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Somalia: Mindestens zehn Tote bei US-Luftangriff

Bei einem US-Luftangriff in Somalia sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Unter den Toten seien auch zwei Kinder gewesen. Über die Hintergründe des Angriffs ist bisher nichts bekannt.

Mindestens zehn Tote bei US-Luftangriff in Somalia

Somalia ist hart umkämpft. Ende Juni sind bei einem Bombenanschlag vor einem Einkaufszentrum in Mogadischu mehrere Menschen ums Leben gekommen 

In Somalia sind bei einem US-Luftangriff auf einen bis vor kurzem von der Islamistenmiliz Al-Shabaab gehaltenen Ort mindestens zehn Menschen getötet worden. Der Angriff sei am frühen Freitagmorgen auf eine Farm nahe dem Ort Bariiere erfolgt, gab der stellvertretende Gouverneur der Region, Ali Nor Mohamed, bekannt.

Somalia: Auch Kinder sollen unter den Opfern sein

Unter den Toten waren nach Angaben des Abgeordneten Mahad Salad auch zwei Kinder. "Wir wissen noch immer nicht, warum die US-Streitkräfte mindestens zehn Bauern getötet haben", sagte Nor Mohamed. Die US-Mission in Somalia sowie das beteiligte somalische Militär waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Streitkräfte der Afrikanischen Union hatten den 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mogadischu gelegenen Ort erst vor sechs Tagen von der mit Al-Kaida verbundenen Miliz erobert. Die sunnitischen Extremisten der Al-Shabaab kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft in Somalia. Sie wollen in dem Land am Horn von Afrika einen sogenannten Gottesstaat errichten und greifen immer wieder Soldaten, Polizei und Zivilisten an. Eine 22.000 Mann starke Truppe der AU unterstützt die somalischen Streitkräfte gegen die Gruppe.

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fs / DPA
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