Massendemonstration

Artikel zu: Massendemonstration

Proteste vor der iranischen Botschaft in Istanbul

NGO: Mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet - Regierung organisiert Gegenproteste

Die Zahl der Todesopfer bei den Massendemonstrationen im Iran hat sich deutlich erhöht: Mindestens 648 Demonstranten seien bei der Niederschlagung der Proteste getötet worden, darunter Minderjährige, teilte die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) am Montag mit. Unbestätigten Berichten zufolge liege die tatsächliche Opferzahl aber deutlich höher. Die iranische Regierung mobilisierte tausende Anhänger zu Gegenprotesten und bestellte die diplomatischen Vertreter Deutschlands und dreier weiterer europäischer Länder ein, um gegen deren Unterstützung für die Demonstranten zu protestieren. 
Die Proteste im Iran dauern an

Angst vor brutaler Unterdrückung der Protestbewegung im Iran wächst - Wieder Demos in Teheran

Angesichts der neuerlichen Massendemonstrationen im Iran wächst die Angst vor einer brutalen Unterdrückung der Protestbewegung durch die Regierung in Teheran. Weil das Internet am Samstag weiterhin durch die iranischen Behörden blockiert war, drangen nur wenige Informationen aus dem Land nach draußen. In der Hauptstadt Teheran hatten am Freitagabend aber erneut zahlreiche Menschen demonstriert, wie Videos zeigten, die von der Nachrichtenagentur AFP verifiziert werden konnten.
Video: Israel: Demonstrationen gegen Regierung halten an

Video Israel: Demonstrationen gegen Regierung halten an

STORY: Zehntausende Israelis haben in der Nacht zu Sonntag zum wiederholten Mal gegen die Regierung protestiert. Es ist bereits die 30. Woche in Folge, dass man, wie hier Tel Aviv, Massendemonstrationen beobachten kann. Landesweit wurde die Teilnehmerzahl auf rund 160.000 geschätzt. Die Demonstranten beklagen, dass die jüngst vom Parlament beschlossenen Einschränkungen für das Oberste Gericht Israel in die Richtung eines autoritären Staates führen würden. Erst vor wenigen Tagen hatte das israelische Parlament mit der Stimmenmehrheit der teils rechtsextremen Regierungsparteien ersten Teilen der Umbaupläne für die Justiz zugestimmt. Demnach darf das Oberste Gericht Regierungsentscheidungen nicht mehr als unangemessen einstufen und außer Kraft setzen. Weitere Teile der Reform sollen nach der Sitzungspause im Oktober beschlossen werden. Die Demonstranten, wie auch viele internationale Beobachter und Kritiker, sehen die Gewaltenteilung und damit auch die Demokratie in Israel in Gefahr.