Pakistan Schwere Nachbeben erschüttern Krisengebiet


Ein heftiges Erdbeben hat am Sonntag die pakistanische Hauptstadt Islamabad erschüttert. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

"Wir sprechen von einem Nachbeben, einem schweren Nachbeben", sagte ein Mitarbeiter des meteorologischen Instituts von Islamabad. Lawinen wurden demnach ausgelöst und in der Hauptstadt erzitterten Bürogebäude. In Muzaffarabad und Balakot flüchteten Menschen aus ihren Häusern. Die beiden Orte befinden sich in der Region, die Anfang Oktober von einem schweren Beben verwüstet worden war und bei dem damals mehr als 73.000 Menschen starben.

Den Angaben zufolge ereignete sich das Erdbeben der Stärke 5,2 am Sonntag um 9.02 Uhr MEZ. Das Epizentrum lag etwa 110 Kilometer nördlich von Islamabad. Die Polizei und Rettungsdienste erklärten, ihnen lägen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor. Ein Bewohner Muzaffarabads sagte, er habe in der Ferne Staubwolken aus den Bergen aufsteigen sehen, die möglicherweise auf Erdrutsche zurückzuführen seien.

DPA/Reuters DPA Reuters

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