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Tochter des Ex-Präsidenten Ivanka Trump will nicht in die Fußstapfen ihres Vaters treten – vorerst

Ist der Name Trump für politische Ambitionen Hilfe oder Bürde? Diese Frage wird so schnell nicht beantwortet werden. Denn anders als gemunkelt wurde, will Ivanka Trump, Tochter des Ex-Präsidenten, nicht für einen Senatsposten kandidieren.

Es gibt dieses Bild von Angela Merkel, wie sie bei ihrem Besuch in Washington vor ein paar Jahren neben Ivanka Trump sitzt und die Tochter des damaligen Neu-US-Präsidenten Donald Trump mehr irritiert als belustigt von der Seite anschaut. Ein Journalist beschrieb die Szene mit den Worten "Sie sehen hier die mächtigste Frau der Welt, Doktorin der Physik, neben einer Handtaschendesignerin".

Es war nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass Ivanka Trump im Kreis der Mächtigen auftauchte. Was wiederum zur hartnäckigen Spekulation führte, die "First Daughter" würde nach einem politischen Amt streben. Vielleicht tut sie das, aber nicht in nächster Zeit, wie die "New York Times" nun berichtet.

Ivanka Trump und Marco Rubio – das neue Dreamteam?

Denn offenbar will die frühere Beraterin ihres Vaters den Senator von Florida, Marco Rubio, bei dessen Wiederwahl in zwei Jahren unterstützen. So zumindest berichtet es das Blatt unter Verweis auf Vertraute der Trump-Tochter sowie einen Berater Rubios. Ivanka Trump war mit ihrer Familie nach Florida gezogen, genau wie Donald und Melania Trump. Daraufhin verstärkten sich Gerüchte, nach denen sie für einen Senatorin-Sitz kandidieren wolle und womit sie konservativen Amtsinhaber Rubio herausgefordert hätte.

Marco und Ivanka hätten vor ein paar Wochen miteinander gesprochen, beide hätten ein tolles Gespräch gehabt, in dem Ivanka Marco ihre Unterstützung angeboten habe, zitiert die "New York Times" einen Sprecher des Senators. Eine Vertraute Trumps habe wiederum gesagt, dass sie eine Senatskandidatur nie ernsthaft in Betracht gezogen hätte.

Über die politische Zukunft von Donald Trump und seiner Kinder wird viel gerätselt. Der Ex-Präsident spielt offen mit dem Gedanken, 2024 erneut für das höchste Amt zu kandidieren. Unklar ist allerdings, ob er die Unterstützung der Republikaner dafür erhalten wird. Bei der konservativen Partei tobt ein Machtkampf zwischen Trump-Anhängern und seinen Gegnern. Auch seinem ältesten Sohn Donald Jr. werden politische Ambitionen nachgesagt. Ob der Name Trump in der Politik künftig eine Hilfe oder eine Bürde ist, werden erst die Zwischenwahlen 2022 zeigen.

Weitere Quellen: "New York Times"

nik

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