HOME

New York: Zwischen Terrorangst und Routine

Das Citicorp Center in New York gilt als das am meisten gefährdete Hochhaus der Stadt. Es ist die Symbolkraft der Citibank als größtem Finanzkonzern der Welt, die den Tower auf Stelzen zu einem "Lieblingsziel" der Amerikahasser macht.

In der Skyline von New York ist das Citicorp Center dank seiner abgewinkelten Spitze unverwechselbar. 46 Stockwerke ragt es in der Mitte von Manhattan auf. Seine Aluminiumverkleidung glitzert in der Sonne, genau wie einst die Metallplatten der beiden Türme des World Trade Centers (WTC) weiter unten im Süden. "Verdammt nochmal", flucht Scott Naidech, ein Anwalt, der sein Büro im 39. Stockwerk des Citicorp-Hochhauses hat. "Jeder weiß doch, dass dieser Bau nur auf wackeligen Stelzen steht."

Vier Pfeiler sind es, genauer gesagt, und eine zentrale Säule. Bei der Einweihung 1977 wurde diese Idee von Hugh Stubbins noch als architektonische Glanzleistung gefeiert. Nicht erst seit am Sonntag die US-Regierung vor Bombenanschlägen der El Kaida auf Amerikas Finanzzentren warnte, gilt das Citicorp Center an der Lexington Avenue als das am meisten gefährdete Hochhaus von New York.

Finanzzentralen sind "Lieblingsziele" der Amerikahasser

Und zwar nicht nur, weil eine Autobombe die eleganten Stützpfeiler wegfetzen und damit den ganzen gigantischen Wolkenkratzer mit Tausenden von Menschen darin zum Einsturz bringen könnte. Es sei vor allem die Symbolkraft der Citibank als größtem Finanzkonzern der Welt, so schrieben New Yorker Zeitungen, die deren Hauptquartier in dem Tower auf Stelzen zu einem "Lieblingsziel" der Amerikahasser mache.

Noch in der Nacht zum Montag zogen Angehörige einer neuen Anti-Terror-Einheit mit Schnellfeuergewehren in der Umgebung des Citicorp Centers auf. Polizisten mit Sprengstoffspürhunden durchsuchen wieder und wieder die Keller sowie die Schächte der Heizungs- und Klimaanlagen von gut einem Dutzend Finanzzentralen, darunter die New Yorker Börse. Die Wall Street, die gleich um die Ecke von Ground Zero liegt, ist schon seit dem verhängnisvollen 11. September 2001 abgeriegelt, an dem mehr als 2.700 Menschen in den Trümmern der WTC-Türme umkamen. Längst schon werden selbst die «Stullenpakete» der Börsenmakler in Sicherheitsschleusen untersucht.

"Alles Routine, Leute, damit leben wir hier schon lange"

Doch bis in die Nähe gefährdeter Gebäude sollen Angreifer nach dem Willen von Polizeichef Raymond Kelly gar nicht erst kommen. Chaotische Szenen im Berufsverkehr, meint er achselzuckend, würden die New Yorker dafür in Kauf nehmen, dass in den nächsten Wochen sicherheitshalber immer wieder Autos vor den Brücken und Tunneln nach Manhattan auf Sprengstoff untersucht und dass immer wieder ganze Straßenzüge ohne Vorwarnung abgesperrt werden. "Wir wissen doch alle nur zu gut, dass New York ein Ziel für all jene ist, die unseren Way of Life zerstören wollen", mahnt Bürgermeister Michael Bloomberg.

"Mulmig, verdammt mulmig ist mir geworden", sagt Reinhard Schulte. Der 45-jährige Sonderschullehrer aus Herne gönnt sich gerade - wie zehntausende andere Touristen auch - einen New-York-Urlaub. Nach der Terrorwarnung, für die Fernseh- und Rundfunksender ihre Programme unterbrachen, "habe ich erstmal jeden Autofahrer angestarrt, der arabisch aussah". Vor dem Hotel "Millennium Hilton" im Süden von Manhattan versucht der altgediente Portier Touristen zu beruhigen. "Alles Routine, Leute, damit leben wir hier schon lange." Seit dem 11. September vor nahezu drei Jahren ist in New York die Terrorwarnstufe Orange, die zweithöchste, nie abgesenkt worden.

Schmutzige Politik in Wahlkampfzeiten?

Wohl auch daran liegt es, dass in den Straßenkneipen und Bars von Greenwich Village in der Nacht zum Montag gefeiert wird, als sei rein gar nichts geschehen. "Das ist alles nur schmutzige Politik in Wahlkampzeiten", sagt Montserat Ramirez, eine Theaterstudentin, die nebenbei kellnert. Ähnlich sagt das der Demokraten-Politiker Howard Dean bei CNN. Präsident George W. Bush setze bei seiner Kampagne zur Wiederwahl auf die Terrorangst. "Wie viel davon ist Politik und wie viel ist echte Bedrohung?"

Thomas Burmeister, dpa

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(