Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
Rund einen Monat nach Beginn des Irankriegs senken die Behörden in Teheran das Mindestalter für freiwillige Sicherheitskräfte in der Hauptstadt auf zwölf Jahre. Dies kündigt Rahim Nadali, ein Vertreter der Revolutionsgarden, in einer Fernsehansprache an. Es gebe "eine sehr große Anzahl an Freiwilligen" unter der Jugend, die zur "Widerstandsfront gegen den großen Tyrannen beitragen" wollten, sagt Nadali unter Verwendung eines von der iranischen Führung geprägten Ausdrucks für die USA. Die Einsätze der Freiwilligen umfassen demnach unter anderem das Sammeln von sicherheitsrelevanten Informationen sowie Patrouillen.
Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem seit Beginn des Krieges verstärkten Sicherheitsaufgebot in der Hauptstadt. Die Behörden haben dort zahlreiche Kontrollposten eingerichtet, um mögliche Proteste gegen die Islamische Republik zu unterbinden. Die Kontrollen werden vor allem von den sogenannten Bassidsch-Milizen ausgeführt, einer paramilitärischen Freiwilligentruppe mit landesweit schätzungsweise rund 600.000 Mitgliedern.
Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem seit Beginn des Krieges verstärkten Sicherheitsaufgebot in der Hauptstadt. Die Behörden haben dort zahlreiche Kontrollposten eingerichtet, um mögliche Proteste gegen die Islamische Republik zu unterbinden. Die Kontrollen werden vor allem von den sogenannten Bassidsch-Milizen ausgeführt, einer paramilitärischen Freiwilligentruppe mit landesweit schätzungsweise rund 600.000 Mitgliedern.
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Rune Weichert
Frankreich berät mit rund 35 Staaten über einen Einsatz zur Öffnung der Straße von Hormus nach einem Ende des Krieges. Die Initiative sei rein defensiver Natur und solle die Wiederaufnahme der Schifffahrt vorbereiten, teilt das Verteidigungsministerium in Paris mit. Zudem erklärt der Stabschef der französischen Marine, Nicolas Vaujour, er habe Gespräche mit zwölf Amtskollegen geführt – darunter mit denen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Indien und Japan. "Wir tauschen uns über die Freiheit der Schifffahrt und die maritime Sicherheit aus, da das Meer eine lebenswichtige Ader für unsere Weltwirtschaft und die regionale Stabilität ist", schreibt er auf der Plattform X. In der ersten Phase einer solchen Mission dürfte die Räumung von Seeminen im Mittelpunkt stehen, heißt es aus Kreisen.
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Rune Weichert
Trump lüftet Geheimnis um „riesiges Geschenk“ aus Teheran
In die Verwirrung um die Verhandlungen mit Teheran im Irankrieg mischte US-Präsident Donald Trump noch kryptisches Lob über ein Geschenk. Nun sagt er, was er damit meinte: Der Iran hat nach Angaben des US-Präsidenten zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gewährt. Die iranische Seite habe das angeboten, um in den Verhandlungen mit den USA ihre Zuverlässigkeit zu untermauern, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung in Washington.
Vor seinen Bemerkungen fragte Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff am Kabinettstisch, ob er die Informationen teilen dürfe – offenbar weil es sich um vertrauliche Angaben handelt. „Ich hoffe, ich habe deine Verhandlungen nicht vermasselt“, sagt Trump in Richtung Witkoff.
Am Dienstag hatte Trump gesagt: „Es war ein riesiges Geschenk, das unglaublich viel Geld wert war.“
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Rune Weichert
Der Iran zeigt sich nach Angaben seiner Botschaft in Spanien offen für Anfragen aus Madrid zur Straße von Hormus. Spanien respektiere das Völkerrecht, teilt die Vertretung auf der Plattform X mit. Laut einem Schreiben des iranischen Außenministeriums, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, dürfen "nicht-feindliche Schiffe" die Meerenge nach Rücksprache mit den Behörden passieren. Die spanische Regierung gehört zu den ersten Ländern, die die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als rücksichtslos und illegal verurteilt haben.
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Rune Weichert
Die Golfstaaten kritisieren die iranischen Angriffe auf arabische Länder am Golf stark. Irans Verhalten sei destabilisierend und habe roten Linien überschritten, sagt der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Dschasim al-Budaiwi, einem Bericht des saudischen Fernsehsenders Al-Arabija zufolge vor Diplomaten. Dazu gehöre, die Straße von Hormus zu schließen und Gebühren für deren Passage zu verlangen.
Im laufenden Krieg habe der Iran 85 Prozent seiner Raketen auf Golfstaaten abgefeuert, sagt al-Budaiwi den Angaben zufolge. Seine Region übe „größtmögliche Zurückhaltung gegenüber der iranischen Aggression“. Die Staaten hätten entschieden, nicht zu reagieren, um den Konflikt nicht auszuweiten.
