Einige Usbeken kehren zurück Situation in Kirgistan beruhigt sich ein wenig


Nach tagelangen blutigen Unruhen hat sich die Lage in Kirgistan am Donnerstag offenbar etwas beruhigt. Einige Usbeken kehrten in ihre zerstörten Häuser in der Stadt Osch im Süden des Landes zurück, wo die heftigsten Kämpfe getobt hatten. Allmählich stellt sich der Anschein von Normalität ein.

Nach tagelangen blutigen Unruhen hat sich die Lage in Kirgistan am Donnerstag offenbar etwas beruhigt. Einige Usbeken kehrten in ihre zerstörten Häuser in der Stadt Osch im Süden des Landes zurück, wo die heftigsten Kämpfe getobt hatten. Allmählich stellt sich der Anschein von Normalität ein.

Hunderttausende Angehörige der usbekischen Volksgruppe sind seit dem Ausbruch der Gewalt aus ihren Häusern geflohen, viele suchen im benachbarten Usbekistan Zuflucht. Vertrieben wurden sie von randalierenden Banden der kirgisischstämmigen Bevölkerungsmehrheit. Tausende Usbeken trauen sich deshalb nicht zurück in ihre Heimat, sondern warten lieber an der Grenze zu Usbekistan darauf, in eines der Flüchtlingslager auf der anderen Seite zu gelangen.

Beobachter vermuten, das die Unruhen bewusst angezettelt wurden, um das Land zu destabilisieren. Der Verdacht fällt auf den gestürzten Präsidenten Kurmanbek Bakijew. Er soll aus dem Exil daran arbeiten, ein für den 27. Juni geplantes Referendum zu verhindern, das der Übergangsregierung mehr Legitimität geben würde.

APN APN

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