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News von heute Polizei findet Mann und zwei Mädchen tot in Essener Wohnung

Zwei Männer tragen einen schwarzen Leichensack aus einem gläsernen Hauseingang, vor dem ein dritter Mann mit einer Trage wartet
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Sehen Sie im Video: Polizei Essen entdeckt Mann und zwei Mädchen tot in Wohnung.


In einer Wohnung in Essen hat die Polizei drei Leichen gefunden, einen 32 Jahre alten Mann sowie zwei Mädchen im Alter von vier und fünf Jahren. Die Beamten sind am Sonntagmorgen von einer 31-jährigen Frau gerufen worden, weil sie nicht mehr in ihre Wohnung kam. Die Frau habe die Nacht bei einer Bekannten verbracht und wollte am Morgen wieder zu ihrem Lebensgefährten und ihren Töchtern in die Wohnung. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung geöffnet hatte, haben die Polizisten die Leichen gefunden. O-Ton Pascal Schwarz-Pettinato, Polizei Essen:  "Die Polizei hat eine Ermittlungskommission eingerichtet, eine Mordkommission eingerichtet, die jetzt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Essen die Ermittlungen übernommen hat. Wir haben heute schon Tatort Arbeit hier durchgeführt und müssen jetzt die Hintergründe dieser Tat klären." In der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt es: "Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein erweiterter Suizid wird derzeit nicht ausgeschlossen." Die 31-jährige Frau ist von Notfallseelsorgern betreut worden und befinde sich weiter in Behandlung.
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Trümmer chinesischer Raketenstufe in Indischen Ozean gestürzt +++ SPD-Parteitag soll Startschuss im Rennen ums Kanzleramt sein +++ Erneut schwere Zusammenstöße am Tempelberg +++ Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die Meldungen zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News vom Wochenende im stern-Ticker: 

17.48 Uhr: Tausende gedenken in Avignon eines getöteten Polizisten

Mindestens 5000 Menschen haben im südfranzösischen Avignon eines 36-jährigen Polizisten gedacht, der bei einem Einsatz gegen die Drogenkriminalität getötet worden war. Die Menschen, unter ihnen viele Polizisten, versammelten sich vor dem Polizeipräsidium, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Der Polizist hatte am vergangenen Mittwoch mit Kollegen eine Frau an einem bekannten Drogenumschlagplatz der Stadt kontrolliert. Dann eröffnete ein Mann das Feuer. Nach dem Verdächtigen und einem mutmaßlichen Komplizen wird immer noch intensiv gefahndet.

Nach Informationen des TV-Senders BFM ist am Dienstag eine nationale Trauerfeier geplant. Der Fall erregt erhebliches Aufsehen. Gewalt gegen die Polizei ist ein Dauerthema. Erst vor rund zwei Wochen war eine Polizeimitarbeiterin in der Nähe von Paris von einem Mann mit einem Messer getötet worden. Der Täter war islamistisch radikalisiert, wie Ermittlungen ergaben.

17.34 Uhr: Ehemaliger Nawalny-Chefarzt in Russland vermisst

Ein russischer Arzt, in dessen Krankenhaus der Kremlgegner Alexej Nawalny direkt nach einem Giftanschlag im vergangenen Jahr behandelt wurde, gilt als vermisst. Alexander Murachowski, mittlerweile Gesundheitsminister der sibirischen Region Omsk, kam von von einem Jagdausflug am Freitag nicht zurück, wie die Staatsagentur Tass am Sonntag unter Berufung auf einen Polizeisprecher meldete. Eine örtliche Behörde hatte zuvor von einem 1971 geborenen Mann gesprochen, ohne einen Namen zu nennen. Demnach wurden zusätzliche Polizisten für die Suche angefordert.

Murachowski leitete bis vor einigen Monaten die Omsker Klinik, in die der mittlerweile im Straflager inhaftierte Nawalny gebracht wurde, nachdem er im vergangenen August auf einem Inlandsflug zusammengebrochen war. Später wurde der 44 Jahre alte Oppositionelle nach Deutschland ausgeflogen und wochenlang in der Berliner Charité behandelt. Untersuchungen mehrerer Labore zufolge wurde er mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Murachowski hatte Nawalny damals lediglich eine Stoffwechselstörung bescheinigt.

