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News von heute: Pentagon: USA entwickeln nach Ende des INF-Vertrages neue Raketen

Frankfurter Hauptbahnhof wegen Polizeieinsatzes gesperrt +++ Zoll beschlagnahmt Rekord-Koksmenge im Hamburger Hafen +++ Mehrheit von Boris Johnson im Parlament schmilzt auf eine Stimme +++ Sechsfachmord in kroatischer Hauptstadt Zagreb +++ Die News von heute im stern-Ticker

Mark Esper, neuer Verteidigungsminister der USA, will nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrages neue Raketen entwickeln lassen 

Mark Esper, neuer Verteidigungsminister der USA, will nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrages neue Raketen entwickeln lassen 

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Pentagon: USA entwickeln nach Ende des INF-Vertrages neue Raketen (19.48 Uhr)

  • Asap Rocky bis zur Urteilsverkündung am 14. August auf freiem Fuß (19.32 Uhr)

  • Ex-SPD-Chef Gabriel rechnet mit Sozialdemokraten ab (18.41 Uhr)

  • Tsunami-Warnung in Indonesien wieder aufgehoben (16.50 Uhr)

  • Frankfurter Hauptbahnhof komplett gesperrt (14.45 Uhr)


Die News von heute im stern-Ticker: 

+++ 22.20 Uhr: Juncker gratuliert Georgiewa zur IWF-Kandidatur +++

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat Weltbank-Geschäftsführerin Kristalina Georgiewa zur ihrer Benennung als europäische Kandidatin für die Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) gratuliert. Das teilte Juncker via Twitter mit. Französische Regierungskreise bestätigten in Paris zunächst keine endgültige Einigung der europäischen Finanzminister. Die Ressortchefs müssten sich noch per Telefon auf den Namen des Kandidaten und das weitere Vorgehen verständigen. Offiziell ist auch der frühere Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem (53) aus den Niederlanden noch im Rennen. Das französische Wirtschafts- und Finanzministerium führt die Verhandlungen für die Kandidatenkür der Europäer.

+++ 21.26 Uhr: Trump scherzt über Zölle für deutsche Autos +++

Donald Trump hat ein Treffen mit Vertretern der EU für einen Scherz über Zölle auf deutsche Autos genutzt. Trump erklärte, die USA würden an einem Abkommen arbeiten, bei dem sich die EU dazu bereit erklären werde, 25 Prozent auf Mercedes-Benz- und BMW-Autos zu zahlen, die in die USA eingeführt werden. Die USA wüssten das zu schätzen, sagte der Republikaner und schob im nächsten Moment hinterher: "War nur ein Witz." Trump bezog sich offensichtlich auf Einfuhrzölle - ein Thema, das ihm seit langem ein Dorn im Auge ist. Aus seiner Sicht können etwa europäische Autobauer einfach in die USA exportieren, während es für US-Firmen umgekehrt schwieriger ist. Bisher verlangen die USA für europäische Autos 2,5 Prozent Einfuhrzoll - die EU kassiert 10 Prozent. Demgegenüber liegt der US-Einfuhrzoll für die in den Vereinigten Staaten beliebten Pick-ups bei 25 Prozent.

+++ 21.39 Uhr: Flugzeug stürzt bei Waldbrand in Frankreich ab - Pilot stirbt +++

Beim Absturz eines Feuerlöschflugzeugs in Südfrankreich ist nach Behördenangaben der Pilot ums Leben gekommen. Mehr als 500 Feuerwehrleute versuchten, drei verschiedene Brände im Département Gard unter Kontrolle zu bringen. Innenminister Christophe Castaner bekundete seine Trauer auf Twitter - er würdigte den "grenzenlosen Mut" des Piloten.

+++ 19.48 Uhr: Pentagon: USA entwickeln nach Ende des INF-Vertrages neue Raketen +++

Nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrages haben die USA die Entwicklung neuer Raketen angekündigt. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, nach dem Ausstieg aus dem INF-Vertrag werde es sich "vollauf" und als "umsichtige Antwort auf die Aktionen Russlands" der Entwicklung neuer Boden-Luft-Raketen widmen. Die USA hatten am Freitag ihren formalen Ausstieg aus dem INF-Vertrag von 1987 verkündet und damit Sorgen vor einem neuen globalen Rüstungswettlauf geschürt.

+++ 20.10 Uhr: Trump twittert wieder zum Fall von Asap Rocky +++ 

Nach einem Monat in schwedischer Untersuchungshaft sind der US-Rapper Asap Rocky und die zwei Mitangeklagten am Freitag freigelassen worden. US-Präsident Donald Trump schrieb am Freitag auf Twitter, Asap Rocky sei auf dem Weg in die USA. In Anspielung auf den Namen des Rappers - die Abkürzung ASAP steht im Englischen für "as soon as possible" - schrieb Trump weiter: "Komm so schnell wie möglich nach Hause, Asap!"

+++ 19.32 Uhr: Asap Rocky bis zur Urteilsverkündung am 14. August auf freiem Fuß +++

Nach den Schlussplädoyers im Prozess gegen den US-Rapper Asap Rocky hat das Gericht in Stockholm angeordnet, den US-Rapper vorläufig freizulassen. Der 30-jährige Musiker komme bis zur Verkündung des Urteils am 14. August auf freien Fuß, ordnete das Gericht an. In dem Verfahren wegen Körperverletzung forderte die Anklage eine sechsmonatige Haftstrafe, die Verteidigung verlangte die Freilassung von Asap Rocky.

+++ 19.21 Uhr: Gedicht über Ugandas Präsidenten - 18 Monate Haft für Aktivistin +++

Eine Aktivistin ist in Uganda wegen eines im Internet geposteten Gedichts über Langzeitpräsident Yoweri Museveni zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. Das Gericht begründete das Urteil damit, Stella Nyanzi habe mit dem auf Facebook gestellten Text Museveni und dessen Mutter im Netz belästigt, sagte ein Justizsprecher. In dem 2018 geposteten Gedicht hatte sie Museveni unter anderem einen "dreckigen, straffälligen Diktator" genannt. Die Urteilsverkündung habe sie per Video in ihrer Zelle verfolgt, dazu habe sie aus Protest gestrippt, sagte Sprecher Solomon Muita der Deutschen Presse-Agentur weiter. 

