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Facettenreiche Fehde: Trump vs. Merkel: Wie der US-Präsident immer wieder gegen die Kanzlerin schießt

Donald Trump hat sich in den Asylstreit eingeschaltet und Angela Merkel in aller Öffentlichkeit kritisiert. Nicht das erste Mal, dass der US-Präsident gegen die Bundeskanzlerin schießt: Rückblick auf eine facettenreiche Fehde.

Donald Trump vs. Angela Merkel

Schwieriges Verhältnis: Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump (v. l., Archivbild)

DPA

Das hat Angela Merkel gerade noch gefehlt: In ihren erbitterten Streit mit der CSU um den Umgang mit Flüchtlingen an der Grenze hat sich nun ausgerechnet auch noch Donald Trump eingemischt. Der US-Präsident bescheinigte der Kanzlerin am Montag über den Kurzbotschaftendienst Twitter, infolge ihres Kurses in der Einwanderungspolitik in einer schweren Vertrauenskrise zu stecken. 

+++ Lesen Sie hier mehr zu dem Asylstreit in der Union und zu Donald Trumps (tendenziell falschen) Behauptungen dazu. +++

Trump versetzte Merkel damit erneut eine verbale Ohrfeige. Und er brach einmal mehr ein diplomatisches Tabu: Dass sich ein US-Präsident derart massiv in Interna eines Partnerstaates einmischt, ist höchst ungewöhnlich. Ein Rückblick auf Trumps Umgang mit der Kanzlerin:        

Donald Trumps Wahlkampftiraden

Schon während seiner Kampagne führt Trump die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin als warnendes Beispiel an. Damit habe "diese Frau" ein "totales Desaster" angerichtet, erklärt er. Und er sagt Merkel ein bitteres Ende voraus: Die Deutschen würden sie am Ende "stürzen". 

Der unterbliebene Händedruck 

Bei einem Besuch der Kanzlerin in Washington im März 2017 zwei Monate nach Trumps Amtsantritt ist unübersehbar, wie sehr die beiden fremdeln. Im Oval Office ignoriert Trump die Bitte der Kameraleute wie auch der Kanzlerin um einen Händedruck. 

Die Stimmung zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump war offensichtlich nicht die beste

Bewusster Affront oder einfach nur Geistesabwesenheit? Das wird zwar nie richtig geklärt. Gleichwohl wird die Szene zum Sinnbild der starken Spannungen. Direkt nach Merkels Abreise empört sich Trump auf Twitter über zu niedrige deutsche Verteidigungsausgaben.

Die verspätete Gratulation 

Nach Merkels Sieg bei der Bundestagswahl im September 2017 braucht der US-Präsident vier Tage, um sie zu beglückwünschen. Zum Vergleich: Russlands Staatschef Wladimir Putin muss nur halb so lange warten. Zwei Tage nach seiner Wiederwahl im vergangenen März gratuliert Trump am Telefon.   

Küsschen statt Kompromisse 

Bei Merkels zweitem Besuch bei Trump im vergangenen April klappt die Körpersprache besser. Der Gastgeber verteilt Küsschen an die Kanzlerin und schüttelt ihr vor den Kameras im Oval Office die Hand. Und auch ansonsten ergeht sich Trump in Freundlichkeiten, preist die Kanzlerin gar als "außergewöhnliche Frau". In der Sache bleibt Trump aber hart, vor allem in seiner Kritik an den Handelsbeziehungen. Fünf Wochen nach Merkels Besuch weitet er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium auf die EU aus.

Der undiplomatische Diplomat 

Trumps Mann in Berlin führt sich mit einem Paukenschlag ein. Nachdem der US-Präsident das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt hat, fordert der neue US-Botschafter Richard Grenell Anfang Mai deutsche Firmen in autoritärem Ton auf, ihre Geschäfte im Iran "sofort" herunterzufahren. Später verstößt der Diplomat erneut gegen diplomatische Gepflogenheiten, indem er auf dem ultrarechten Portal "Breitbart" ankündigt, sich für konservative Anti-Establishment-Bewegungen in Europa einsetzen zu wollen. 

Gipfel der Zwietracht 

Der G7-Gipfel Anfang Juni endet im Fiasko, weil Trump wegen seines Streits mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau über den Handel das gemeinsame Abschlusskommuniqué nachträglich aufkündigt. Eine von Merkels Sprecher Steffen Seibert verbreitete Aufnahme wird zum Symbolfoto des Treffens: Die Kanzlerin und andere Partner stehen am Verhandlungstisch, Trump sitzt ihnen mit verschränkten Armen gegenüber.

Das Symbolbild des G7-Gipfels

 

Der Präsident dementiert jedoch später, dass während der abgebildeten Szene eine angespannte Stimmung geherrscht habe, und lobt seine "gute Beziehung" zu Merkel.  

Die "prekäre Koalition" 

Mit seinen Tweets an diesem Montag knüpft Trump nahtlos an seine Wahlkampftiraden an. Die Krise in der "ohnehin prekären Koalition in Berlin" beschreibt er als Quittung für Merkels Zuwanderungspolitik, welche die Kriminalitätsrate habe stark steigen lassen (was tendenziell falsch ist). "Die Menschen in Deutschland wenden sich gegen ihre Führung", konstatiert der US-Präsident. Erneut hält er Merkels Kurs als warnendes Beispiel hoch: "Wir wollen nicht, dass das, was mit der Einwanderung in Europa passiert, uns passiert!" twittert Trump.

fs / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.