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Tahrir-Platz in Kairo: Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

Auf dem Kairoer Tahrir-Platz ist es am Samstag zum gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Die Polizei hatte zuvor ein Camp von rund 100 Demonstranten aufgelöst.

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist es einen Tag nach Massenprotesten gegen den Militärrat zu heftigen Ausschreitungen am Tahrir-Platz gekommen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas gegen Demonstranten ein, die versucht hatten, den zentralen Platz zu besetzen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind dabei mindestens 27 Menschen verletzt worden.

Die Aktivisten wollten nach Angaben von Augenzeugen immer wieder auf den Platz zurückkehren und bewarfen Polizisten mit Steinen. Das ägyptische Staatsfernsehen berichtete, dass wütende Demonstranten einen Polizeiwagen anzündeten. Fünf Personen wurden nach diesem Bericht festgenommen.

Während der von Islamisten dominierten Großkundgebung am Freitag hatten einige Dutzend Menschen Zelte auf dem zentralen Platz aufgebaut. Mit der auf unbefristete Zeit angelegten Aktion protestierten sie gegen die vorgeschlagenen Verfassungsleitlinien der Übergangsregierung. Diese sollen unter anderem die Macht des Militärs absichern.

Die Forderung: Macht an Zivilisten!

Am Freitag waren Hunderttausende Menschen Aufrufen der Muslimbruderschaft und der radikalen Salafistenbewegung gefolgt, und in Kairo und Alexandria auf die Straße gegangen. Auch Angehörige linker und liberaler Gruppen schlossen sich dem Protest an. Sie forderten den Militärrat auf, bis spätestens im kommenden Mai die Macht an Zivilisten zu übergeben.

In Ägypten wird vom 28. November an in drei Phasen ein neues Parlament gewählt. Anschließend soll das Land eine neue Verfassung bekommen. Die Islamisten, die sich bei dem Urnengang gute Chancen ausrechnen, wollen bei diesem Prozess keine Beschränkungen akzeptieren. Der Militärrat hat nach dem Sturz von Husni Mubarak im Februar die Macht übernommen.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.