Museveni ist in dem ostafrikanischen Land seit 1986 an der Macht. Lange galt er als Hoffnungsträger. Doch vor allem die junge Generation kritisiert heute die Korruption und ineffektive Regierungsführung und fordert Veränderungen. Eigentlich hätte der 74-jährige Museveni nach seiner laufenden fünften Amtszeit nicht wieder kandidieren dürfen. Doch das Parlament hatte 2017 - trotz scharfer Kritik von Oppositionellen - mit einer Verfassungsänderung die Altersbegrenzung von 75 Jahren für Staatschefs abgeschafft. Damit könnte er bis 2030 an der Macht bleiben.

+++ 18.51 Uhr: Tausende Menschen nach Gasleck in Mexiko in Sicherheit gebracht +++

Nach einem Gasleck im Zentrum von Mexiko sind Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mindestens 3000 Anwohner hätten in einer Notunterkunft Schutz gesucht, schrieb der Gouverneur des Bundesstaats México, Alfredo del Mazo auf Twitter. "Es hat sehr stark nach Gas gerochen. Ich habe meine Töchter aufgeweckt, und wir sind im Schlafanzug aus dem Haus", sagte Rocío Velázquez im Fernsehsender Milenio.

In Videos war eine große weiße Wolke über der Ortschaft Nextalpan nördlich von Mexiko-Stadt zu sehen. Die Feuerwehr spritzte Wasser in die Wolke, um sie aufzulösen.

Offenbar war die Leitung, in der Flüssiggas und andere Treibstoffarten transportiert werden, illegal angezapft worden, wie der Leiter des Zivilschutzes, David León, im Fernsehsender Foro TV sagte. In Mexiko zapfen kriminelle Banden immer wieder Pipelines an, um Benzin zu stehlen. Bei der Explosion einer Leitung im Bundesstaat Hidalgo waren im Januar 135 Menschen ums Leben gekommen.

+++ 18.41 Uhr: Ex-SPD-Chef Gabriel rechnet mit Sozialdemokraten ab +++

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seine Partei scharf kritisiert und der Führung einen unklaren Kurs vorgeworfen. "Die SPD ist linker als die Linkspartei geworden und ökologischer als die Grünen. Ich bin sicher, dass die Mehrheit der Mitglieder diese Entwicklung ablehnt", sagte der frühere Vizekanzler dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Der Kurs der SPD sei in den vergangenen Jahren immer unklarer geworden. "Am Ende werden Formelkompromisse gebastelt, in denen sich jeder wiederfindet." Das Konzept der SPD, sich "wie eine Holding von Minderheiteninteressen zu organisieren", sei gescheitert.

Am Freitag war Gabriel der Zeitung zufolge der Bewegung "SPDpur" beigetreten, die den Linkskurs der Partei stoppen will. "Ich unterstütze den Kurs von "SPDpur", weil sich hier Menschen zusammenfinden, die wieder Klarheit über das schaffen wollen, was Sozialdemokratie eigentlich heißt", sagte er. 

+++ 17.42 Uhr: Google bittet andere Suchmaschinen zur Kasse bei Auswahl in Android +++

Google will konkurrierende Suchmaschinen bezahlen lassen, wenn Nutzer sie bei der Einrichtung von Android-Geräten als Alternative auswählen. Der Internet-Konzern kündigte ein Auktionsverfahren als Lösung für den Vorwurf unfairen Wettbewerbs der EU-Kommission an. Die Behörde hatte im vergangenen Jahr wegen des Geschäftsmodells beim Android-Betriebssystem eine Strafe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die alternativlos vorinstallierte Websuche des Konzerns war dabei ein zentraler Kritikpunkt.

Von Anfang 2020 an werden Nutzer in Europa bei der Einrichtung eines Android-Geräts neben Google auch drei weitere Suchmaschinen zur Auswahl angeboten bekommen. Wer das sein wird, soll in einem Auktionsverfahren mit geschlossenen Geboten entschieden werden, erläuterte der Internet-Konzern. Die vier Suchmaschinen sollen in der Liste nach dem Zufallsprinzip angeordnet werden. 

+++ 17.09 Uhr: 13,5 Jahre Haft nach vielfachem Missbrauch thailändischer Kinder +++

Für den zigfachen sexuellen Missbrauch thailändischer Kinder hat das Landgericht München I einen 67-Jährigen zu einer langen Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Mann soll 13 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis, wie das Gericht verkündete. Die Verteidiger wollen prüfen, ob sie dagegen vorgehen. Der Mann wurde wegen 80 Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs an zwei Jungen für schuldig befunden.

Der Mann soll mehr als 30 Jahre thailändische Kinder - meistens Jungs - schwer missbraucht haben. Die jüngsten Opfer waren gerade einmal acht Jahre alt. Die Taten soll er gefilmt und fotografiert haben. Angeklagt war der Mann wegen 103 Fällen. In seiner Münchner Wohnung wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 8500 Kinderpornos gefunden, darunter fast zwölf Stunden Videomaterial. Über seinen Anwalt hatte er unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Erklärung abgegeben und die Vorwürfe im Wesentlichen eingeräumt.

+++ 16.50 Uhr: Nach Erdbeben in Indonesien: Tsunami-Warnung wieder aufgehoben +++

Das Geophysikalische Institut Indonesiens hat die nach dem heftigen Erdbeben ausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. Das teilte das Institut auf Twitter mit. 

Das Erdbeben hatte nach unterschiedlichen Angaben eine Stärke von 6,8 bis 7,4 auf der Richter-Skala. Es ereignete sich vor der Küste Sumatras in etwa 42 Kilometer Tiefe und war in weiten Teilen des Landes zu spüren. Über mögliche Schäden ist derzeit noch nichts bekannt.

In Indonesien gibt es immer wieder Erdbeben. Der weitläufige asiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, so dass es hier besonders oft Erdbeben und Vulkanausbrüche gibt. Bei einem Beben der Stärke 7,5 und einem Tsunami waren im vergangenen September auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2200 Menschen ums Leben gekommen.

