trump ihre Russland-Affäre unterzujubeln.


Omarosa Manigault Newman - "Unhinged". Trumps Ex-Mitarbeiterin mit einer (weiteren) Hinter-den-Kulissen-Abrechnung.


Bob Woodwards "Angst - Trump im Weißen Haus" beschreibt, wie Trumps Mitarbeiter den Präsidenten torpedieren - um die USA zu schützen.


Craig Unger berichtet über Donald Trumps lange, gemeinsame Geschichte mit der russischen Mafia.


Und bereits angekündigt: Die Erinnerung von Pornostar Stormy Daniels.
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Wo es keine Affäre gibt, da gibt es auch nichts auszuplaudern. Warum aber wollte Donald Trump dann Porno-Star Stormy Daniels per einstweiliger Verfügung zum Schweigen zwingen, als er erfuhrt, dass sie alles ausplaudern wollte?

US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge versucht, die Porno-Darstellerin Stormy Daniels mit einer einstweiligen Verfügung am Ausplaudern von Details über eine angebliche Affäre zu hindern. Trump habe seinen damaligen Anwalt Michael Cohen im Februar persönlich mit der Angelegenheit beauftragt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Kreise. Demnach erfuhr Trump kurz zuvor von Daniels' Plan, trotz einer Schweigevereinbarung von 2016 in einem Interview über ihr Verhältnis zu Trump reden zu wollen.

Cohen sollte dem Bericht zufolge sein Vorgehen mit dem Präsidentensohn Eric Trump sowie mit dem Anwalt Lawrence Rosen koordinieren, der die Trump-Organisation bereits in anderen Angelegenheiten vertreten hatte. Dies widerspricht früheren Angaben, wonach Cohen unabhängig handelte und als Privatmann 130.000 Dollar Schweigegeld an Daniels zahlte. Ein Trump-Anwalt wollte sich nach Angaben des Blattes nicht zu dem Bericht äußern.

Schweigegeld im Auftrag von Donald Trump

Im August bekannte sich Cohen vor einem Gericht in New York schuldig und sagte aus, er habe das Schweigegeld im Auftrag Trumps gezahlt und die Summe später zurückbekommen. 

Daniels, 39, heißt mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford. Sie behauptet, 2006 mit Trump Sex gehabt zu haben - kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte. Trump bestreitet die Affäre.

Daniels' Anwalt Michael Avenatti schrieb bei Twitter als Reaktion auf den Bericht: "Das beschreibt, was wir schon seit Monaten sagen und was Trump und Cohen wiederholt geleugnet haben."

dho DPA

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