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Neujahrsmesse Papst ruft zum Kampf gegen "moderne Sklaverei" auf


Der Papst hat in seiner Neujahrsmesse zu mehr Frieden aufgerufen. Dazu sei jeder Einzelne gefordert. Zudem rief Franziskus die Gläubigen zum Kampf gegen die "modernen Formen der Sklaverei" auf.

Der Papst hat in seinem Dankes-Gottesdienst zum Jahresende zu mehr Solidarität aufgerufen. In Anlehnung an den Mafia-Skandal in der italienischen Hauptstadt Rom prangerte er Korruption und Ausbeutung von Bedürftigen an.

"Es braucht eine große und tägliche Anstrengung christlicher Freiheit, den Mut zu haben, in unserer Stadt zu verkünden, dass wir die Armen schützen und nicht uns vor den Armen schützen müssen und dass wir den Schwachen dienen und uns nicht von den Schwachen bedienen lassen müssen", sagte Franziskus am Mittwoch im Petersdom laut Radio Vatikan.

Papst: "Wir haben Angst vor der Freiheit"

Zugleich kreiste die Ansprache um das Thema Sklaverei. "Wir haben Angst vor der Freiheit und paradoxerweise ziehen wir unbewusst, mehr oder weniger, die Sklaverei vor", sagte das Oberhaupt der Katholiken.

Bei der Vesper wurde - wie immer am Silvesterabend - das "Te Deum" als Dank für das zu Ende gehende Jahr gesungen. Dabei handelt es sich um einen feierlichen traditionellen Lob-, Dank- und Bittgesang (vom lateinischen "Te Deum laudamus" - "Dich Gott loben wir"). Am Neujahrsmorgen wird der Pontifex die Neujahrsmesse halten.

lie/DPA DPA

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