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Ein Bild und seine Geschichte Bloß weg vom Tempelberg


Tränengas, Brandsätze, fliegende Steine - wenn am Jerusalemer Tempelberg Religionen aufeinanderprallen, wird es gefährlich. Vor allem, wenn ein jüdischer Feiertag mit einem muslimischen zusammenfällt.

Der Tempelberg in Jerusalem ist Sehnsuchtsort und Heimat vieler Religionen - und deshalb immer wieder Schauplatz von Gewalt. Der Beginn des jüdischen Laubhüttenfestes wurde an diesem Montag von heftigen Zusammenstößen zwischen Muslimen und der israelischen Polizei überschattet. Junge maskierte Männer warfen mit Steinen und Brandsätzen; die Sicherheitskräfte antworteten mit Tränengas und Blendgranaten. Zuvor hatte die Polizei die Al-Aksa-Moschee auf dem Gelände für Muslime geschlossen. Damit sollte Juden, die das Laubhüttenfest begehen wollten, ungehinderter Zugang zum Tempelberg verschafft werden.

Mehr als 20 Menschen wurden Sanitätern zufolge verletzt. Bereits am Vorabend hatte es gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben. Am Sonntag war der letzte Tag des muslimischen Fests Eid al-Adha. Zugleich begann am Abend Sukkot, das achttägige Laubhüttenfest. Das zeitliche Zusammentreffen mehrerer jüdischer und muslimischer Feiertage sorgt derzeit für erhöhte Spannungen.

car DPA AFP

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