+++ 16.30 Uhr: Lufthansa kämpft mit Computer-Problemen – Flugpläne ausgedruckt +++

Die Lufthansa hat am Freitag mit Computerproblemen gekämpft. Check-In-Automaten seien ausgefallen und Crews hätten ihre elektronischen Flugpläne nicht abrufen können, erklärte ein Konzernsprecher in Frankfurt auf Anfrage. Die Unterlagen seien dann ausgedruckt und in die Cockpits gebracht worden. In der Folge sei es bei einzelnen Flügen zu Verspätungen von weniger als einer halben Stunde gekommen. Nach zweieinhalb Stunden seien die bei einem Dienstleister entstandenen Netzwerkprobleme dann behoben gewesen.

+++ 16.18 Uhr: Zwei kleine Jungen in Baden-Württemberg bei Hundeattacken verletzt +++

Zwei Kinder in Baden-Württemberg sind in dieser Woche von Hunden angefallen und verletzt worden. Ein sechsjähriger Junge war in Laudenbach nahe Weinheim mit seiner Mutter auf dem Fußweg unterwegs, als der Rottweiler ihn zu Boden warf und in die Schulter biss. Das Tier war nach Angaben der Polizei vom Freitag angeleint. Sofort sei der Hundeführer eingeschritten und habe den Hund von dem Kind getrennt. Neben dem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Hundeführer prüft die Behörde auch Maßnahmen gegen den Halter. Er nicht dabei war. Unter anderem geht es darum, ob der Hund in Zukunft einen Maulkorb tragen muss.

Im Fall eines anderen Hundeangriffs auf einen Dreijährigen in Oberstenfeld bei Heilbronn am Dienstag könnte es sich um einen Kampfhund handeln. Das als Mischling gemeldete Tier sehe aus wie ein American Staffordshire Terrier, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Es seien noch spezielle Untersuchungen notwendig, erläuterte der Sprecher. Für einen Kampfhund wäre eine Erlaubnis nötig. Das Tier hatte den Jungen ins Gesicht gebissen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 15.45 Uhr: Frankfurter Hauptbahnhof gesperrt +++

Der Hauptbahnhof in Frankfurt wurde am Freitagnachmittag komplett gesperrt. Das teilte die Bahn auf Twitter mit. Es gebe dort einen größeren Polizeieinsatz, hieß es. 

Die Polizei sprach kurz darauf auf Twitter davon, dass im Bereich Düsseldorfer Straße ein Polizeieinsatz laufe. Passanten sollten den Bereich rund um den Hauptbahnhof meiden, hieß es. Ein User twitterte außerdem, er habe eine Katwarn-Meldung erhalten, in der von "extremer Gefahr" die Rede war. 

Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte wenig später, es habe vermutlich einen Raubüberfall auf eine Sparkasse gegeben. Dabei sei es zu einer Flucht der Täter in den Hauptbahnhof gekommen. Daher sei der Zugverkehr eingestellt worden. Die "FAZ" berichtet von vier bis fünf Verdächtigen und dass es im Laufe des Einsatzes Schüsse gegeben haben soll. 

Polizisten rangen nach Augenzeugenberichten auf der Südseite des Bahnhofes einen Mann nieder und fesselten ihn. Auch Spezialeinsatzkräfte waren im Einsatz. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums sagte, ein Hinweis auf einen Raubüberfall sei bei der Polizei eingegangen. Was sich daraus entwickelt habe, werde ermittelt.

+++ 15.31 Uhr: Forscher: Klimawandel ist Schuld an extremer Hitzewelle im Juli in Europa +++

Der Klimawandel hat Experten zufolge die rekordverdächtige Hitzewelle in Westeuropa im vergangenen Monat befeuert. Ohne die vom Menschen verursachte Erderwärmung wäre der Juli zwischen eineinhalb und drei Grad Celsius kühler gewesen, teilte ein internationales Forscherteam am Freitag mit.

Die Wissenschaftler nutzten für ihre Berechnungen jeweils die drei wärmsten aufeinanderfolgenden Tage in mehreren europäischen Ländern. An allen untersuchten Orten wären die Temperaturen bei unverändertem Klima niedriger gewesen, teilte das Team vom "World Weather Attribution Projekt" mit. Auch habe der Klimawandel das Auftreten der Juli-Hitzewelle deutlich wahrscheinlicher gemacht. Ohne die Luftverschmutzung seit Beginn der industriellen Revolution würden Hitzerekorde wie im vergangenen Monat nur alle 1000 Jahre in Europa vorkommen. 

Es sei "so gut wie sicher", dass es die Hitzewelle im Sommer 2018 in Europa ohne den Klimawandel nicht gegeben hätte, sagte die an der Studie beteiligte Wissenschaftlerin Martha Vogel von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

+++ 15.24 Uhr: Gericht dringt auf Rückkehrmöglichkeit für deutsche IS-Anhängerin +++

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg drängt die Bundesregierung, einer deutschen IS-Anhängerin eine Rückkehr aus einem syrischen Flüchtlingslager zu ermöglichen. Für eine Verweigerung dürfe es keine gesetzliche Grundlage geben, heißt es in einem Brief des Gerichts, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin rät das Gericht dem Auswärtigen Amt, sich dazu einmal mit den Referaten für Grundrechte, Menschenrechte und Völkerrecht in anderen Ministerien auszutauschen. Darüber berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Das Gericht äußerte sich am Freitag nicht zu dem Brief. 

Anlass des Schreibens ist die Beschwerde des Amts gegen einen Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts. Danach dürfen nicht nur die drei Kinder der Frau nach Deutschland kommen, sondern auch die Frau selbst. Das Oberverwaltungsgericht rät in seinem Brief, die Beschwerde zurückzunehmen, weil sie wohl aussichtslos sei.

+++ 15.15 Uhr: Bahnsteigtüren für Münchner U-Bahn geplant +++

Bahnsteigtüren sollen in Zukunft den Münchner U-Bahnverkehr sicherer und pünktlicher machen. Sie grenzen den Bahnsteig vom Gleisraum ab und öffnen sich erst, wenn ein Zug im Bahnhof steht. In einem Pilotprojekt im U-Bahnhof Olympiazentrum sollen derartige Bahnsteigtüren von 2023 an zunächst an einem Gleis getestet werden, sagte der Betriebsleiter der U-Bahn, Michael Frieß, am Freitag. Die Stadtwerke München (SWM) hatten eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorlägen.

