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Tradition bei Amtsübergabe Trump schreibt "sehr wohlwollenden" Brief an Präsident Biden – im Netz wird gespottet

Sehen Sie im Video: Reaktionen auf Bidens Amtseinführung – Greta Thunbergs späte Revanche gegen Trump.




Joe Biden ist der 46. Präsident der USA. Donald Trumps Nachfolger wird vor dem Kapitol in Washington vereidigt. Auf Twitter reagieren zahlreiche Politiker und Prominente auf den Amtsantritt des Demokraten.


„Gratulation an meinen Freund, Präsident Joe Biden! Jetzt ist deine Zeit.“


„Die heutige Amtseinführung liefert einen dringend benötigten Hauch frischen Windes für die Amerikaner.“


„Es ist ein guter Tag für Massachusetts und unser Land.“


„Einen Taube, die einen Olivenzweig trägt. Mögen wir alle Frieden miteinander schließen.“


„Das ist eine wirklich schöne Veranstaltung.“


“Es erfreut mich, zu wissen, dass das was uns heute historisch und wunderbar erscheint – die Vereidigung einer Vizepräsidentin – für die Großnichten von Kamala normal, offensichtlich und selbstverständlich sein wird.“


Auch Ex-Präsident Donald Trump steht im Mittelpunkt einiger Tweets.


„Ich bekomme langsam das Gefühl, dass Mexiko nicht für die Mauer zahlen wird.“


„Er sieht wie ein glücklicher alter Mann aus, der einer hellen und wundervolle Zukunft entgegensieht. So schön, das zu sehen.“


Der Post der Klimaaktvistin ist eine Retourkutsche auf einen Tweet Trumps aus dem Jahr 2019. Damals hatte Trump Folgendes getwittert: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“
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Nachdem Donald Trump nicht an der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden teilgenommen hatte, hielt er sich zumindest an eine andere Tradition: Er schrieb einen "sehr wohlwollenden" Brief an seinen Nachfolger.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seinem Nachfolger Joe Biden nach dessen Angaben einen "sehr wohlwollenden" Brief geschrieben. Da die Zeilen des Republikaners "privat" seien, werde er in der Öffentlichkeit nicht über den Inhalt des Briefs sprechen, bevor er mit Trump selbst geredet habe, sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) in Washington vor Journalisten.

Im Netz wird spekuliert

Die Reaktionen im Netz folgten prompt: Nutzer spekulierten über den Inhalt des Briefes und witzelten in Twitter-Posts darüber, was Trump dem neuen US-Präsidenten wohl mitteilen wollte. So vermutet ein Nutzer etwa die Worte "Ich bin wütend auf dich und werde heute und morgen nicht mit dir reden" in dem Schreiben an Biden.

In einem weiteren Post machten sich Nutzer über Trumps anhaltende Überzeugung lustig, dass er der eigentliche Sieger der Wahl im letzten Jahr sei: "Joe, du weißt, dass ich gewonnen habe", steht in dem zusammengebastelten Brief, der auf Twitter kursiert.

Trump nahm nicht an der Vereidigung Bidens teil

In den USA ist es Tradition, dass die scheidenden Präsidenten ihren Nachfolgern einen handgeschriebenen Brief hinterlassen. Ob auch Trump dieser Gepflogenheit nachkommen würde, galt bis zu Bidens Amtseinführung als unsicher. Als erster US-Staatschef seit mehr als 150 Jahren hatte Trump bereits mit einer wichtigen Tradition gebrochen und nicht an der Vereidigungszeremonie seines Nachfolgers teilgenommen.

Biden und seine Vize Kamala Harris waren am Mittwochmittag (Ortszeit) in Washington vereidigt worden. In seiner Antrittsrede rief Biden das gespaltene Land zu Einheit auf. Er werde ein "Präsident für alle Amerikaner" sein, betonte er.

meh AFP

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