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Mit Zeitungsanzeige: Argentiniens Präsidentin streitet weiter um Falklandinseln

Im Streit um die Falklandinseln stellt Argentiniens Präsidentin noch immer ihre Gebietsforderungen, diesmal mit einer Werbeanzeige. Großbritannien setzt auf eine Volksabstimmung der Inselbewohner.

Argentinien lässt im Falkland-Streit mit Großbritannien nicht locker. In einem Offenen Brief warf Präsidentin #Link;http://www.stern.de/kultur/musik/cristina-fern-ndez-de-kirchner-90290228t.html;Cristina Fernández de Kirchner# den Briten Kolonialismus vor und forderte Gespräche über die Rückgabe der Inseln im Südatlantik an Argentinien. Dazu schaltete sie eine Anzeige in der Londoner Zeitung "The Guardian" vom Donnerstag. Downing Street reagierte mit der Ansage, man sei sich sicher, dass sich die Inselbewohner bei ihrer geplanten Volksabstimmung in diesem Jahr eindeutig für Großbritannien entscheiden würden.

In dem Schreiben wandte sich Kirchner direkt an den britischen Premierminister #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/david-cameron-90293720t.html;David Cameron#. Als weiteren Empfänger setzte sie UN-Generalsekretär #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/ban-ki-moon-90282380t.html;Ban Ki Moon# in den Briefkopf.

"Vor genau 180 Jahren, am 3. Januar, hat Großbritannien in einem unverhohlenen Akt des Kolonialismus des 19. Jahrhunderts Argentinien die Inseln gewaltsam entrissen, die 14.000 Kilometer von London entfernt sind", schreibt Kirchner. Die "Kolonialmacht" Großbritannien weigere sich bis heute, sie zurückzugeben und damit die "territoriale Vollständigkeit" Argentiniens zu garantieren.

Inselbewohner wollen angeblich Briten sein

Aus dem britischen Außenministerium hieß es, die etwa 3000 Bewohner der Falklandinseln könnten selbst ihre wirtschaftlich und politische Zukunft gestalten. "In dieser Debatte gibt es drei Parteien, nicht nur zwei, wie Argentinien es gerne darstellt." Ein Sprecher von Cameron bekräftigte, der Premier werde alles tun, um die Interessen der Bewohner zu schützen. Diese hätten den "klaren Wunsch" gezeigt, Teil von Großbritannien bleiben zu wollen. Das müsse Argentinien akzeptieren.

Argentinien und Großbritannien streiten seit Jahren über die Inselgruppe, die seit dem 19. Jahrhundert britisch ist. Argentinien fordert die dort "Malvinas" genannten Inseln, in deren Meereswirtschaftszone große Ölvorkommen liegen sollen, für sich. Vor 31 Jahren waren im sechswöchigen Falkland-Krieg zwischen den Ländern mehr als 900 Soldaten beider Seiten ums Leben gekommen.

Im 30. Jahr nach dem Krieg hatten sich die Länder mehrere Wortgefechte geliefert. Auf den Inseln war daraufhin entschieden worden, dass es in diesem Jahr eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit geben solle. Bei dieser wird ein eindeutiges Ja zu Großbritannien erwartet. Kirchner ging auf das geplante Referendum nicht ein. Stattdessen schrieb sie: "Die Argentinier auf den Inseln wurden von der Royal Navy ausgewiesen und das Vereinigte Königreich begann anschließend einen Prozess der Bevölkerungsansiedlung ähnlich dem in anderen Gebieten unter Kolonialherrschaft."

ger/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.