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"Dailly Show" im US-Fernsehen Trump und der Klimawandel - US-Comedian rastet aus: "Kinder kapieren's. Hunde kapieren's. Nur Präsident Frosty the Slowman nicht!"

Donald Trump leugnet erneut den Klimawandel auf Twitter
Schon wieder macht sich Donald Trump über die globale Erderwärmung lustig.


Eine Kaltfront sorgt in Teilen der USA erneut für brutale Temperaturen.


In Städten wie Chicago und Minneapolis könnten die Temperaturen bis zu -50 Grad sinken.


In einem seiner jüngsten Tweets bittet der US-Präsident darum, dass die Erderwärmung bitte „schnell zurückkommen“ solle.


Inklusive eines peinlichen Rechtschreibfehlers.


Zum wiederholten Male stellt Trump damit klar: Er glaubt nicht an den Klimawandel.


Wie immer reagieren die User auf Twitter schlagartig – und weisen darauf hin, dass der US-Präsident den Unterschied zwischen Wetter und Klima offenbar nicht versteht.


"Klima ≠ Wetter
Die sind nicht dasselbe Ding!"


"Könnte ihm mal jemand den Unterschied zwischen Wetter und Klima erklären?!?"


"Schlagen Sie mal ein Buch auf. Reden Sie mit einem Wissenschaftler ..."


"Alter, wir haben es geschnallt. Sie sind ein Idiot. Sie müssen es nicht andauernd beweisen."


"Mir gefällt es, dass das Thema offenbar so wichtig ist, dass die Leute nicht mal auf "Waming" eingehen.


Auch Charmed-Star Holly Combs äußert sich in den Kommentaren.


"Sie sind ein Idiot.“


Von einigen Usern wird der Präsident für seine kritischen Kommentare zum Klimawandel allerdings auch gefeiert.


"Ich liebe den Humor meines Präsidenten. Gut gemacht, Herr Präsident!"


"Es ist wunderbar, einen Präsidenten zu haben, der die Wahrheit sagt. Es ist das erste Mal seit Reagan."


2017 macht Trump eine ähnliche Bemerkung:


"Im Osten könnte es das kälteste Silvester der Geschichte werden. Vielleicht brauchen wir ein bisschen von der guten alten Erderwärmung."


Auch im November 2018 findet der US-Präsident eine Gelegenheit, den Klimawandel zu leugnen.


"Brutale und ausgedehnte kalte Böen könnten alle Rekorde brechen – was ist mit der globalen Erderwärmung passiert?"


Und sogar 2013 war Trump bereits "auf der Suche" nach der Erderwärmung.
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Kaum wird es kalt in den USA, wünscht Donald Trump via Twitter die Erderwärmung herbei. So auch jetzt. "Daily Show"-Comedian Ronny Chieng kann es nicht mehr hören - und rastet vollkommen aus. Klimaforscher sind begeistert.

Donald Trump und der Klimawandel - zwei Welten. Wann immer es in den USA irgendwo eisig kalt wird, so auch jetzt angesichts der Rekörd-Kälte, wünscht der US-Präsident den Klimawandel herbei. Nicht zuletzt auf Twitter. Ganz nach dem alten Stammtisch-Motto: "Wo bleibt der Klimawandel, wenn man ihn mal braucht". US-Comedian Ronny Chieng kann es nicht mehr hören und hat die Nase gestrichen davon voll, dem Präsidenten den Unterschied zwischen Klima und Wetter zu erklären.

In Trevor Noahs "Daily Show" hat er's trotzdem gemacht - und die US-Medien sind voll davon. "Die Scheiße macht mich krank", tobt er gleich los. "Jedes Mal wenn Trump einen Eiswürfel sieht, er so: 'Ohoho, wo ist der Klimawandel?" Und dann müssten Journalisten wie er wieder den Unterschied zwischen Klima und Wetter erklären. "Dabei ist es das einfachste auf der Welt. Jeder versteht es. Kinder kapieren's, Hunde kapieren's. Sogar mein blöder Boss kapiert's. Die einzige Person, die es nicht versteht, ist Präsident 'Frosty the Slowman'" (in etwa: "Frosty, der Langsame") - eine Anspielung auf den Weihnachtssong "Frosty the Snowman".

"Kein Menschenkind zurücklassen" - nicht mal Donald Trump

"Daily Show"-Gastgeber Trevor Noah versucht seinen ausrastenden Gast einzufangen. "Ronny, Ronny, Moment", sagt er. "Vielleicht sollten wir nicht aufhören, es zu erklären. Trump könnte letztendlich verstehen." Schließlich sei das Motto der Show: "Kein Menschenkind wird zurück gelassen."

Wenn das so sei, meint Chieng, dann wolle er es nochmal versuchen, lenkt er ein. Und kramt ein Schaubild hervor. "Schauen Sie! Sehen Sie das? Sehen Sie diese Kurve? Das sind die globalen Temperaturen - und die gehen HOCH!", schreit er fast. "Sie gehen hoch. Würde diese Linie nach unten gehen, dann hätten Sie recht und wir wären die Blöden", wendet er sich direkt an Trump. "Aber es geht hoch und Sie liegen falsch und Sie sind der Blöde, okay?!" Und weiter: "Selbst wenn man die Kurve umdreht, geht sie immer noch nach oben!" - "Okay?" "Hoch!"

"Ich kann das nicht mehr ..."

Chieng kriegt sich kaum noch ein. Es komme nicht darauf an, ob es manchmal in Cincinnati kalt wird, denn die Kurve "is going the f**k up". Und mit jedem "Up!" schlägt er das Schaubild auf seinem Kopf entzwei. "Sorry", entschuldigt sich Chieng erschöpft, "ich kann das einfach nicht mehr ..."

"Eigentlich finde ich, dass Du es ziemlich perfekt erklärt hast", schließt Trevor Noah den Sketch ab.

Klimaforscher sind begeistert

Der Rant machte anschließend die Runde in den US-Medien und den sozialen Medien. Vor allem Klimaforscher reagierten begeistert. "Wir sind alle Ronny", heißt es da. Oder auch: "Ich hätte gerne einen wie Ronny wenn mir das nächste Mal jemand sagt, das Klima hätte sich schon immer geändert." - "Als Kimaforscherin denke ich manchmal, seinen Ärger wie Ronny deutlich zu machen, ist die einzige Art, Wissenschaft wirkungsvoll zu vermitteln." 

Schade, dass Ronny Chieng "das einfach nicht mehr kann".

dho

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