Im laufenden Krieg habe der Iran 85 Prozent seiner Raketen auf Golfstaaten abgefeuert, sagt al-Budaiwi den Angaben zufolge. Seine Region übe „größtmögliche Zurückhaltung gegenüber der iranischen Aggression“. Die Staaten hätten entschieden, nicht zu reagieren, um den Konflikt nicht auszuweiten.
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Rune Weichert
Die USA könnten Präsident Donald Trump zufolge die Kontrolle über das iranische Öl übernehmen. Dies sei eine Option, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung. Weitere Angaben dazu lehnt er ab.
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Thomas Krause
Pakistan hat sich Sicherheitskreisen zufolge für den Schutz zweier Spitzenvertreter des iranischen Machtapparats eingesetzt. Geheimdienste des Landes sollen demnach bei den USA dafür geworben haben, den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi sowie den Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf nicht anzugreifen. Hintergrund soll demnach sein, dass die beiden iranischen Vertreter mögliche Friedensgespräche anführen könnten, heißt es.
Laut den pakistanischen Sicherheitskreisen könnten mehrere Gesprächsrunden vor einer möglichen Einigung in der zweiten Aprilhälfte nötig sein.
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Thomas Krause
Malaysias Regierung hat nach eigenen Angaben für Schiffe aus dem asiatischen Land eine Erlaubnis zur Passage der Straße von Hormus erhalten. Die Meerenge, durch die unter anderem ein erheblicher Anteil der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte verschifft wird, ist seit Beginn des Kriegs gegen den Iran weitgehend blockiert. Malaysias Ministerpräsident Anwar Ibrahim teilt in einer Fernsehansprache mit, dass er mit Spitzenvertretern des Iran, Ägyptens, der Türkei und anderer Staaten in der Region gesprochen habe und dass nun malaysische Schiffe durch die Straße von Hormus gelassen würden. Er danke Irans Präsident für die Erlaubnis der Passage.
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Thomas Krause
Israel hat nach Angaben des Verteidigungsministers den Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden gezielt getötet. Verteidigungsminister Israel Katz teilt nach Angaben seines Büros mit, die Armee habe Admiral Aliresa Tangsiri „ausgeschaltet, zusammen mit hochrangigen Offizieren des Marinekommandos“. Aus dem Iran gibt es dazu zunächst keine Bestätigung.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump bekräftigt nachdrücklich, dass es sehr wohl Verhandlungen mit dem Iran gebe. „Die iranischen Verhandler sind ganz anders und ‚seltsam‘. Sie ‚flehen‘ uns an, einen Deal abzuschließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden und null Chancen auf ein Comeback haben, und dennoch erklären sie öffentlich, dass sie unseren Vorschlag lediglich ‚prüfen‘. FALSCH!!!“, schreibt Trump in einem Beitrag auf seinem Online-Dienst Truth Social. „Sie sollten besser bald ernst machen, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!“ Von iranischer Seite wurde wiederholt dementiert, dass es Verhandlungen mit den USA gebe.
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Thomas Krause
Trump verschärft Kritik an der Nato
US-Präsident Donald Trump wirft der Nato erneut mangelnde Unterstützung vor. In Großbuchstaben schreibt er auf seinem Online-Dienst Truth Social, die Nato habe absolut nichts getan, um beim Iran behilflich zu sein. Die USA seien auf die Nato nicht angewiesen, aber sie würden diesen sehr wichtigen Moment in der Geschichte niemals vergessen.
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Thomas Krause
Der Krieg in Nahost bremst nach der aktuellen Prognose der OECD das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Diese wird demnach in diesem Jahr nur um 0,8 Prozent zulegen und damit um 0,2 Prozentpunkte weniger, als noch im vorherigen Wirtschaftsausblick im Dezember prognostiziert, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Für 2027 wird allerdings unverändert mit einem Wachstum um 1,5 Prozent gerechnet. Die Inflation dürfte laut OECD hingegen in diesem und nächsten Jahre in Deutschland höher ausfallen als zuletzt erwartet.
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Thomas Krause
Nahe einem Zeltlager für Vertriebene in der Nähe von Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen steigt nach einem israelischen Angriff ein Feuerball auf.
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Thomas Krause
„Washington Post“: USA überlegen, Waffen für die Ukraine im Nahen Osten zu nutzen
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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Thomas Krause
Iran meldet Angriff auf Nachbarstaaten
Die staatliche Nachrichtenagentur Irna des Iran meldet, die Revolutionsgarden hätten eine neue Angriffswelle auf die Golfstaaten gestartet. Dabei seien unter anderem Ziele in Kuwait und das Gouvernement al-Chardsch in Saudi-Arabien ins Visier genommen worden. Dort befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder Ziel von Angriffen wurde.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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