Mehr Sicherheit an Bahnhöfen wird aktuell stark diskutiert, nachdem ein achtjähriger Junge am Montag bei einer tödlichen Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof ins Gleis gestoßen und dabei von einem ICE überrollt wurde. Die Münchner Pläne zu den Bahnsteigtüren gab es bereits vorher.

+++ 15.14 Uhr: Waffen und Hakenkreuze in Wohnung von psychisch auffälligem Bremer gefunden +++

Spezialkräfte der Polizei sind in der Wohnung eines psychisch auffälligen 54-jährigen Bremers auf Waffen und verfassungsfeindliche Symbole wie das Hakenkreuz gestoßen. Nach Angaben der Beamten vom Freitag wurde die Wohnung gestürmt, nachdem der Mann in der Nacht in seinem Garten mehrfach eine Pistole abgefeuert hatte. Er wurde von den Einsatzkräften zwangsweise in einer Psychiatrie untergebracht. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.

Bei der Razzia stieß das Spezialeinsatzkommando demnach auch auf zwei Äxte sowie ein Schwert, die der Besitzer "griffbereit" neben der Eingangstür deponiert hatte. Darüber hinaus besaß der Mann unter anderem eine Machete, eine Armbrust und einen Säbel. Bei der mutmaßlichen Tatwaffe handelte es sich um eine Signalpistole. Während des Einsatzes habe der Verdächtige "fremdenfeindliche und rechtsgesinnte Parolen" gerufen, teilte die Polizei mit. In der Wohnung fanden sich als verfassungswidrig verbotene Zeichen, etwa auf Flaggen. Auch Drogen und Hanfpflanzen wurden beschlagnahmt.

+++ 15.01 Uhr: Griechische Polizei stellt 129 Tonnen illegalen Tabak sicher +++

Sie waren auf der Suche nach einem Drogenkartell und stießen auf höchst professionelle Zigarettenschmuggler: Griechische Drogenfahnder haben am Mittwoch in drei Lagerhallen in Mittelgriechenland 129 Tonnen unversteuerten Tabak sichergestellt. Bei der Operation seien zehn Männer festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die eigentlich fällige Steuer auf den Tabak hätte 5,5 Millionen Euro betragen, die fertigen Zigaretten hätten EU-weit vertrieben werden sollen.

Nun suchen die Beamten nach dem Drahtzieher der Organisation. Es soll sich dabei um einen wohlhabenden Geschäftsmann handeln, dem es möglich gewesen sei, die illegale Zigarettenfabrik zu finanzieren. Allein die Anmietung der Lagerhallen habe 150 000 Euro gekostet, zudem sei eine professionelle Zigarettenproduktionsanlage entdeckt worden, die in der Minute 2500 Zigaretten herstellen kann.

+++ 14.42 Uhr: Fünf Verletzte bei Einbruch von Holzbalkon in Baden-Württemberg +++

Weil der Boden eines Holzbalkons unter ihnen nachgab, sind fünf Menschen im baden-württembergischen Göppingen verletzt worden. Die vier Erwachsenen und ein Kind stürzten aus dem ersten Stock etwa drei Meter tief auf einen darunter liegenden Balkon, wie ein Sprecher der Polizei in Ulm am Freitag sagte. Alle fünf wurden dabei verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizei waren Teile der Konstruktion marode und hielten dem Gewicht nicht mehr stand. Die Polizei ermittelt.

+++ 14.20 Uhr: Heftiges Erdbeben erschüttert Indonesien – Tsunami-Warnung +++

Vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra hat es offenbar ein heftiges Erdbeben gegeben. Das berichten mehrere lokale Medien und die Erdbeben-Überwachungsstelle EMSC auf Twitter. 

Das Geophysikalische Institut Indonesiens bestätigte die Angaben auf Twitter. Demnach ereignete sich das Beben gegen 19 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum des Bebens befand sich 147 Kilometer südwestlich von Sumur in der Provinz Banten im Westen Javas.

Das Geophysikalische Institut in Potsdam gibt die Stärke mit 6,8 an, die Deutsche Presse-Agentur spricht sogar von 7,4. Es wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die indonesische Katastrophenschutz-Agentur (BNBP) rechnete stellenweise mit Wellen von bis zu drei Metern Höhe, wie einer Twitter-Meldung zu entnehmen ist. Medien berichteten über Panik unter Einwohnern eines Wohnhauses in Jakarta. Sie seien auf die Straße gestürzt, als das Hochhaus schwankte und Knackgeräusche zu hören waren. Über Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt.

Indonesien liegt am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen.

+++ 14.19 Uhr: Polizei registriert 27 Schändungen jüdischer Friedhöfe binnen eines Jahres +++

In Deutschland wird durchschnittlich etwa jede zweite Woche ein jüdischer Friedhof geschändet. Die Polizei registrierte 2018 insgesamt 27 antisemitisch motivierte Angriffe auf die letzten Ruhestätten von Juden, wie der Berliner "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) berichtete. Nur drei Fälle konnte die Polizei demnach aufklären.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, erklärte angesichts der Zahlen, regelmäßige Schändungen von jüdischen Friedhöfen und Angriffe auf Synagogen seien "leider Alltag in Deutschland". Vielen nicht-jüdischen Bürgern sei dies vermutlich gar nicht bewusst, sagte Schuster dem "Tagesspiegel". "Deutschland darf sich nicht an diese Situation als Normalzustand gewöhnen."

