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Forbes-Liste: Trump rutscht auf der Liste der Reichsten der Welt ab

Das Vermögen von Donald Trump ist seit seinem Amtsantritt geschrumpft. Das liegt auch daran, dass sein Name keinen positiven Effekt mehr hat.

Der Name Donald Trump schreckt manche Kunden ab und lässt den Wert der Marke sinken

Der Name Donald Trump schreckt oft manche Kunden ab und lässt den Wert der Marke sinken

AFP

Der Wechsel ins Präsidentenamt hat die Geschäfte von Donald Trump nicht beflügelt. Das US-Magazin "Forbes" bezifferte nun das Vermögen des US-Präsidenten im Jahr 2017 auf 3,1 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro). Damit blieb es gegenüber dem Vorjahr zwar stabil. Trumps Mit-Milliardäre konnten ihr Vermögen derweil allerdings steigern, weswegen Trump auf der Liste der reichsten Menschen der Erde von Platz 248 auf Platz 259 abrutschte.    

Im Jahr 2015 - vor der US-Wahl - hatte Trump laut "Forbes" noch ein Vermögen von 4,5 Milliarden Dollar. Das Magazin führte Trumps Vermögensverlust auch auf seine neue Rolle als US-Präsident zurück - und auf den Umstand, dass er als solcher sehr umstritten ist.

Spitzenreiter ist wieder Jeff Bezos

Trump hatte zuvor beträchtliche Einnahmen erzielt, indem er seinen Namen gegen Bezahlung für Produkte oder Bauten hergab, die gar nicht in seinem Besitz waren. Inzwischen stehe der Name Trump allerdings nicht mehr für Luxus, sondern für Streit, schreibt "Forbes". Dies schrecke manche Kunden ab und lasse den Wert der Marke Trump sinken.    

Den Spitzenplatz auf der jährlichen "Forbes"-Liste belegt diesmal der Chef des US-Versandriesen Amazon, Jeff Bezos. Das Magazin beziffert sein Vermögen auf 160 Milliarden Dollar. Damit liegt er vor Microsoft-Gründer Bill Gates, der 24 Jahre lang die "Forbes"-Liste angeführt hatte. Nun kommt er mit einem Vermögen von 97 Milliarden Dollar auf Platz zwei.    

Die 400 auf der Rangliste verzeichneten Milliardäre verfügen dem Magazin zufolge zusammengerechnet über ein Rekordvermögen von 2,9 Billionen Dollar. Im Vorjahr lag diese Summe noch bei 2,7 Billionen Dollar.

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tis / AFP