16.51 Uhr: SPD bestätigt Scholz als Kanzlerkandidaten

Der SPD-Bundesparteitag hat Finanzminister Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten bestätigt. Er erhielt mit 513 Ja-Stimmen die überwältigende Mehrheit der Delegierten, es gab 20 Gegenstimmen und zwölf Enthaltungen. In seiner Rede hatte Scholz zuvor seinen Anspruch auf die Regierungsführung bekräftigt. 

16.26 Uhr: Großbritannien erkennt Gefühle bei Wirbeltieren gesetzlich an

Wirbeltiere haben Gefühle - das will Großbritannien gesetzlich verankern. Empfindungsvermögen gelte für Wirbeltiere, "alle, die ein Rückenmark haben", sagte Umweltminister George Eustice der Zeitung "Sunday Telegraph". Das Gesetz soll an diesem Dienstag von Queen Elizabeth II. in ihrer traditionellen Regierungserklärung angekündigt werden. Darin wird betont, dass Tiere sich ihrer Gefühle und Emotionen bewusst sind und Freude und Vergnügen sowie Leiden und Schmerz empfinden können. Die britische Regierung will das Land zum Vorreiter bei Tierrechten machen, das Gesetz gilt als Herzstück der Strategie.

Die Strafen für Tierquälerei sollen von sechs Monaten auf maximal fünf Jahre Haft steigen. Weitere Gesetzentwürfe verbieten den Import von Jagdtrophäen, den Export von lebenden Tieren sowie die Haltung von Primaten als Haustiere. Zur Tierwohlstrategie gehört zudem, dass die Regierung ein Verbot von Pelzimporten sowie von Mikrochips bei Hauskatzen anpeilt. Auch die Tötung von Schweinen durch Vergasung mit Kohlendioxid soll beendet werden. Minister Eustice nannte das Vorhaben ein "wichtiges Signal an die Welt".

16.18 Uhr: Koptischer Mönch wegen Mordes an Bischof hingerichtet

Nach dem Mord an einem Bischof ist ein koptischer Mönch in Ägypten hingerichtet worden. Nach Angaben seiner Familie wurde der Mönch am Sonntagmorgen exekutiert. Ein Gericht hatte im vergangenen Jahr das Todesurteil gegen Mönch Isaiah wegen des Mordes an Bischof Epiphanius bestätigt. Ein weiterer Mönch erhielt wegen seiner Beteiligung an dem Mord eine lebenslange Haftstrafe.

Der 68-jährige Bischof war im Juli 2018 erschlagen im Kloster des Heiligen Makarios im Wadi al-Natrun nordwestlich von Kairo gefunden worden, dem er als Abt vorgestanden hatte. Der Mordfall hatte Entsetzen in der koptischen Gemeinde des Landes ausgelöst. Koptische Christen machen etwa zehn Prozent der Bevölkerung im überwiegend von sunnitischen Muslimen bewohnten Ägypten aus.

15.48 Uhr: Israels Militär beginnt größte Truppenübung seit Jahrzehnten

Israels Militär hat am Sonntag mit der größten Truppenübung seit drei Jahrzehnten begonnen. Das einmonatige Manöver namens "Feuerwagen" solle die Bereitschaft in zahlreichen Militärbereichen verbessern, teilte die Armee mit. Es sei seit langem geplant. Nach Medienberichten sollen Soldaten und Reservisten aller Einheiten daran beteiligt sein.

Das Manöver simuliere "verschiedene Extremszenarien, um die Bereitschaft der israelischen Armee für einen Krieg an mehreren Fronten auf einem dynamischen und sich verändernden Schlachtfeld zu verbessern", hieß es in der Mitteilung der Arme. Hintergrund sind wachsende Spannungen in der Region.

Die Lage an Israels Nordgrenze zum Libanon und Syrien gilt als sensibel. Die israelische Luftwaffe greift regelmäßig Ziele in Syrien an. So soll verhindert werden, dass der mit Israel verfeindete Iran seinen Einfluss in dem Bürgerkriegsland ausbaut. Der Chef der Hisbollah-Miliz im Libanon, Hassan Nasrallah, hatte Israel vor einigen Tagen bereits vor aggressiven Handlungen gewarnt.

14.45 Uhr: Belarus: Lukaschenko ordnet Macht im Falle seines Todes

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat für den Fall seines Todes die Übertragung der Machtbefugnisse auf den nationalen Sicherheitsrat angeordnet. Lukaschenko unterschrieb am Sonntag ein entsprechendes Dekret, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Dokument sieht außerdem vor, dass in Belarus der Ausnahmezustand oder sogar das Kriegsrecht verhängt werden könnte, sollte der 66-Jährige sein Amt nicht mehr ausführen können. Er steht wegen der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im vergangenen Jahr und dem brutalen Vorgehen von Sicherheitskräften gegen friedliche Demonstranten teils massiv in der Kritik.