+++ 14.15 Uhr: Russische Justiz ordnet U-Haft wegen des Aufrufs zu "Massenunruhen" an +++

Nach einer Demonstration für freie Kommunalwahlen am vergangenen Samstag hat die russische Justiz gegen drei Männer Untersuchungshaft angeordnet. Sie sollen zu "Massenunruhen" aufgerufen haben, wie ein Moskauer Gericht am Freitag befand. Iwan Podkopajew, Kirill Schukov und Samariddin Radschabow müssten in Erwartung ihres Prozesses bis zum 27. September inhaftiert bleiben. Die drei Regierungskritiker waren nach Polizeiangaben am Donnerstag mit zwei weiteren Demonstranten festgenommen worden. Die Ermittler warfen ihnen auch "Gewalt gegen Sicherheitskräfte" vor. Podkopajew, Schukow und Radschabow drohen nach Behördenangaben bis zu 15 Jahre Haft.

Tausende Menschen waren am Samstag in Moskau auf die Straße gegangen, nachdem russische Behörden prominenten Oppositionspolitikern untersagt hatten, bei den Kommunalwahlen im September anzutreten. 

+++ 13.51 Uhr: Mindestens neun Tote in Libyen bei Kämpfen nahe Tripolis +++

Bei Kämpfen südlich der libyschen Hauptstadt Tripolis sind nach Angaben der Armee mindestens neun Soldaten getötet worden. Fünf Soldaten der international anerkannten Einheitsregierung seien bei einem Luftangriff am Donnerstag ums Leben gekommen,  vier weitere bei Gefechten mit Kämpfern des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar getötet worden, teilte ein Militärvertreter mit. Auch auf Seiten der Haftar-Miliz gab es demnach Tote, sechs Anhänger des Generals wurden festgenommen. Der Armee sei es gelungen, wichtige Stellungen am Stadtrand von Tripolis einzunehmen. "Wir haben drei Militärfahrzeuge zerstört und vier Panzer beschlagnahmt", sagte der Militärsprecher. Die Haftar-Miliz machte zunächst keine Angaben zu Toten oder Verletzten.

Haftar hatte Anfang April eine Offensive auf Tripolis gestartet, wo die international anerkannte Regierung Libyens ihren Sitz hat. Regierungstreue Truppen und Einheiten Haftars liefern sich seither erbitterte Kämpfe um die Kontrolle der Hauptstadt. Nach UN-Angaben wurden bisher mehr als 1000 Menschen getötet. Haftar unterstützt eine Gegenregierung im Osten des Krisenstaates.

+++ 13.42 Uhr: Befangenheitsantrag im Prozess um Gruppenvergewaltigung zurückgezogen +++

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg ist der Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter zurückgenommen worden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg am Freitag sagte, wird der Prozess wie geplant fortgesetzt. Die Anwältin eines der elf Angeklagten hatte den Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Stefan Bürgelin am Mittwoch eingereicht – und noch am Abend wieder zurückgenommen, wie der Sprecher der Anklagebehörde sagte. Die Gründe dafür waren zunächst nicht bekannt. Der Prozess hätte platzen können, wäre dem Antrag stattgegeben worden. Zuvor berichteten mehrere Medien. 

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren; die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Sie sollen die 18-Jährige Mitte Oktober vergangenen Jahres nachts in einem Gebüsch vor einer Freiburger Diskothek vergewaltigt haben. Die Männer bestreiten das. Als nächster Verhandlungstag ist der 9. August anberaumt.

+++ 13.38 Uhr: Britische Kleinstadt wegen drohenden Dammbruchs evakuiert +++

Wegen eines drohenden Dammbruchs nahe der britischen Kleinstadt Whaley Bridge sind mehr als 1000 Einwohner in der Nacht zum Freitag evakuiert worden.

Infolge der tagelangen heftigen Regenfälle drohe der Staudamm im Toddbrook-Reservoir zu brechen, teilte die Polizei mit. "Alles Menschenmögliche" werde getan, um die Staumauer zu retten und die Stadt zu schützen, sagte der stellvertretende Polizeichef von Derbyshire, Kem Mehmet.

+++ 13.17 Uhr: Fridays for Future: Junge Menschen demonstrieren in Dortmund +++

Teilnehmer des Sommerkongresses der Friday-for-Future-Bewegung haben in der Dortmunder Innenstadt für mehr Klimaschutz demonstriert. Mit Sprechchören, Musik und Transparenten zogen sie durch die Innenstadt. Die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahl auf rund 1500. "Es darf niemals soweit kommen, dass sich die Erde um zwei Grad erwärmt. Wir sind schon sehr nahe daran, und das macht uns riesengroße Angst", sagte eine Rednerin bei einer Kundgebung.

Auch Angehörige der Gruppierungen Parents-for-Future und Scientists-for-Future beteiligten sich an dem Demonstrationszug. Den Menschen müssten nachhaltige Lösungswege aufgezeigt werden, die sie verstehen und anwenden könnten, sagte eine Wissenschaftlerin.

+++ 13.14 Uhr: EU-Kommission: Ryanair muss Millionen an Frankreich zurückzahlen +++

Die Billigairline Ryanair muss dem französischen Staat nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter 8,5 Millionen Euro wegen rechtswidriger Beihilfen zurückzahlen. Verträge zwischen der Vereinigung für Tourismus- und Wirtschaftsförderung (APFTE) und der Fluggesellschaft zur Förderung des Flughafens Montpellier hätten gegen EU-Recht verstoßen, teilte die EU-Kommission am Freitag mit.

Die Zahlungen der französischen Behörden an Ryanair hätten der irischen Fluggesellschaft einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Zugleich hätten sie anderen Regionalflughäfen geschadet. Dies sei ein Verstoß gegen die EU-Beihilfevorschriften. Die EU-Kommission hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr wegen der Beschwerde eines Ryanair-Konkurrenten eingeleitet. Hintergrund ist eine Abmachung zwischen Ryanair und der APFTE, wonach die irische Airline 8,5 Millionen Euro erhielt. Im Gegenzug warb Ryanair auf seiner Homepage für Montpellier und die Umgebung als Reiseziel.

+++ 13.13 Uhr: Zwei Tote durch West-Nil-Fieber in Griechenland +++

In Griechenland sind dieses Jahr bis zum 1. August 25 Menschen am West-Nil-Fieber erkrankt. Zwei von ihnen starben an den Folgen. Dies teilte die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums (EODY) mit. Zehn Menschen werden demnach derzeit noch in Krankenhäusern behandelt, vier davon auf Intensivstationen.

