Shinzo Abe

Artikel zu: Shinzo Abe

Wahlplakate im verschneiten Tokio

Prognosen: Partei von Regierungschefin Takaichi siegt deutlich bei Unterhauswahl

Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Partei der konservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi laut Prognosen mit klarer Mehrheit gesiegt.  Nach den am Sonntag veröffentlichten Ergebnissen von Befragungen nach Schließung der Wahllokale dürfte die Liberaldemokratische Partei (LDP) Takaichis zwischen 274 und 328 Sitze im Abgeordnetenhaus gewonnen haben. Damit würde sie deutlich zulegen: Bisher hält die LDP 198 der insgesamt 465 Mandate in der Parlamentskammer. 
Verschneite Wahlplakate in Japan

Japaner wählen neues Parlament - Sieg der Partei von Regierungschefin Takaichi erwartet

In Japan haben die Menschen am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Umfragen deuteten auf einen deutlichen Sieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) von Regierungschefin Sanae Takaichi bei dem vorgezogenen Urnengang hin. Die ersten Prognosen zum Wahlausgang wurden nach Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr (Ortszeit, 12.00 Uhr MEZ) erwartet. Erschwert wurde die Abstimmung durch heftigen Schneefall in mehreren Regionen des Landes.
Gerichtszeichnung von Abes Mörder

Mörder von Japans Ex-Regierungschef Abe legt Berufung gegen Haftstrafe ein

Der verurteilte Mörder von Japans Ex-Regierungschef Shinzo Abe hat Berufung gegen seine lebenslange Haftstrafe eingelegt. Der Schritt sei eine Gelegenheit, das "ungerechte Urteil" gegen Tetsuya Yamagami "zu korrigieren", sagte sein Verteidiger Masaaki Furukawa am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Der Fall gehe nun an das Obergericht von Osaka im Westen Japans. Es sei unklar, wann die Berufungsverhandlung beginnen werde.
Die Schlange zum Eintritt in das Gerichtsgebäude in Nara

Mord an Japans Ex-Regierungschef Abe: Täter zu lebenslanger Haft verurteilt

Dreieinhalb Jahre nach der Ermordung des japanischen Ex-Regierungschefs Shinzo Abe ist der Täter Tetsuya Yamagami für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Richter Shinichi sagte am Mittwoch bei der Urteilsverkündigung in einem Gericht im westjapanischen Nara, der 45-Jährige sei "entschlossen" gewesen, Abe zu töten. Die Tatsache, dass er "ihn von hinten erschossen hat, als (Abe) damit am wenigsten gerechnet hat", zeige die "verabscheuungswürdige und äußerst böswillige" Natur seiner Tat. Yamagami hatte den Mord bereits im Oktober gestanden.