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"Hürriyet"-Bericht Brandanschlag auf syrische Flüchtlinge in Istanbul


Tausende Syrer fliehen in die Türkei - nicht immer sind sie wilkommen. In Istanbul haben Einheimische eine Asylunterkunft angezündet. Anwohner versuchten sogar, die Feuerwehr vom Löschen abzuhalten.

Im europäischen Teil Istanbuls haben Einheimische ein Haus und mehrere Läden von syrischen Flüchtlingen angezündet. Dem Brandanschlag im Viertel Güvercintepe sei ein Streit zwischen türkischen und syrischen Kindern vorausgegangen, bei dem ein türkisches Kind verletzt worden sei, berichtete die Zeitung #link;www.hurriyet.com.tr/gundem/28969339.asp;"Hürriyet"#.

Niemand sei infolge der Brände verletzt worden. Die Anwohner hätten die anrückende Feuerwehr zunächst davon abgehalten, das Feuer zu löschen.

Viele Viertel überfordert

Der Ortsvorsteher Ibrahim Dinc sagte der "Hürriyet", die Situation im Viertel sei angespannt. Von 50.000 Einwohnern seien 10.000 Syrer. Die Mieten seien in den letzten drei Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen und die Arbeitslosigkeit sei hoch.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR hat die Türkei rund 1,8 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Die meisten Hilfesuchenden leben außerhalb der 25 Lager.

lie/DPA DPA

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