+++ 13.12 Uhr: Vier Tote und 31 Vermisste nach Bootsunglück in Indonesien +++

Bei einem Bootsunglück in Indonesien sind vor der Insel Borneo möglicherweise rund drei Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden vier Tote geborgen. 31 Insassen des Bootes wurden noch vermisst. Nach einem Bericht des Online-Nachrichtenportals Kompas konnten nur zwei gerettet werden.

+++ 13.06 Uhr: Rendite für 30-jährige Bundesanleihe erstmals unter Null +++

Es ist eine weitere Zäsur an den Finanzmärkten: Aktuell ist die Rendite für Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals unter null Prozent gefallen. Der effektive Zins, der sich aus Wertpapierkurs und Nominalzins berechnet, sank bis auf minus 0,002 Prozent.

Wertpapiere mit längerer Laufzeiten als dreißig Jahren bietet der Bund derzeit nicht an. In den kürzeren Laufzeiten rentieren Bundespapiere schon seit längerem negativ. Die Rendite von deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit fiel am Freitag auf ein Rekordtief von minus 0,5 Prozent.

+++ 12.53 Uhr: Bundespolizei: Weniger Körperverletzungen an deutschen Bahnhöfen +++

An den Bahnhöfen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren bei Körperverletzungen ein Rückgang festgestellt worden. Die Bundespolizei registrierte 2018 genau 11.308 Delikte dieser Art, wie aus einer Auflistung hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Jahr 2017 wurden demnach 11.605 Fälle von Körperverletzung gezählt, im Jahr 2016 waren es 12.028. Davor lag die Zahl der Fälle allerdings niedriger bei 10.483.

Insgesamt stellte die Bundespolizei in den vergangenen Jahren weniger Straftaten an Bahnhöfen fest: Waren es 2016 noch 165.043, sank die Zahl im Jahr 2017 auf 139.622 und im vergangenen Jahr auf 133.571.

+++ 12.33 Uhr: IS reklamiert Angriff auf Polizeistation im Jemen für sich +++

Die  Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat einen Anschlag auf eine Polizeistation in der südjemenitischen Stadt Aden mit zahlreichen Toten für sich reklamiert. Ein Selbstmordattentäter sei für den Angriff verantwortlich, erklärte der IS am Freitag. Die Echtheit der Stellungnahme ließ sich zunächst nicht überprüfen. Die Erklärung wurde aber über die üblichen IS-Kanäle verbreitet.

Bei zwei Anschlägen auf ein Militärlager und eine Polizeistation im Jemen waren am Donnerstag mindestens 60 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Den Angriff auf das Camp während einer Militärparade in der Hafenstadt Aden beanspruchten die schiitischen Huthi-Rebellen für sich. Dort wurden Sicherheitskreisen zufolge mindestens 35 Menschen getötet. Zu dem Anschlag auf die Polizeistation hatte sich zunächst niemand bekannt.

+++ 12.25 Uhr: Seehofer will "intelligente" Kontrollen an der Schweizer Grenze +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer fordert die Einführung von Kontrollen an der Grenze zur Schweiz. "Ich werde alles in die Wege leiten, um intelligente Kontrollen an der Grenze vorzunehmen", sagte der CSU-Politiker in einem Interview mit dem "Spiegel". Damit reagierte er auf die schockierende Tat an einem Bahnsteig in Frankfurt: Ein Mann hatte dort vor wenigen Tagen eine Mutter und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Das Kind starb, die Mutter konnte sich retten. 

Im vergangenen Jahr seien insgesamt 43.000 unerlaubte Einreisen nach Deutschland registriert worden. Zahlreiche weitere Migranten seien ebenfalls illegal eingereist – dabei aber nicht entdeckt worden. "Diesem Umstand müssen wir begegnen, durch eine erweiterte Schleierfahndung und anlassbezogene, zeitlich befristete Kontrollen auch unmittelbar an der Grenze – auch an der Grenze zur Schweiz", sagte Seehofer dem "Spiegel". Bis September wolle er ein entsprechendes Konzept vorlegen. Mit Kanzlerin Merkel habe er aber noch nicht über seine Pläne gesprochen.

+++ 12.22 Uhr: Neue Regelung ermöglicht Zensur von Online-Inhalten in der Türkei +++ 

In der Türkei könnten nationale und internationale digitale Medien, aber auch Inhalte auf Netflix oder einigen sozialen Medien bald zensiert werden. Die Regierung hat eine weitreichende Regelung zur Kontrolle von Internet-Plattformen eingeführt, die Filme, Videos oder Radioinhalte verbreiten. Die Vorgaben, die von der staatlichen Radio- und TV-Aufsichtsbehörde RTÜRK überwacht werden, betreffen damit auch viele alternative oder oppositionelle Medien, die seit dem Putschversuch von 2016 Druck oder Verboten vonseiten der Regierung ausgesetzt waren und nur noch im Internet zu finden sind. 

Dem 13-seitigen, teilweise noch unklaren Regelwerk zufolge wird RTÜRK an die Provider "Lizenzen" vergeben und die "Sendungen überwachen". Die Regelung kann offenbar gegen Inhalte angewendet werden, die als anstößig empfunden werden. Bei TV-Sendungen passiert das bereits. Dort sind mitunter Szenen mit Alkoholkonsum oder allzu großzügige Busenbilder verpixelt.

+++ 12.13 Uhr: Chicago rüstet sich für mögliche Gewalt-Eskalation am Wochenende +++

Nach mehreren Schießereien mit insgesamt acht Todesopfern am vergangenen Wochenende rüstet sich die US-Polizei in Chicago für eine mögliche erneute Eskalation der Gewalt. Es gebe einen "stabilen" Sicherheitsplan für das Musik-Festival Lollapalooza, sagte die Bürgermeisterin der Stadt, Lori Lightfood. Das bis Sonntag dauernde Festival wird täglich von rund 100.000 Fans besucht.

