Mercosur

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Von der Leyen am Montag in Sydney

EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe

Lithium, Kobalt, Wasserstoff: Ein EU-Handelsabkommen mit Australien soll der europäischen Wirtschaft den Zugang zu Rohstoffen sichern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Handelskommissar Maros Sefcovic trafen am Montag für letzte Verhandlungen in Australien ein, sie wollen dort den Handelsvertrag unterzeichnen. Ein anderes Abkommen - mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten - tritt ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft. Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von beiden Abkommen Exportgewinne.
EU-Kommissionschefin von der Leyen am Freitag in Brüssel

EU wendet Mercosur-Handelsabkommen vorläufig an - Kritik aus Frankreich

Die EU-Kommission prescht beim Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten ohne die Zustimmung des Europaparlaments vor. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Freitag an, das Abkommen vorläufig in Kraft zu setzen und dafür nicht die laufende juristische Prüfung abzuwarten. Aus Deutschland und insbesondere aus der Wirtschaft bekam sie dafür viel Lob. Französische Politiker und Landwirte äußerten hingegen scharfe Kritik.
Von der Leyen mit Mercosur-Staatschefs

Maschinenbau ruft zu vorläufiger Anwendung von EU-Mercosur-Abkommen auf

Nach der Ratifizierung des EU-Mercosur-Handelsabkommens durch Argentinien und Uruguay dringen die deutschen Maschinenbauer auf eine vorläufige Anwendung des Vertragswerk in der Europäischen Union. "Damit ist der Weg frei und die EU-Kommission sollte schnellstmöglich entscheiden, das Abkommen jetzt vorläufig anzuwenden", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Thilo Brodtmann, am Freitag.
Proteste gegen das Mercosur-Abkommen im Januar in Straßburg

Uruguay und Argentinien ratifizieren als erste Länder Mercosur-Handelsabkommen mit EU

Als erste Länder haben Uruguay und Argentinien das Mercosur-Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union ratifiziert. Das uruguayische Abgeordnetenhaus billigte das Abkommen am Donnerstag mit der deutlichen Mehrheit von 91 gegen zwei Stimmen. Zwei Stunden später wurde das Abkommen dann auch vom argentinischen Senat mit 69 gegen drei Stimmen abgesegnet. Die EU-Kommission hat allerdings noch nicht entschieden, ob sie das Abkommen vorläufig - also vor der formalen Ratifizierung im Europaparlament - in Kraft setzen will.