Im nationalen Sicherheitsrat, in dem etwa Regierungsmitglieder und Militärs vertreten sind, hat Lukaschenko selbst den Vorsitz. Auch Lukaschenkos ältester Sohn Viktor sitzt in dem Gremium. Es wird spekuliert, dass der 45-Jährige als möglicher Nachfolger seines Vaters in Stellung gebracht werden soll.

14.18 Uhr: Regierungskritiker im Irak erschossen

Ein tödliches Attentat auf einen bekannten regierungskritischen Aktivisten im Irak hat Bestürzung und Proteste in dem Land ausgelöst. Ihab al-Wasni, der zu den Anführern einer nationalen Protestbewegung gegen Korruption zählte, wurde in der Nacht zum Sonntag vor seinem Haus in Kerbela von Männern auf einem Motorrad erschossen, wie Aktivisten und Vertreter der Sicherheitsbehörden mitteilten. Die Tat wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet. 

Al-Wasni war eine der Schlüsselfiguren der im Oktober 2019 gestarteten Protestbewegung gegen die Regierung. Im Dezember 2019 war er nur knapp einem Attentat entgangen. Der Aktivist engagierte sich gegen Korruption und pro-iranische Milizen und übte offen Kritik am Einfluss Teherans im Irak. Etwa 600 Anhänger der landesweiten Protestbewegung wurden bislang getötet, viele von ihnen während ihrer Teilnahme an Kundgebungen. 

13.59 Uhr: US-Marine stoppt Schiff voller Waffen aus Russland und China

Die US-Marine hat im Arabischen Meer ein staatenloses Segelschiff mit Tausenden Waffen abgefangen, darunter Sturm- und Maschinengewehre sowie Panzerabwehrwaffen. Außerdem seien Scharfschützengewehre und Visiere beschlagnahmt worden, teilte die 5. Flotte der US-Marine in Bahrain mit. Die Waffen seien russischer und chinesischer Herstellung. Aus welchem Land sie kommen und wohin sie verschifft werden sollten, werde untersucht. Die Besatzung wurde befragt und dann freigelassen.

Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt. Diese kämpfen im Jemen gegen die Regierung und ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis. Die jemenitische Küstenwache fängt immer wieder ähnliche Waffenlieferungen ab. Auf normaler Strecke gelangen Schiffe aus dem Iran über den Golf von Oman und das Arabische Meer zum Jemen.

Eine Bestätigung dafür, dass der Iran hinter der Lieferung steckt, gab es aber nicht. Teheran bestreitet, die Huthis finanziell oder mit Waffen zu unterstützen. Die US-Marine ist in Gewässern der Region regelmäßig unterwegs und kontrolliert auch andere Schiffe.

13.35 Uhr: 14-Jähriger stellt sich nach Verfolgungsjagd der Polizei

Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Herne hat sich der 14 Jahre alte Fahrer des flüchtenden Autos der Polizei gestellt. "Ich habe Mist gebaut", hat der Junge nach Angaben der Polizei gesagt, als er mit seinen Eltern auf die Wache kam. Die Beamten hatten den Minderjährigen am Freitagabend mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber verfolgt. Der 14-Jährige hatte das Auto seiner Eltern geklaut und war zusammen mit drei Freunden durch das Stadtgebiet gefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Bei der Flucht überfuhr der 14-Jährige mehrere rote Ampeln und geriet zeitweise in den Gegenverkehr. Den vier Jugendlichen gelang es, das Auto abzustellen und unbemerkt zu entkommen. Nun habe sich der Autofahrer gestellt und auch die Namen seiner Freunde genannt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Den Fahrer und seine Freunde erwarte eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

12.31 Uhr: Polizei findet Mann und zwei Mädchen tot in Essener Wohnung

In einer Wohnung in Essen hat die Polizei drei Leichen gefunden, einen 32 Jahre alten Mann sowie zwei Mädchen im Alter von vier und fünf Jahren. Die Beamten seien am Sonntagmorgen von einer 31-jährigen Frau gerufen worden, weil sie nicht mehr in ihre Wohnung kam, wie die Ermittler berichteten. Die Frau habe die Nacht bei einer Bekannten verbracht und wollte am Morgen wieder zu ihrem Lebensgefährten und ihren Töchtern in die Wohnung. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung geöffnet habe, hätten die Polizisten die Leichen gefunden.

"Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein erweiterter Suizid wird derzeit nicht ausgeschlossen", heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen. Die 31-Jährige sei von Notfallseelsorgern betreut worden und befinde sich weiter in Behandlung.

8.57 Uhr: Trümmer chinesischer Rakete in Indischen Ozean gestürzt

Die Befürchtung eines zerstörerischen Trümmerregens über bewohntem Gebiet hat sich nicht bestätigt: Die Überreste einer für den Bau der ersten chinesischen Raumstation genutzten Rakete sind zwischen der Arabischen Halbinsel und Indien ins offene Meer gestürzt. Das meldeten chinesische Staatsmedien am Sonntagmorgen. Demnach verbrannten die meisten Überreste des Flugkörpers beim Eintritt in die Atmosphäre, die restlichen Trümmer seien in den Indischen Ozean gefallen. Die Rakete vom Typ "Langer Marsch 5B" hatte am 29. April das 22 Tonnen schwere Modul "Tianhe" (Himmlische Harmonie) ins All gebracht, das den Hauptteil der chinesischen Raumstation bilden soll. Experten hatten davor gewarnt, dass die Trümmer am Wochenende "unkontrolliert" in die Atmosphäre eintreten könnten.

6.11 Uhr: Zahl der Toten nach Anschlag in Afghanistan steigt auf über 50

Die Zahl der Toten bei einem Anschlag nahe einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist auf über 50 gestiegen. Zudem gebe es mindestens 100 Verletzte, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. Bei dem Angriff am Samstag seien eine Autobombe und zwei Minen eingesetzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen des Bildungsministeriums hatte sich der Anschlag rund 100 Meter entfernt von einer Schule mit 7000 Schülerinnen und Schülern ereignet, als die zweite Schulschicht gerade zu Ende gegangen war. Berichten zufolge waren viele der Opfer junge Mädchen.

5.01 Uhr: Mindestens 15 Menschen bei Einsturz einer Goldmine in Guinea getötet

Beim Einsturz einer illegalen Goldmine im westafrikanischen Guinea sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Wie Rettungskräfte und Augenzeugen berichteten, wurde das Unglück am Samstag nahe der Ortschaft Tatakourou im Nordosten des Landes durch einen Erdrutsch ausgelöst. Ein Vertreter des Roten Kreuzes vor Ort gab die Zahl der Todesopfer mit mindestens 15 an.

4.15 Uhr: Erneut schwere Zusammenstöße am Tempelberg

In Jerusalem ist es in der zweiten Nacht in Folge zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und palästinensischen Gläubigen gekommen. Bei den Zusammenstößen am Tempelberg (Al-Haram al-Scharif/Das edle Heiligtum) setzte die Polizei israelischen Medienberichten zufolge Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten gegen Steine werfende Palästinenser ein. Laut der Zeitung "Haaretz" war die Lage eskaliert, nachdem dort am Abend Zehntausende Muslime für das Samstagsgebet zum Ende des Fastenmonats Ramadan in der Al-Aksa-Moschee zusammengeströmt waren. Das sogenannte Nahost-Quartett aus USA, Russland, EU und Vereinten Nationen zeigte sich "tief besorgt" über die inzwischen "täglichen Auseinandersetzungen und Gewaltakte".

4 Uhr: SPD-Parteitag soll Startschuss im Rennen ums Kanzleramt sein

Vier Monate vor der Bundestagswahl will die SPD mit einem Online-Parteitag Auftrieb im Rennen um das Kanzleramt bekommen. Momentan liegen die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz in Umfragen deutlich hinter den Grünen mit Annalena Baerbock und der Union mit Armin Laschet an der Spitze. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil gab sich vor dem Parteitag trotzdem optimistisch: "Das wird hier für uns Tag eins der Aufholjagd für die Bundestagswahl", sagte er. "Das Rennen geht ja jetzt erst los." In Umfragen liegen die Sozialdemokraten abgeschlagen bei 14 bis 16 Prozent.

2.22 Uhr: Seehofer zweifelt nicht an Maaßens demokratischer Gesinnung

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) findet die Kandidatur von Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen für den Bundestag nicht problematisch. "Es ist sein Recht, sich um ein Mandat zu bemühen", sagte Seehofer der Deutschen Presse-Agentur.

