Richterspruch

Artikel zu: Richterspruch

US-Verteidigungsminister Hegseth bei einer Pressekonferenz

Trotz Niederlage vor Gericht: Pentagon verschärft Restriktionen für Journalisten

Trotz eines gegenteiligen Richterspruchs hat das Verteidigungsministerium in Washington die Beschränkungen für Journalisten, die über das US-Militär berichten, nochmals verschärft. Der bisherige Arbeitsbereich für Journalisten im Ministerium werde geschlossen, erklärte am Montag Pentagon-Sprecher Sean Parnell. Journalisten dürften sich zudem nicht mehr allein im Gebäude bewegen. Die Entscheidung fiel wenige Tage, nachdem ein Gericht die bereits zuvor geltenden Restriktionen für Journalisten für teilweise verfassungswidrig erklärt hatte.
Video: Musk muss nach Richterspruch um 56-Mrd-Vergütungspaket bangen

Video Musk muss nach Richterspruch um 56-Mrd-Vergütungspaket bangen

STORY: Elon Musk muss um sein 56 Milliarden Dollar schweres Vergütungspaket bangen, das er vor Jahren für seine Arbeit als Chef des Autobauers Tesla ausgehandelt hatte. Eine Richterin im US-Bundesstaat Delaware erklärte die Vereinbarung über das Paket am Dienstag für ungültig und sprach von einer "unfassbaren Summe", die Musk damals zugestanden worden sei. Sie gab damit einem Tesla-Aktionär recht, der geklagt hatte. Der Anwalt des Klägers sprach nach dem Urteil von einem "guten Tag für die Guten". Die 56 Milliarden Dollar ergeben sich vor allem durch ein 2017 vereinbartes Paket an Aktienoptionen. Diese konnte Musk zu stark vergünstigten Preisen kaufen, weil er die in dem Vergütungspaket vereinbarten finanziellen und betrieblichen Ziele bei Tesla erreichte. Ein klassisches Gehalt bekam er nicht. Zum Zeitpunkt der Aushandlung des Pakets war Tesla an der Börse 50 Milliarden Dollar wert. Zwischenzeitlich kostete die Firma eine Billion Dollar, aktuell sind es rund 600 Milliarden. Musk kann gegen das Urteil Berufung beim Obersten Gerichtshof von Delaware einlegen. Nach dem Urteil schrieb er auf der Plattform X: "Gründe niemals deine Firma im Bundesstaat Delaware."
Wladimir Kara-Mursa Urteil

Kreml-Kritiker zu 25 Jahren Haft verurteilt Wladimir Kara-Mursa – warum der Richterspruch von Moskau einem Todesurteil gleichkommt

Nach dem Überfall auf die Ukraine floh der russische Oppositionspolitiker Wladimir Kara-Mursa nicht aus Russland. Für ihn war es wichtig, im Land die Wahrheit zu verbreiten. Dabei hatte er zuvor zwei Giftattacken überlebt. Ein Gericht verurteilte ihn nun zu 25 Jahren Haft. Menschenrechtler fühlen sich an die Stalin-Zeit erinnert.