SCHWEIZ Massaker im Morgengrauen


Im Parlament des Schweizer Kantons Zug hat ein Amokläufer ein Blutbad angerichtet. Er erschoss mindestens 14 Menschen, unter ihnen drei Mitglieder der Kantonsregierung.

Im Parlament des Schweizer Kantons Zug hat ein Amokläufer am Donnerstag ein Blutbad angerichtet. Er erschoss mindestens 14 Menschen, unter ihnen drei Mitglieder der Kantonsregierung, wie die Behörden mitteilten. Weitere Menschen wurden verletzt.

Der offenbar als Polizist verkleidete Mann stürmte um 10.35 Uhr in den Ratssaal, wo das Parlament zu einer ordentlichen Sitzung versammelt war. Er schoss aus einem Sturmgewehr auf Parlamentarier und Regierungsmitglieder. Anschließend kam es offenbar auch zu einer Sprengstoffexplosion. Der Täter wurde Augenzeugen zufolge überwältigt. Er soll sich über die Abweisung einer Aufsichtsbeschwerde durch die Zuger Kantonsregierung beschwert haben. Die Polizei löste Großalarm aus, das Stadtzentrum von Zug wurde abgesperrt.

In Bern unterbrach das Parlament seine Sitzung. Bundespräsident Moritz Leuenberger zeigte sich bestürzt. Die Sicherheitsvorkehrungen im Bundeshaus wurden verschärft.


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