Als damaliger Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz war Maaßen massiv in die Kritik geraten, weil er bezweifelt hatte, dass es nach der Tötung eines Deutschen in Chemnitz zu "Hetzjagden" auf Ausländer kam. Im November 2018 hatte ihn Seehofer in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

1.56 Uhr: Drei Menschen durch Schüsse am Times Square verletzt

Bei einer Schießerei am Times Square in New York sind am Samstagnachmittag zwei Frauen und ein vierjähriges Kind verletzt worden. Wie die Polizei von Manhattan mitteilte, wurden die drei Verletzten in ein Krankenhaus gebracht, sie waren nicht in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Schießerei, die sich gegen 17 Uhr (Ortszeit) abspielte, waren vorerst unklar. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, Festnahmen gab es zunächst nicht.

0.19 Uhr Londons Bürgermeister Khan im Amt bestätigt

Bei den Regionalwahlen in Großbritannien ist der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. Nach den am Samstagabend veröffentlichten Ergebnissen behielt der 50-Jährige Labour-Politiker die Oberhand gegenüber seinem konservativen Herausforderer Shaun Bailey.

Khan erhielt demnach gut 1,2 Millionen Stimmen, während Bailey knapp 980.000 auf sich vereinte. Khan, ein Sohn pakistanischer Zuwanderer, war 2016 als erster muslimischer Politiker zum Bürgermeister einer westlichen Hauptstadt gewählt worden. Er hatte damals das Amt vom heutigen Premierminister Boris Johnson übernommen.

Nachrichten von Samstag, 8. Mai 2021

19.41 Uhr: Schottland: Regierungspartei SNP beansprucht Wahlsieg für sich

Bei der Parlamentswahl in Schottland hat die Pro-Unabhängigkeitspartei SNP sich zur Siegerin erklärt. "Absolut niemand hätte das Ausmaß und die Rekordhöhe unseres Sieges bei dieser Wahl vorhergesagt", sagte die Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), Regierungschefin Nicola Sturgeon, am Samstagabend. Kurz vor Auszählung aller Stimmen war bereits klar, dass die SNP mit Abstand stärkste Kraft im Parlament ist und ihr Ergebnis noch verbessert hat.

Eine absolute Mehrheit wird die Partei, die für die Rückkehr in die EU eintritt, aber vermutlich verpassen. Allerdings wird trotzdem eine Mehrheit der Unabhängigkeitsbefürworter im Parlament erwartet, da auch die Grünen für die Loslösung von Großbritannien eintreten.

19.30 Uhr: Hochrechnung: Schottische Unabhängigkeitsbefürworter verpassen absolute Mehrheit

Bei den Regionalwahlen in Großbritannien haben die Unabhängigkeitsbefürworter um Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon die angestrebte absolute Mehrheit im Parlament voraussichtlich knapp verpasst. Laut einer Hochrechnung des Rundfunksenders BBC vom Samstag könnte Sturgeons Schottische Nationalpartei (SNP) auf 63 Sitze kommen. Für eine absolute Mehrheit sind 65 Parlamentssitze nötig. 

Da neben der SNP auch die Grünen die Unabhängigkeit Schottlands anstreben, zeigte sich Sturgeon dennoch zuversichtlich. Es bestehe "kein Zweifel, dass es in diesem schottischen Parlament eine Mehrheit für die Unabhängigkeit geben wird", sagte sie nach der Veröffentlichung der Hochrechnungen, wonach ihre SNP zwar stärkste Partei wurde, aber die absolute Mehrheit verpasst. 

In Schottland standen am frühen Samstagabend die Gewinner von 71 Parlamentssitzen fest, 60 davon gingen an Sturgeons SNP. Allerdings verlor die SNP auch wichtige Wahlkreise. Die Auszählung zog sich wegen der Corona-Maßnahmen hin.

18.56 Uhr: Mindestens 30 Todesopfer bei Anschlag vor Mädchenschule in Kabul

Bei einem Sprengstoffanschlag vor einer Mädchenschule in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Mindestens 52 weitere Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums bei der Explosion am Samstag verletzt. Unter den Opfern waren demnach auch Schülerinnen. Die Regierung machte die radikalislamischen Taliban für die Tat verantwortlich.

