GEO-Reporter trifft Terrorkämpfer Im Reich von Boko Haram


Eigentlich ist von Boko Haram nicht viel bekannt - außer, dass die Islamisten marodierend durch Nigeria ziehen. Einem GEO-Reporter gelang es erstmals, die Kämpfer zu treffen und mit ihnen zu sprechen.

Sie morden, entführen Mädchen und drohen dem Westen: Die islamistische Sekte Boko Haram terrorisiert den Norden Nigerias und erklärt der ganzen Welt den Krieg. Seit Kämpfer der Gruppe im April 200 Schülerinnen entführten, ist die Weltöffentlichkeit alarmiert. Wo die Mädchen sind und wie es ihnen geht, ist weitgehend ungeklärt. Seit der Tat haben die Islamisten bei Anschlägen und Angriffen rund 400 Menschen getötet und bis zu weitere 60 Frauen gekidnappt.

GEO-Reporter Michael Obert und Fotograf Andy Spyra sind Boko Haram so nahe gekommen wie noch kein Journalist zuvor. Im Auftrag von GEO ergründeten sie vor Ort die Angststrukturen, die das Terrornetzwerk erzeugt. Nach wochenlanger Recherche gelang es ihnen als bislang einzigen westlichen Journalisten, direkt mit einem Boko-Haram-Kämpfer zu sprechen.

"Dieser sagte unter anderem, dass Boko Haram mit Hilfe von al Kaida nicht nur den Norden Nigerias unter seine Gewalt bringen werde, sondern "den Sahel in eine Hölle für Ungläubige verwandeln wird. Allah will es so, und wir sind Allahs Diener."

Interview mit Michael Obert zu seiner Begegnung mit Boko-Haram-Kämpfern:

"Ich denke, dass Boko Haram die westlichen Medien ganz gezielt nutzt und instrumentalisiert", sagt Michael Obert. "Aber 99 Prozent der Berichterstattungen über Boko Haram sind aus dem Ausland gemacht, nicht von Menschen, die sich vor Ort begeben haben. Wir haben versucht, den Konflikt von innen heraus zu verstehen und mussten am eigenen Leib erfahren, wie der Terror die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt."

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nik

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