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Nach bekanntem G7-Foto: "Mein Verhältnis zu Merkel ist super" - Trump twittert neue Bilder zu G7-Szene

Das Bild der auf den US-Präsidenten einredenden Staatschefs war das perfekte Symbol für den geplatzten G7-Gipfel. Doch Donald Trump will das nicht auf sich sitzen lassen - und mit neuen Bildern zeigen, dass er gut mit den Kollegen zurecht kommt.

Das Symbolbild des G7-Gipfels

Es war das perfekte Symbol für den G7-Gipfel: Angela Merkel, Emanuel Macron und Shinzo Abe reden stehend und mit ernster Mine auf den US-Präsidenten Donald Trump ein, als versuchten sie ihn vom Unsinn seiner Strafzölle gegen die Handelspartner zu überzeugen. Doch der fläzt nur schmunzelnd im Stuhl. Am Ende stimmte Trump der Abschluss-Erklärung zwar zu - zog sie aber noch im Flieger zurück. Der Gipfel war geplatzt.

Nun fühlt sich Trump wohl falsch dargestellt. In gleich drei Tweets zeigte der US-Präsident seine Sicht der Dinge - und die sieht trotz des massiven Streits deutlich freundlicher aus. "Mein Verhältnis zu Angela Merkel ist super, aber die Fake-News-Medien zeigen immer nur die schlechten Fotos von den Verhandlungen, die Ärger implizieren. Dabei habe ich mehr gefordert, als es je ein anderer US-Präsident gewagt hat", heißt es im ersten Tweet.

Trump fühlt sich missverstanden

Tatsächlich wirkt die Verhandlung auf Trumps Bildern viel weniger einseitig. Klar, die anderen Staatschefs stehen immer noch auf einer Seite des Tisches, während Trump auf der anderen sitzt. Andererseits ist aber Merkel auch lachend zu sehen, Kanadas Premier Justin Trudeau und der europäische Ratspräsident Donald Tusk scheinen konzentriert Trumps Ausführungen zuzuhören.

Noch positiver geht es auf den Bildern des zweiten Tweets zu. Die Staatschef stehen gelöst auf dem Balkon des Austragungs-Geländes, lachen mit Trump und einem Glas Wein in der Hand. Macron und Trump posieren gar beim brüderlichen Handschlag. Auch hier beschwert sich Trump über die vermeintlichen Lügengeschichten der Presse zu seinem Verhältnis mit den Partnern.

Wie gut ist das Verhältnis wirklich?

Was der US-Präsident nicht erwähnt: Die Staatschefs selbst hatten sich nach der geplatzten Erklärung wenig begeistert gezeigt. Angela Merkel nannte das Verhalten Trumps deprimierend. Zudem zeigten viele Medien nicht nur das bekannteste Foto, sondern stellten auch klar, dass die Situation aus anderen Perspektiven durchaus anders wirkte. Hier sehen Sie mehr dazu. Der Stein des Anstosses stammte ohnehin nicht von den Medien. Das bekannte Bild hatte kein Pressefotograf verbreitet - sondern Angela Merkels Büro.

Vermutlich geht es Trump aber ohnehin eher darum, eine Botschaft an die eigenen Unterstützer zu senden und denen zu zeigen, wie toll alles für ihn läuft. Schließlich wird der US-Präsident nicht von den G7-Chefs gewählt.

mma
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.