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Iran: Die Mullahs fürchten die Mega-Katastrophe

Nach dem Erdbeben von Bam erwägt Iran, durch eine Verlegung der Hauptstadt Teheran eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Unterdessen hat das Beben nur kurz die Hoffnung keimen lassen, die Erzfeinde USA und Iran stünden vor einem politischen Tauwetter.

Nach der Erdbebenkatastrophe von Bam erwägt die iranische Regierung, die Hauptstadt Teheran zu verlegen und so eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Der Nationale Sicherheitsrat will sich ernsthaft mit einer möglichen Verlegung Teherans befassen, berichtete der Nachrichtenkanal Khabar am Montag.

Experten sagen voraus, dass ein Beben mit einer Stärke über 7 auf der Richterskala in den kommenden Jahren Teheran treffen und eine weltweit einzigartige Katastrophe verursachen könnte. Der Vorsitzende des Sicherheitsrates, Hassan Rowhani, sagte, einige staatliche Organisationen hätten die bereits seit längerem existierende Idee in der Vergangenheit abgelehnt.

Mehrzahl der Gebäude nicht erdbebensicher

Mehr als die Hälfte der Hauptstadt befindet sich den Warnungen zufolge in der am meisten gefährdeten Erdbebenzone, darunter der Norden mit vielen Behörden und Botschaften. In Teheran, wo die Mehrzahl der Gebäude nicht erdbebensicher ist, halten sich am Tag rund elf Millionen und nachts rund acht Millionen Menschen auf.

In Bam, wo ein Erdbeben der Stärke 6,3 am 26. Dezember mehr als 35 000 Menschen tötete, ist die Zahl der Waisen auf 6000 gestiegen; ursprünglich waren die Behörden von 1800 Waisenkindern ausgegangen. Eine eingehende Untersuchung in Bam und nahen Ortschaften habe zudem ergeben, dass unter den Toten mehr als 10 000 Schulkinder und 1300 Lehrer sind. Rund 100 000 Menschen sind obdachlos.

Am Sonntag hatte das zweite Paar nach dem Erdbeben in Bam geheiratet. Der 21-jährige Abuzar Damsaz und die 16-jährige Samira, die mehr als 13 nahe Verwandte verloren haben, ließen sich in einem Zelt trauen.

USA und Iran weiter auf Distanz

Das verheerende Erdbeben hat kurz die Hoffnung keimen lassen, die Erzfeinde USA und Iran stünden vor einem politischen Tauwetter. Teheran ließ erstmals seit 25 Jahren offiziell eine größere US-Delegation von Ärzten und anderen Experten ins Land. Washington lockerte die Sanktionen gegen die Islamische Republik, US-Außenminister Colin Powell betonte die Offenheit zum Dialog.

Aber noch bevor der letzte Überlebende aus den Trümmern von Bam geborgen wurde, hatten beide Regierungen erst einmal ihre tief sitzende gegenseitige Abneigung demonstriert. US-Präsident George W. Bush forderte auf seiner Texas-Ranch, Teheran müsse Demokratie zulassen, die Unterstützung von Terror-Organisationen und die Nuklear-Ambitionen aufgeben. Irans Außenministerium reagierte prompt und verwarf den Vorschlag Washingtons, eine "hochrangige US- Delegation" ins Erdbebengebiet zu schicken. Für die USA bleibt Iran ein "Schurkenstaat" und Teil der "Achse des Bösen", für die Theokraten in Teheran die USA "der große Satan".

Die bilateralen Beziehungen aber haben für beide große Bedeutung. Washington schreckt die Vorstellung, die schiitische Mehrheit im besetzten Irak könnte - unterstützt von den Glaubensbrüdern in Iran - letztendlich einen islamischen Gottesstaat etablieren wollen. Teheran dagegen beschuldigt die USA, die starke innenpolitische Opposition aufzuwiegeln und zu unterstützen. Irans Führung sieht sich zunehmend von allen Seiten - Afghanistan, Türkei, Irak und den Golfstaaten - von US-Truppen umgeben. Nicht nur US- Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatten immer wieder mal fallen lassen, das ein "Regimewechsel" auch in Iran erstrebenswert sei.

Mullahs fürchten Ambitionen der Bush-Regierung

Die konservativen Mullahs fürchten die Ambitionen der Bush-Regierung, den Nahen Osten nach ihren Vorstellungen zu demokratisieren. Mit Sorge verfolgt Teheran auch die Aktivitäten der starken iranischen Exil-Gemeinde in den USA, zu der auch der Schah-Sohn Resa Pahlewi gehört.

Für einen Wandel der Beziehungen gab es in den letzten Jahren immer wieder Zeichen. Zwar stehen für die Mullahs die USA nach wie vor für die Dekadenz des Westens und die Verteidigung des "zionistischen Imperialismus" in Israel. Und Washington hat nie vergessen, dass 1980 gegen jedes internationale Recht die US- Botschaft in Teheran von Revolutionsgarden gestürmt und 52 US-Bürger für 444 Tage als Geiseln genommen worden waren. Teheran verhielt sich aber absolut neutral, als die USA gegen den alten Iran-Gegner Saddam Hussein im Irak Krieg führten. Seit dem Sieg der Alliierten passieren täglich tausende Iraner - erstmals seit Jahrzehnten - die Grenze zum Irak, um in die heiligen Städte von Kerbela und Nadschaf zu pilgern.

Tiefes gegenseitiges Misstrauen

Im Frühjahr gab es geheime Verhandlungen zwischen den USA und Iran in Genf über ein Ende der politisch-wirtschaftlichen Eiszeit. Iran möchte aus der Isolation, die USA haben Öl-Interessen und wollen die ganze Region befrieden. Aber das tiefe gegenseitige Misstrauen führte schließlich zum Abbruch der Gespräche. Bestärkt fühlte sich Bush, als geheime Nuklear-Pläne Teherans bekannt wurden. Trotz Bereitschaft Irans zu internationalen Kontrollen ihres angeblich rein zivil ausgerichteten Atomprogramms sieht Washington einen weiteren Beweis für die Gefährlichkeit der Machthaber in Teheran.

Washington setzt deshalb vor allem auf einen Regimewechsel in Iran, der von innen kommen soll. Erste Signale, so hoffen US- Diplomaten, könnte die Parlamentswahl am 20. Februar in Iran bringen. Für eine Verständigung mit den konservativen Erben von Ayatollah Khomeini sehen sie wenig Perspektiven.

Laszlo Trankovits / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.