Der Anschlag wurde in einem mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtteil verübt, während die Bewohner ihre Einkünfte für das Eid-al-Fitr-Fest zum Ende des Ramadans in der kommenden Woche erledigten. Der Stadtteil Dascht-e-Bartschi war bereits mehrfach Ziel von Anschlägen sunnitischer Extremisten. Vor einem Jahr hatten bewaffnete Angreifer dort ein Krankenhaus gestürmt und 25 Menschen getötet, darunter 16 Frauen auf einer Geburtsstation.

18.20 Uhr: Sieben Tote bei zwei Lawinen-Unglücken in den französischen Alpen

Bei zwei Lawinen-Unglücken in den französischen Alpen sind am Samstag insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen. Der erste Lawinen-Abgang ereignete sich am späten Vormittag am Col du Galibier nahe der Gemeinde Valloire, wie die Präfektur des Départements Savoyen mitteilte. Demnach wurden zwei Wandergruppen von der Lawine mitgerissen, vier Menschen zwischen 42 und 76 Jahren starben. Eine Person überlebte das Unglück. 

Der zweite Lawinen-Abgang erfolgte gegen 14.00 Uhr im Gebiet des Mont Pourri im Vanoise-Massiv, ebenfalls im Département Savoyen. Dort starben nach Angaben der Präfektur drei Menschen. 

Die Behörden hatten angesichts steigender Temperaturen nach heftigen Schneefällen vor einer "besonders hohen" Lawinengefahr an diesem Wochenende gewarnt. Bereits vor wenigen Tagen waren bei zwei Lawinen-Abgängen in den französischen Alpen fünf Menschen ums Leben gekommen.

17.43 Uhr: Neues Flüchtlingsrettungsschiff "Sea-Eye 4" nimmt Einsatz auf

Das neue Seenotrettungsschiff "Sea-Eye 4" hat den Einsatz zur Bergung von in Not geratenen Migranten im Mittelmeer aufgenommen. Das in Rostock umgerüstete Schiff stach am Samstag im Hafen von Burriana im Osten Spaniens in See. Voraussichtlich in fünf Tagen werde es das Such- und Rettungsgebiet im zentralen Mittelmeer erreichen, teilte die Betreiberorganisation Sea-Eye mit.

Der humanitäre Einsatz der "Sea-Eye 4" werde von United4Rescue, dem Bündnis für die zivile Seenotrettung, und der Hilfsorganisation German Doctors unterstützt. "Wir sind unserem Bündnispartner United4Rescue sehr dankbar, dass sie uns weiter unterstützen", sagte der Sea-Eye-Vorsitzende Gorden Isler. Mehr als 600 Menschen seien allein in den vergangenen vier Monaten an Europas Außengrenze ertrunken. Man brauche "endlich sichere Fluchtrouten", forderte er.

17.06 Uhr: Jugendliche stürzt durch Dachkuppel einer Grundschule – schwer verletzt

Eine 15-jährige Jugendliche ist an einer Grundschule in Föhren (Rheinland-Pfalz) durch eine Plexiglas-Dachkuppel in das Treppenhaus des Gebäudes gestürzt und hat sich schwer verletzt. Das Mädchen hatte sich aus zunächst unklaren Gründen am Freitagabend mit mehreren anderen Personen auf dem Dach der Grundschule befunden, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Sie sei etwa drei bis fünf Meter in die Tiefe gestürzt und musste notärztlich versorgt werden. Danach wurde die Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht.

16.58 Uhr: Hacker greifen größte Ölpipeline der USA an

Die größte Ölpipeline in den USA ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Der Betrieb der Colonial-Pipeline sei vorübergehend eingestellt worden, teilte die Betreiberfirma mit. Die Cyberattacke am Freitag betraf demnach einen Teil des IT-Systems. Das gesamte System sei daraufhin in den Offline-Modus geschaltet worden. 

Weitere Einzelheiten zu dem Angriff nannte das Unternehmen nicht. Eine Firma für Cybersicherheit sei mit den Ermittlungen beauftragt worden. Zudem seien die Bundesbehörden über den Fall informiert worden. 

Die Colonial-Pipeline ist gemessen am transportierten Volumen die größte in den USA. Jeden Tag fließen mehr als 2,5 Millionen Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) an Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Erdölprodukten durch die Rohrleitungen. Die Pipeline führt über gut 8800 Kilometer von Houston im Bundesstaat Texas bis nach New York und versorgt etwa 50 Millionen Verbraucher. 

