Joe Biden und Kamala Harris "Der Kampf um die Seele Amerikas": Wie die neue Regierung die Probleme der USA lösen will

Grenzzaun zwischen Mexico und den USA mit Kunstwerk
In den USA geboren, aber nicht willkommen: Gesichter von Abgeschobenen am Zaun der mexikanisch-amerikanischen Grenze bei Tijuana
© John Moore / Getty Images
Joe Biden und Kamala Harris übernehmen ein Land, durcheinandergewürfelt von Pandemie und Putschversuch. Und wollen alles besser machen. An Plänen mangelt es nicht.

Als habe er das alles geahnt, wählte Joseph Robinette Biden vor über zwei Jahren ein Motto, das damals viele zu pathetisch fanden. Zu dick aufgetragen. Vor dem Coronavirus war das mit seinen 40.0000 amerikanischen Toten, vor dem Einbruch der Wirtschaft, dem Putschversuch von Trump, dem Ansturm der weißen Nationalisten.

Der Kampf um die Seele Amerikas.

Immer sprach Biden von dieser Seele, in den Scheunen von Iowa und den oft halb leeren Hallen im Wahlkampf – er, der wie kein anderer Politiker für Versöhnung steht, für Trost und Heilung, für ein fast papstgleiches Verständnis von Nächstenliebe. So weit geht Bidens Glaube an das Gute, dass viele Demokraten fürchten, er könnte sogar den Tyrannen Trump begnadigen. Um das Land zu heilen.

Mehr zum Thema

Newsticker