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Wikileaks-Enthüllungen NSA hörte Handys französischer Präsidenten ab

Francois Hollande und Barack Obama beim G7-Gipfel in Elmau
Gute Miene zum bösen Spiel: François Hollande und Barack Obama trafen zuletzt beim G7-Gipfel im bayerischen Elmau zusammen
© Alain Jocart/AFP
Nach Informationen der Enthüllungsplattform Wikileaks haben die USA die Handys der französischen Präsidenten Jaques Chirac, Nikolas Sarkozy und François Hollande abgehört.

Der US-Geheimdienst NSA hat nach Informationen von Wikileaks die letzten drei französischen Präsidenten ausgespäht. Neben den Staatschefs Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy und François Hollande reiche die Liste der Überwachten bis zu ranghohen Regierungsvertretern, hieß es am Dienstagabend auf der Internetseite der Enthüllungsplattform. Auch "Süddeutsche Zeitung" und NDR berichteten über den Vorgang. Nach eigenen Angaben konnten sie die Wikileaks-Unterlagen vorab einsehen und prüfen. 

Dem Bericht zufolge findet sich in den Unterlagen unter anderem ein von der NSA abgehörtes Gespräch vom März 2010 zwischen Frankreichs Botschafter in den USA und einem Berater von Sarkozy über einen vergeblichen Versuch der Franzosen, mit den Amerikanern eine Art kleines No-Spy-Abkommen zu erreichen.

tis DPA

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