16.20 Uhr: Mindestens 25 Tote bei Explosion nahe Schule in Kabul

Bei einer Explosion nahe einer Schule der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Samstag mindestens 25 Menschen getötet worden. Mindestens 52 weitere wurden verletzt, wie das Innenministerium mitteilte. Was die Explosion im Westen der Stadt auslöste, war zunächst nicht klar.

Augenzeugen berichteten von Raketeneinschlägen. In anderen Berichten war von einer Autobombe die Rede. Der Bereich sei abgesperrt worden, hieß es vom Innenministerium ohne weitere Details. Seit dem Beginn des Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan dauert die Gewalt in dem Krisenland an. Beobachter befürchten eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage.

Die rund 10.000 verbliebenen Soldaten der USA und anderer Nato-Länder sollen bis spätestens 11. September das Land verlassen. Die Friedensgespräche zwischen den Taliban und der Regierung in Kabul treten auf der Stelle.

15.36 Uhr: Abstürzende chinesische Rakete tritt voraussichtlich Samstagnacht in Atmosphäre ein

Die unkontrolliert abstürzende chinesische Raketenstufe wird voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag in die Erdatmosphäre eintreten. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos rechnet nach eigenen Angaben in der Nacht zum Sonntag gegen 01.30 Uhr MESZ mit einem Eintritt in die Atmosphäre über der Timorsee südlich von Indonesien. Das US-Verteidigungsministerium gab den Zeitpunkt mit 1.00 Uhr am Sonntag  an - mit einem Spielraum von plus oder minus oder neun Stunden.

Eine Rakete vom Typ Langer Marsch-5B hatte Ende April das erste Modul einer neuen chinesischen Raumstation ins All gebracht. Anschließend begann der Hauptteil der Rakete, die Erde in einer unregelmäßigen Flugbahn zu umkreisen und verliert seitdem unkontrolliert an Höhe. 

Eine exakte Absturzstelle ist laut Experten schwer vorherzusagen. Weil etwa 70 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind, ist eine Landung im Meer am wahrscheinlichsten. Ein Absturz in bewohntem Gebiet oder auf ein Schiff ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Boris Palmer

15.10 Uhr: Südwest-Grüne leiten Ausschlussverfahren gegen Boris Palmer ein

Die Grünen in Baden-Württemberg wollen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer aus der Partei ausschließen. Beim Landesparteitag stimmten 161 Delegierte für ein Ausschlussverfahren, 44 dagegen und 8 enthielten sich. Palmer hatte zuvor auf Facebook mit Aussagen über den früheren Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo für Empörung gesorgt.

Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand sagte in Stuttgart zum Ausschlussverfahren gegen Palmer: "Die Zeit ist reif dafür. Denn das Maß ist voll." Zuvor hatte er schon erklärt, die Äußerung Palmers über Aogo sei "rassistisch und abstoßend". Der Tübinger OB sorge mit "inszenierten Tabubrüchen" für eine Polarisierung der öffentlichen Debatte.

Der Tübinger OB ließ sich vor der Abstimmung für eine Gegenrede zum Parteitag schalten und erklärte, es handele sich um "haltlose und absurde Vorwürfe". Hier gehe es darum, abweichende Stimmen zum Verstummen zu bringen. "Daher kann und will ich nicht widerrufen." Allerdings empfahl er dem Parteitag, dem Antrag für ein Ausschlussverfahren zuzustimmen. Dann habe er endlich die Gelegenheit, sich gegen die Anwürfe zu verteidigen.

13.41 Uhr: Katze bei Autobahn in Not – Schweizer Feuerwehr rückt zur Rettung aus

Die Feuerwehr ist auf einer Schweizer Autobahn zur Katzenrettung ausgerückt. Kater Louis saß in sechs Metern Höhe in einer Lärmschutzverkleidung fest und hatte durch lautes Miauen auf sich aufmerksam gemacht. Ein Autofahrer hatte dies in der Nähe von Hergiswil gehört und die Polizei alarmiert, wie die Beamte im Kanton Nidwalden am Samstag berichteten. Die Feuerwehr musste Teile der Lärmschutzwand abbauen und die Drehleiter ausfahren, um den Kater befreien zu können. Louis hatte einen Chip, so dass die Halterin schnell ausfindig gemacht werden konnte, wie die Polizei berichtete.

