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Haushaltsziele für 2013 Frankreichs Defizit wird höher als erwartet


Die schwierige wirtschaftliche Lage und sinkende Steuereinnahmen bereiten Frankreich Kopfzerbrechen. Das Land hat bis 2015 Zeit, das Haushaltsdefizit auf die EU-Grenze von unter 3,0 Prozent zu senken.

Frankreich wird nach Einschätzung der Regierung im laufenden Jahr seine Haushaltsziele verfehlen. Das Defizit werde etwas höher ausfallen als die bisher vorhergesagten 3,7 Prozent der Wirtschaftsleistung, sagte Finanzminister Pierre Moscovici am Dienstag im französischen Radio. Bereits Ende Juni hatte Präsident Francois Hollande eingeräumt, dass das Ziel vermutlich wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage und wegbrechender Steuereinnahmen nicht erreicht werden kann. Die EU-Kommission räumte Frankreich erst im Frühjahr mehr Zeit ein, um seine Finanzen unter Kontrolle zu bringen. Das Land hat bis 2015 Zeit, um sein Haushaltsdefizit wieder unter die Grenze von drei Prozent zu drücken.

Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone hatte im Frühjahr ihre Rezession beendet. Im Juli erlitt sie jedoch einen unerwarteten Rückschlag: Die Industrie drosselte ihre Produktion um 0,6 Prozent, während Experten mit einem Wachstum gerechnet hatten. Die EU-Kommission rechnet für 2013 mit einem Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes um 0,1 Prozent.

amt/Reuters Reuters

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