Mehrere Einwohner befürchteten, dass die Polizei sich zu stark auf das Musik-Festival konzentrieren wird und in den Problemvierteln der Stadt weniger präsent ist - vor allem am Wochenende. "Man kann sich nur fragen, was in den Wohngegenden geschehen wird," sagte der Anti-Waffen-Aktivist Michael Pfleger der Nachrichtenagentur AFP. Die niedrige Aufklärungsrate lasse die Hemmschwelle, zur Waffe zu greifen, weiter sinken, kritisierte Pfleger. Die Polizei in Chicago bekräftigte indessen, während des Festivals keine Sicherheitskräfte aus anderen Stadtteilen abzuziehen.

+++ 11.28 Uhr: USA bestätigen Aus für INF-Abrüstungsvertrag +++

Die USA haben das Aus für den INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen offiziell bestätigt. Russland sei den Aufforderungen nach einer Zerstörung seines vertragswidrigen Marschflugkörpersystems SSC-8 nicht nachgekommen, erklärte US-Außenminister Mike Pompeo am Freitag in einer Mitteilung. Die Vereinigten Staaten könnten deswegen nicht an dem Vertrag festhalten. Russland trage die alleinige Verantwortung für das Aus. 

+++ 11.05 Uhr: Polizei in Franken schießt randalierenden Mieter nieder +++

Ein Polizist hat im fränkischen Hilpoltstein einem Mann ins Bein geschossen, der mit einer Metallstange auf seinen Vermieter einschlug und auch die alarmierten Polizeibeamten angriff. Der 70 Jahre alte Vermieter erlitt schwere Verletzungen durch die Schläge, der 39 Jahre alte Mieter kam mit einem Beinschuss ins Krankenhaus, wie die Polizei in Nürnberg mitteilte. Beide schweben nicht in Lebensgefahr, wie ein Sprecher unter Berufung auf die behandelnden Ärzte sagte. Dem Angreifer sollte der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags eröffnet werden.

Laut Polizei randalierte der Mieter in dem Haus und zerstörte die Einrichtung. Warum er den im Haus wohnenden Vermieter angriff, müssten die weiteren Ermittlungen ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Nach Eintreffen der Polizei habe der 39-Jährige auch gegenüber den Polizisten eine Angriffshaltung gezeigt, auf einen Warnschuss und den Einsatz von Pfefferspray habe er nicht reagiert. Als der Mann mit seiner Stange auf die Polizeibeamten losgegangen sei, sei es zum Schusswaffengebrauch gekommen.

+++ 10.51 Uhr: Moskau: USA haben INF-Vertrag für beendet erklärt +++

Die USA haben nach Angaben Russlands den Ausstieg aus dem INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen erklärt. Das teilte das Außenministerium in Moskau am Freitag der Agentur Interfax zufolge mit. Damit erlischt einer der wichtigsten Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland. Die sechs Monate dauernde Kündigungsfrist für das Abkommen war am Freitag abgelaufen. 

Die USA hatten den INF-Vertrag Anfang Februar mit Rückendeckung der Nato-Partner gekündigt, weil sie davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren verletzt. Wenig später setzte auch Moskau das Abkommen aus. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation. Die Amerikaner und die Nato werfen den Russen konkret vor, mit ihren Raketen vom Typ 9M729 (Nato-Code: SSC-8) gegen den Vertrag verstoßen zu haben, weil sie weiter fliegen als erlaubt. Moskau bestreitet dies und beteuert, vertragstreu gewesen zu sein.

+++ 10.32 Uhr: Mehr als 500 Tote durch Dengue-Fieber auf Philippinen +++

Auf den Philippinen sind mehr als 500 Menschen durch das Dengue-Fieber ums Leben gekommen. Die Gesundheitsbehörden des südostasiatischen Landes bezifferten die Zahl der Todesopfer seit Jahresbeginn am Freitag auf inzwischen 560. Besonders schlimm betroffen ist die Hauptstadtregion rund um Manila, wo viele Menschen in Slums zuhause sind. Die Europäische Union stellte am Freitag zur Bekämpfung des Fiebers 100.000 Euro zur Verfügung. Das Geld soll etwa 300.000 Menschen direkt oder indirekt zu Hilfe kommen.

Insgesamt wurden auf den Philippinen seit Jahresbeginn mehr als 130.000 Dengue-Fälle registriert, fast doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das von Stechmücken übertragene Virus hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch ausgebreitet. In mehreren Ländern Asiens und Lateinamerikas sei Dengue inzwischen eine Hauptursache für schwere Erkrankungen und Todesfälle bei Kindern. Die Infektion äußert sich oft als Fieber mit grippeähnlichen Symptomen.

+++ 10.28 Uhr: Weiteres Boot mit Migranten vor Italien blockiert +++

Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms ist derzeit mit geretteten Migranten auf dem Mittelmeer unterwegs und sucht nach einem sicheren Hafen. Das Rettungsschiff "Open Arms" habe in der Nacht zum Freitag 68 Migranten vor der libyschen Küste gerettet. Das Schiff habe nun 123 Menschen an Bord, nachdem am Donnerstag bereits 55 größtenteils aus Eritrea stammende Menschen von einem Leck geschlagenen Boot gerettet worden waren, teilte der Chef der Organisation, Oscar Camps, auf Twitter mit. An Bord sind Schwangere – eine davon liegt offenbar in den Wehen – und auch neun Monate alte Zwillinge. Die in der Nacht an Bord genommenen Migranten wiesen deutliche Zeichen von in Libyen erlittener Gewalt auf, so Camps. Italien verweigert der "Open Arms" jedoch, in Lampedusa oder anderen italienischen Häfen anzulegen.  

Erst gestern war ein heftiger Streit um die "Alan Kurdi" entbrannt, einem weiteren Rettungsschiff, das mit Schiffbrüchigen an Bord auf der Suche nach einem sicheren Hafen ist. Das Schiff der Regensburger Organisation Sea-Eye hatte diese Woche 40 Migranten vor Libyen gerettet und liegt nun südlich der italienischen Insel Lampedusa. Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini hat dem Schiff die Einfahrt bereits verboten und gedroht, es zu beschlagnahmen, sollte es in Italien anlanden.

