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Nach Tempelberg-Einigung: US-Außenminister Kerry hofft auf Wende in Nahost

Die jüngste Vermittlungsoffensive des amerikanischen Außenministers scheint Früchte zu tragen: Nachdem man sich auf Regeln zur Nutzung des Tempelbergs einigen konnte keimt Hoffnung auf einen nachhaltigen Frieden.

US-Außenminister John Kerry vor dem jordanischen Königspalast in Amman

John Kerry ist guter Dinge, dass die von ihm initiierte Tempelberg-Einigung ein erster Schritt in eine friedliche Zukunft im Nahen Osten sein könnte

Nach Wochen der Gewalt im Streit über die Nutzung des Jerusalemer Tempelbergs gibt es Hoffnung auf eine Lösung auf dem Verhandlungsweg. US-Außenminister John Kerry legte am Samstag nach einem Treffen in Amman mehrere Schritte zur Entschärfung des Konflikts dar. Demnach soll der Tempelberg rund um die Uhr mit Hilfe von Videokameras überwacht werden. Israel habe diesen "exzellenten Vorschlag" des jordanischen Königs Abdullah begrüßt, sagte Kerry, der die Videoüberwachung als bahnbrechend bezeichnete. "Ich hoffe heute, dass wir nun das Blatt in dieser sehr schwierigen Zeit wenden können." Über Details wie auch eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen würden sich Regierungsvertreter Israels und Mitglieder der religiösen jordanischen Stiftung für den Tempelberg bald verständigen. König Abdullah ist der Hüter der heiligen Stätten der Muslime auf dem Tempelberg, der bei ihnen Haram al-Scharif heißt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte, den Status Quo auf dem Tempelberg nicht ändern zu wollen und daran festzuhalten, ihn für alle "drei monotheistischen Glauben" offenzuhalten. Die bisherige Vereinbarung sieht vor, dass Muslime an dem Ort beten dürfen und Juden wie auch Christen den Tempelberg besuchen dürfen, ohne dort zu beten.

Der palästinensische Außenminister Rijad Al-Maliki äußerte sich mit Argwohn zu den jüngsten Vorschlägen zur Beilegung des Konflikts. "Dies ist eine neue Falle", sagte Al-Maliki im Radio.

Gewaltexzesse halten derzeit noch an

Die Gewaltwelle, bei der rund 60 Menschen getötet wurden, war vor mehr als drei Wochen durch Gerüchte ausgelöst worden, Israel wolle den Tempelberg schließen, auf dem sich mit Felsendom und Al-Aksa-Moschee zwei wichtige islamische Heiligtümer befinden. Netanjahu macht die Palästinenserführung für das Verbreiten der Gerüchte verantwortlich und hat bereits mehrfach betont, Israel stehe zu seinen Verpflichtungen gegenüber den Heiligen Stätten. Dennoch galt die Bekräftigung des Status Quo als wichtiger Schritt zur Beruhigung der Lage.

Auch am Wochenende kam es zu Gewalt: Ein Palästinenser griff erneut mit einem Messer einen israelischen Wachmann an und versuchte, ihn zu erstechen. Der Angreifer wurde erschossen. Wegen der Häufigkeit der Messerangriffe wird die jüngste Gewaltwelle in Medienberichten auch als "Intifada der Messer" bezeichnet.

Nach den im Anschluss an die israelische Eroberung Ost-Jerusalems 1967 getroffenen Vereinbarungen dürfen nur Araber auf dem Tempelberg beten. Das Besuchen des Plateaus oberhalb der Klagemauer - dem wichtigsten Heiligtum der Juden - ist aber auch Juden und Angehörigen anderer Religionen erlaubt. Hüter der Vereinbarungen ist der jordanische König, die praktische Aufsicht führt die Stiftung für den Haram al-Scharif.

lst/ Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.