Iran Präsident Ahmadinedschad überlebt Anschlag


Iranische Präsidentenkreise haben am Mittwoch Berichte über einen Anschlagsversuch auf Präsident Mahmud Ahmadinedschad bestätigt. Ahmadinedschad sei unversehrt geblieben, verlautete aus den Kreisen am Mittwoch. Einige Menschen seien verletzt worden.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat nach einem Medienbericht einen Anschlag unverletzt überlebt. In der Nähe des Präsidentenkonvois sei am Vormittag in der Stadt Hamedan im Westen des Iran eine Granate explodiert, berichtete die regierungsnahe iranische Website Chabaronline.ir am Mittwoch. Ahmadinedschads Fahrzeug sei etwa 100 Meter entfernt gewesen. Die iranische Regierung dementierte dagegen, dass Ahmadinedschad Ziel eines Anschlags gewesen sei.

Die Granate sei neben einem Fahrzeug explodiert, in dem Reporter mitgefahren seien, die den Präsidenten auf seinem Besuch begleitet hätten, berichtete die Website. Ein mutmaßlicher Attentäter sei festgenommen worden. Ahmadinedschad hielt nach dem angeblichen Anschlag eine Rede, die live im Fernsehen übertragen wurde. Dabei machte er keine Angaben zu einem solchen Vorfall.

AFP/Reuters Reuters

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