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Wer fordert Donald Trump heraus?: Biden, Warren, Sanders und Co.: Das sind die Kandidaten der Demokraten

Der US-Wahlkampf beginnt: In einer TV-Debatte in Iowa haben sich die verbliebenen Kandidaten der Demokraten gemessen. Wofür stehen sie? Und wie sind ihre Chancen? Wir stellen Warren, Sanders und Co. vor.

Elizabeth Warren

Elizabeth Warren

Die 70-jährige Senatorin liegt politisch nahe bei dem "demokratischen Sozialisten" Bernie Sanders, auch sie ist für eine universelle Krankenversicherung und für eine Reichensteuer. Die frühere Jura-Professorin hat sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben und will die Macht von Großkonzernen eindämmen. Warren war 2010 im Nachgang der weltweiten Finanzkrise von Barack Obama mit der Einrichtung der US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen beauftragt worden. Zwei Jahre später gewann sie einen Sitz im Senat. Warum sie Chancen auf eine Nominierung haben könnte, lesen Sie hier.

DPA

Die Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur rücken näher: Am 3. Februar wird im Bundesstaat Iowa die erste Wahl abgehalten. Noch ist völlig unklar, welcher der verbliebenen Bewerber das Rennen macht und im November Donald Trump herausfordern wird. Lange Zeit sah es so aus, als hätte Ex-Vizepräsident Joe Biden die besten Chancen, doch in vielen Umfragen liegen mittlerweile seine Kontrahenten Bernie Sanders und/oder Elizabeth Warren vorne. 
(Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Daten und Umfragen)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch lieferten sich die demokratischen Präsidentschaftsbewerber einen heftigen Schlagabtausch. Bei der Fernsehdebatte gingen sich vor allem Bernie Sanders und Elizabeth Warren heftig an – es ging um die Siegeschancen einer Frau gegen Trump. Sanders dementierte energisch Warrens Vorwurf, wonach er ihr bei einem privaten Treffen Ende 2018 gesagt habe, dass eine Frau die Wahl im kommenden November gegen Amtsinhaber Donald Trump nicht gewinnen könne. "Ich habe das nicht gesagt", betonte Sanders bei der Debatte in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa. Warren rückte dennoch nicht von ihrer Darstellung ab.

Kein Handschlag zwischen Warren und Sanders

Sanders und Warren sind beide Kandidaten des linken Flügels der Demokraten. Neben diesen beiden US-Senatoren nahmen der moderate Ex-US-Vizepräsident Joe Biden und der gemäßigte frühere Bürgermeister aus Indiana, Pete Buttigieg, sowie die Senatorin Amy Klobuchar und der Milliardär Tom Steyer an der Debatte teil. Sanders sicherte zu, sollte er die Nominierung nicht gewinnen, werde er alles in seiner Kraft stehende unternehmen, damit die Kandidatin oder der Kandidat der Demokraten bei der Wahl im November "den gefährlichsten Präsidenten in der Geschichte unseres Landes" besiegt.

Im Sender CNN - der die Debatte gemeinsam mit der Zeitung "Des Moines Register" ausrichtete - war zu sehen, dass Warren unmittelbar nach der Veranstaltung Sanders ausgestreckte Hand nicht annahm. Stattdessen begannen die beiden Kandidaten, die sich um eine ähnliche Wählerklientel bemühen, eine kurze Diskussion, deren Inhalt nicht zu hören war - dann kehrten sie einander ohne Handschlag den Rücken zu. Biden, Sanders, Warren und Buttigieg liegen in Umfragen vorne. Die Debatte der demokratischen Anwärter in Iowa war ansonsten nur in einzelnen Punkten wie der Reform des Gesundheitssystem kontrovers und verlief zivilisiert. 

Welcher Demokrat gewinnt in Iowa?

In Iowa finden am 3. Februar die ersten Vorwahlen statt. Die Vorwahlen in den verschiedenen US-Bundesstaaten bestimmen darüber, wen die Demokraten im November gegen den republikanischen Präsidenten Donald Trump ins Rennen schicken. Von der ersten Abstimmung in Iowa geht eine wichtige Signalwirkung aus. Die TV-Debatten sind eine Art Vor-Vorauswahl der Kandidaten.

Das Ergebnis des sogenannten Caucus in Iowa wird wohl zwei Kandidaten das Aus bedeuten. Erfahrungsgemäß haben nur diejenigen auf den ersten drei, vier Plätzen noch Chancen, auf dem Parteitag der Demokraten im Sommer als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden – die wichtigsten Bewerber sehen Sie in unserer Fotostrecke.

nik
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.