Der Iran und die USA versuchen eine diplomatische Annäherung. Nach Angriffen der USA auf militärische Ziele droht Donald Trump dem Iran wieder. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
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Alexandra Kraft

US-Präsident Donald Trump bezeichnet die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen „kleinen Denkzettel“. Zugleich betont er in einem Interview mit dem Sender ABC News, dass die Waffenruhe Bestand habe. „Sie ist in Kraft“, sagt Trump und fügt hinzu, dass drei US-Zerstörer die Straße von Hormus unter Beschuss erfolgreich verlassen hätten. Die Schiffe seien nicht beschädigt worden, die iranischen Angreifer hätten jedoch schwere Schäden erlitten.
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Alexandra Kraft

Trotz der neuen Kämpfe zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus ist die Waffenruhe im Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump zufolge weiterhin in Kraft. Auf eine Journalistenfrage in Washington, ob die Feuerpause trotz der Angriffe noch gelte, antwortet Trump: „Ja.“ Die iranischen Angriffe auf US-Zerstörer in der Straße von Hormus bezeichnete er als „Bagatelle“.
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Alexandra Kraft

Trump droht Iran mit weiteren Angriffen
Nach neuen Gefechten zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus droht US-Präsident Donald Trump Teheran mit weiteren US-Angriffen, sollte nicht bald ein Abkommen geschlossen werden. „Wir werden sie in Zukunft viel härter und viel gewaltsamer ausschalten, wenn sie ihr Abkommen nicht schnell unterzeichnen“, erklärt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
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Alexandra Kraft

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. „US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung“, so das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X. Das iranische Militär bestätigt Angriffe auf US-Kriegsschiffe und macht dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.
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Alexandra Kraft

USA greifen militärische Ziele im Iran an
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben als Vergeltung militärische Ziele im Iran an. Das US-Zentralkommando Centcom teilt mit, es seien unter anderem Startplätze für Raketen und Drohnen sowie Kommandozentralen attackiert worden. Zuvor habe der Iran drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen, heißt es in der Erklärung weiter.
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Alexandra Kraft

Iran: USA haben die Waffenruhe gebrochen
Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilt das oberste Militärkommando des Landes mit.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
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Tim Schulze
Präsident Donald Trump hat den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus Medienberichten zufolge nach Druck von Verbündeten am Golf ausgesetzt. Trumps überraschender Stopp von „Projekt Freiheit“ erfolgte, nachdem Saudi-Arabien den USA die Nutzung eines Luftwaffenstützpunktes sowie des saudischen Luftraums zur Unterstützung der Initiative untersagt hatte, wie der Sender NBC News unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet.
Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf saudische Beamte, dass neben Saudi-Arabien auch Kuwait dem US-Militär die Nutzung von Stützpunkten beziehungsweise seines Luftraums verwehrt hatte. Dazu sei es gekommen, nachdem hochrangige US-Beamte iranische Angriffe in der Region als Reaktion auf „Projekt Freiheit“ heruntergespielt hätten. Die US-Initiative habe den größten Streit in den militärischen Beziehungen der USA und Saudi-Arabiens seit Jahren ausgelöst, hieß es.
Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf saudische Beamte, dass neben Saudi-Arabien auch Kuwait dem US-Militär die Nutzung von Stützpunkten beziehungsweise seines Luftraums verwehrt hatte. Dazu sei es gekommen, nachdem hochrangige US-Beamte iranische Angriffe in der Region als Reaktion auf „Projekt Freiheit“ heruntergespielt hätten. Die US-Initiative habe den größten Streit in den militärischen Beziehungen der USA und Saudi-Arabiens seit Jahren ausgelöst, hieß es.
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Tim Schulze
Iranisches TV: Explosionen bei Schusswechsel auf Insel in Straße von Hormus
Auf einer Insel in der Straße von Hormus ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einem Schusswechsel mit mehreren Explosionen gekommen. An einem Pier auf der Insel Keschm hätten "die iranische Armee und der Feind einander beschossen", berichtet der Sender Irib. Auch die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichten über Explosionen, ein Sprecher der israelischen Armee gibt an, von keinem "Angriff" zu wissen.
Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert.
Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert.
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Tim Schulze
US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts. Man sei „sehr nah dran“, sagt Trump dem US-Sender PBS laut Transkript eines Telefoninterviews. Eine Einigung könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“, sagt Trump.
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Lennard Worobic
Insider: USA und Iran kommen Vereinbarung zum Kriegsende näher
Die USA und der Iran stehen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge kurz vor einer Vereinbarung für ein Kriegsende. Eine Absichtserklärung könne sehr bald zum Abschluss gebracht werden, sagt ein pakistanischer Insider aus dem Umfeld der Vermittlungen. „Wir sind kurz davor“, heißt es weiter. Es ist demnach von einem Memorandum im Umfang von einer Seite die Rede. Damit wird ein Bericht des US‑Nachrichtenportals „Axios“ bestätigt. Stellungnahmen aus Washington oder Teheran liegen zunächst nicht vor.
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Lennard Worobic
Trotz der geltenden Waffenruhe setzen Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort. Israel greift mit Kampfflugzeugen und Drohnen im südlichen Libanon an, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet. Der Ort Maifadun sei dabei auch mit Artillerie beschossen worden. Dabei habe es zwei Tote gegeben. Die Nachrichtenagentur meldet in der Bekaa-Ebene im Osten vier Tote nach einem israelischen Luftangriff.
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Lennard Worobic
Schiff aus französischer Reederei in Hormus-Meerenge angegriffen
Ein Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist in der Straße von Hormus angegriffen worden. Mitglieder der Crew wurden verletzt und evakuiert, teilt das Unternehmen mit Sitz in Marseille mit. Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter „San Antonio“ wurde bei dem Angriff am Dienstag demnach beschädigt. Nähere Details zu dem Angriff während der Durchfahrt der Meeresenge nennt die Reederei nicht – auch nicht zur Frage, wer dafür verantwortlich ist. Zum Zustand der Verletzten gibt das Unternehmen ebenfalls keine Auskunft.
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Lennard Worobic
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat inmitten der Spannungen mit den USA seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi getroffen. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, tauschten sie sich in der Hauptstadt Peking aus. Staatliche iranische Medien bestätigen die Zusammenkunft.
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Lennard Worobic
Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum im Iran sind nach Berichten staatlicher Medien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und dutzende Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Dienstag in einem Geschäftskomplex in der Stadt Andischeh westlich der Hauptstadt Teheran ausgebrochen, meldet das Staatsfernsehen. Der Komplex beherberge rund 250 Läden und 50 Büros.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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