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Corona Stricken und von Barack genervt sein: Michelle Obama plaudert über die Familien-Quarantäne

Michelle Obama lacht
Gehen sich die Obamas in der Corona-Quarantäne auf die Nerven? "Yes, girl! Ah, my God", lacht Michelle Obama in der Rachael-Ray-Show.
© Scott Olson / Getty Images
Eine ehemalige First Family ist auch nur eine Familie – natürlich. Deshalb gingen sich auch die Obamas in der Corona-Quarantäne irgendwann mächtig auf die Nerven. Michelle Obama gesteht, dass sie sich in Handarbeiten geflüchtet habe. 

Auch im Hause Obama war das Zusammenleben in Corona-Zeiten nicht immer entspannt. "Ich denke, unsere Kinder hatten uns irgendwann satt - was in Ordnung ist, weil wir sie auch satt hatten", erzählte die frühere First Lady der USA, Michelle Obama, in der Talkshow mit Conan O'Brien. Auch in der tagsüber ausgestrahlten beliebten Haushaltsshow von Rachael Ray plauderte die 56-Jährige jetzt aus dem Nähkästchen.

"Barack Obama ist ein wundervoller Mann, aber er ist immer noch ein Mann", lachte Michelle Obama in die Kamera - von zuhause zugeschaltet. "Manchmal kam Barack ins Zimmer, während ich mittendrin war, irgendwas zu tun, und er dann so: 'Was machst du?'", erzählte Obama. "Und ich dann so: "Nichts, nichts. Geh einfach!" Manchmal wolle man nicht reden, sondern in Ruhe gelassen werden.

Michelle Obama: Zu Beginn haben wir uns alle gefreut

Bei Conan O'Brien hatte sich das vergangene Woche noch etwas anders angehört. "Er hatte einfach keine Zeit, mir auf die Nerven zu gehen, weil er an seinem Buch arbeiten musste", scherzte Michelle dort. Offenbar musste der Ex-Präsident, der nach den US-Wahlen im November seine Memoiren veröffentlichen will, aber zwischendurch mal eine Pause machen. Die Obamas sind seit 1992 miteinander verheiratet.

Die beiden Töchter seien noch nicht an ihre Universitäten zurückgekehrt, sondern nähmen nach wie vor an Online-Vorlesungen teil, so die frühere First Lady weiter. "Sie sind nicht gerade begeistert, noch länger bei uns zu bleiben." Ihre ältere Tochter Malia, 22, besucht die Harvard University, die 19-jährige Sahsa begann 2019 ein Studium an der University of Michigan. "Zu Beginn der Pandemie haben wir uns alle gefreut, Zeit miteinander zu verbringen", erzählte die 56-Jährige. "Tagsüber haben wir unsere eigenen Aufgaben erledigt, Sport gemacht, und abends zusammen Spiele gespielt", so Obama weiter. "Aber dann irgendwann im Juni, fing der ganze Zauber an nachzulassen", gab sie bei Rachael Ray zu.

Undercover Teil einer Strick-Community

Eine Ablenkung vom Quarantäne-Koller fand Michelle Obama für sich dann doch. "Ich habe angefangen zu stricken", grinste sie. Während der Zeit in Selbstisolation habe sie eine Decke, fünf Schals, drei Neckholder-Tops und "fünf Hüte für Barack" gestrickt. Außerdem ein erstes Paar Fäustlinge für Malia, aber da sei eine Hand doppelt so groß wie die andere geraten.

Für ihr neues Hobby habe sie sich sogar einer Strick-Community im Internet angeschlossen. "Sie wissen nicht, dass ich dabei bin, weil ich meinen richtigen Namen nicht benutze", gestand Michelle Obama. Aber sie habe schon sehr von dem virtuellen Strickkreis profitiert - vor allem durch sachkundigen Rat, so dass "ich mein Garn, meine Strickmuster und all das" bekommen konnte. Scheint, als würde Malia doch noch ein passendes Paar Fäustlinge bekommen.

Quelle: "The Hill"; Nachrichtenagentur DPA

dho

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