12.47 Uhr: Bei Regionalwahl in Schottland zeichnet sich ein enges Rennen ab

Zwei Tage nach den Regionalwahlen in Großbritannien stehen die endgültigen Ergebnisse noch aus. In Schottland hofften die Unabhängigkeitsbefürworter um Regierungschefin Nicola Sturgeon am Samstag noch immer auf eine absolute Mehrheit im schottischen Parlament. Ersten Ergebnissen zufolge konnte Sturgeons Schottische Nationalpartei (SNP) mindestens 39 ihrer insgesamt 48 bisherigen Sitze verteidigen. 

Die schottischen Unabhängigkeitsbefürworter wollen ein neues Unabhängigkeitsreferendum durchsetzen. Die SNP hofft, dass sich der britische Premierminister Boris Johnson der Forderung nicht länger verweigern kann, wenn die Partei eine absolute Mehrheit im Parlament erreicht. Regierungschefin Sturgeon wurde in ihrem Wahlkreis Glasgow Southside mit 60,2 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Allerdings verlor die SNP auch zwei wichtige Wahlkreise.

10.14 Uhr: EU ruft Israel nach Zusammenstößen in Ost-Jerusalem zu Deeskalation auf

Die EU hat nach den schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der Polizei in Jerusalem die israelischen Behörden zur Deeskalation aufgefordert. "Gewalt und Aufwiegelung sind inakzeptabel und die Täter auf allen Seiten müssen zur Rechenschaft gezogen werden", erklärte ein Sprecher am Samstag. "Die Europäische Union ruft die Behörden auf, dringend zu handeln, um die aktuellen Spannungen in Jerusalem zu deeskalieren."

Ost-Jerusalem und der Tempelberg waren am Freitag von den schwersten Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei seit Jahren erschüttert worden. Vor der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg attackierten Gläubige die Sicherheitskräfte mit Steinen, während die Polizei Gummigeschosse und Blendgranaten auf die Angreifer abfeuerte. Mehr als 180 Menschen wurden verletzt - der Großteil von ihnen Palästinenser. 

9.20 Uhr: Proteste in Mexiko-Stadt nach schwerem U-Bahn-Unglück

Vier Tage nach dem schweren U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt sind in der mexikanischen Hauptstadt hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten, die sich am Freitag im verarmten Stadtbezirk Tláhuac versammelten, riefen "Gerechtigkeit" und lieferten sich Zusammenstöße mit Polizisten, die den Unglücksort abschirmten. Viele Menschen stellten auch Kerzen für die Opfer auf und legten Blumen nieder.

In Tláhuac war am Montagabend eine zwölf Meter hohe U-Bahn-Brücke der Linie 12 eingestürzt, als gerade eine U-Bahn über die Brücke fuhr. Die Zahl der Todesopfer liegt inzwischen bei 26.

8.34 Uhr: Betrunkener rast über A5 und gefährdet etliche Menschen

Ein stark betrunkener Autofahrer ist mit seinem Wagen und mit knapp 200 Kilometern pro Stunde über die Autobahn 5 in Baden-Württemberg gerast und hat dabei zahlreiche Menschen gefährdet. Der 43-Jährige fuhr über eine Strecke von etwa 40 Kilometern ständig dicht auf andere Fahrzeuge auf, beschleunigte und überholte dann, wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte. Dabei sei er auch Schlangenlinien gefahren. Andere Verkehrsteilnehmer mussten demnach ausweichen oder abbremsen, um einen Unfall zu verhindern.

Beamte kontrollierten den Mann schließlich am Freitagabend auf einem Parkplatz bei Achern (Ortenaukreis). In dem Wagen fanden sie den Angaben zufolge eine "bunte Mischung" leerer Schnaps- und Bierflaschen. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von mehr als 1,5 Promille ergeben. Der Fahrer musste seinen Führerschein abgeben, gegen ihn werde ermittelt. Zeugen und Menschen, die der Raser gefährdet hat, sollen sich bei der Polizei melden.

4.44 Uhr: Erstmals Ton-Aufnahme von Mars-Flug veröffentlicht

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat eine erste Ton-Aufnahme von einem Flug des Mars-Hubschraubers "Ingenuity" veröffentlicht. Der Rover "Perseverance", mit dem der Mini-Hubschrauber im Februar auf dem Mars gelandet war, habe die Töne Ende April beim vierten Flug von "Ingenuity" mit einem seiner Mikrofone aufgenommen, teilte die Nasa mit. Es handele sich um die erste Audio-Aufnahme von einem Mars-Flug und um die erste, die ein Raumfahrzeug auf einem anderen Planeten von einem anderen Raumfahrzeug gemacht habe.

anb/nik/tkr DPA AFP

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