Italien hat nun Malta aufgerufen, sich für die "Alan Kurdi" einzusetzen. Die Einsatzleitstelle der italienischen Küstenwache hätte ihnen mitgeteilt, dass die maltesischen Behörden zuständig seien, "obwohl das Schiff genau vor Lampedusa liegt", twitterte Sea-Eye am Freitag. "Malta ist mehr als 20 Stunden entfernt. Ein unerträglicher Streit wird auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen."  

+++ 10.20 Uhr: Zoll beschlagnahmt viereinhalb Tonnen Kokain in Hamburger Hafen +++

Der Zoll hat in einem Schiffscontainer im Hamburger Hafen die Rekordmenge von viereinhalb Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von fast einer Milliarde Euro beschlagnahmt. Die Drogen seien vor rund zwei Wochen bei einer Kontrolle entdeckt worden, teilte das Hamburger Hauptzollamt am Freitag mit. Es handle sich um die größte Kokainlieferung, die in Deutschland je entdeckt worden sei. 

So sehen 4,5 Tonnen Koks, verpackt in Sporttaschen, aus

So sehen 4,5 Tonnen Koks, verpackt in Sporttaschen, aus

DPA

Demnach wurden die Drogen bei einer routinemäßigen Risikokontrolle in einem Frachtcontainer mit Sojabohnen entdeckt, der per Schiff aus Montevideo in Uruguay über Hamburg ins belgische Antwerpen unterwegs war. Es handelte sich um mehr als 4200 Pakete in 211 Sporttaschen. Diese "enorme Menge" sei das größte jemals einzeln in Deutschland sichergestellte Volumen, teilte das Hamburger Hauptzollamt am Freitag mit. Das vor zwei Wochen entdeckte Kokain sei unter strenger Geheimhaltung und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet worden.

Internationale Drogenhändlerringe schmuggeln Kokain häufig auf diese Weise in Containern aus Südamerika nach Europa. Nach Angaben des Hamburger Zolls hätte das hochreine Kokain nach der üblichen Streckung mit anderen Substanzen einen Menge ergeben, die im Straßenverkauf annähernd eine Milliarde Euro eingebracht hätte.

+++ 10.19 Uhr: Vereinsverbote gegen Rocker und Hisbollah-Unterstützer bestätigt +++

Der Rocker-Regionalverband "Gremium Motorcycle Club Sachsen" und vier seiner Ortsgruppen ("Chapter") sowie der Unterstützerverein der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah  "Farben für Waisenkinder" bleiben verboten. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen der vom Bundesinnenministerium verbotenen Vereine ab. Wie das höchste deutsche Gericht am Freitag in Karlsruhe mitteilte, ist das Verbot eines Vereins, der Spenden weiterleitet, die den Terrorismus unterstützen, ebenso verfassungsgemäß wie das Verbot von Motorrad-"Rocker"-Vereinigungen, die Mitglieder darin fördern, Strafgesetze zu verletzen.

+++ 10.18 Uhr: 19 Tote bei Angriff auf Militärbasis im Jemen +++

Im Jemen sind einen Tag nach Angriffen mit dutzenden Toten in der Hafenstadt Aden 19 Soldaten bei einem Al-Kaida-Angriff auf eine Militärbasis getötet worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen stürmten Angreifer der Extremistengruppe am Freitag die Al-Mahfad-Militärbasis in der Region Abjan im Süden des Landes und konnten sich dort mehrere Stunden aufhalten, bevor militärische Verstärkung anrückte. Bei Gefechten mit den Angreifern wurden demnach 19 jemenitische Soldaten getötet und mehrere weitere verletzt.

Am Donnerstag waren mindestens 49 Menschen bei einem Anschlag auf eine Polizeiwache und einem Angriff auf eine Polizeikaserne in Aden getötet worden, viele weitere Menschen wurden verletzt. Bei einem Großteil der Opfer handelte es sich nach Angaben der Regierung um Polizeikadetten. Verübt wurden die Angriffe von Dschihadisten und den schiitischen Huthi-Rebellen.

+++ 10.11 Uhr: Erste Erfolge im Kampf gegen verheerende Waldbrände in Sibirien +++

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Sibirien verzeichnen die Einsatzkräfte erste Erfolge. Innerhalb von 24 Stunden seien 25 Brände auf einer Fläche von fast 6900 Hektar beseitigt worden, teilten die Forstbehörden am Freitag mit.

Das sind demnach deutlich mehr als am Vortag, als die Löschtrupps Feuer auf einer Fläche von 400 Hektar löschten. Dennoch lodern immer noch 160 Waldbrände, die meisten in den Regionen Irkutsk und Krasnojarsk. Die Feuer haben laut der Forstverwaltung mittlerweile eine Fläche größer als Brandenburg vernichtet: mehr als drei Millionen Hektar.

Bei den Löscharbeiten in der auch für das Weltklima wichtigen Taiga hilft seit Donnerstag auch das russische Militär. Es habe mit seinen Flugzeugen und Hubschraubern verhindert, dass sich mehrere große Brände weiter ausbreiteten, schrieb die Tageszeitung "Iswestija" unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. 

Im Video: Waldbrände in Sibirien wüten weiter – sollte hier illegale Abholzung vertuscht werden?

Vertuschung illegaler Abholzung?: Waldbrände in Sibirien wüten weiter – Armee hilft bei Brandbekämpfung

+++ 9.51 Uhr: Trumps neue Strafzölle: Peking droht USA mit Konsequenzen +++

Nach der Ankündigung neuer Strafzölle hat China den USA mit Konsequenzen gedroht. "Wenn die Maßnahmen der USA zur Einführung von Zöllen umgesetzt werden, muss China notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Kerninteressen des Landes und die Grundinteressen der Menschen entschlossen zu verteidigen", sagte Hua Chunying, eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums, am Freitag. "Alle Konsequenzen werden von den USA getragen", so die Sprecherin weiter.

China werde keine "Einschüchterung und Täuschung" hinnehmen. Zudem warnte die Sprecherin, dass sich die weiteren Zölle negativ auf die Entwicklung der Weltwirtschaft auswirken würden. Sie seien weder im Interesse chinesischer noch amerikanischer Bürger.

+++ 9.47 Uhr: Zahl der BAföG-Empfänger gesunken +++

Im vergangenen Jahr haben 727.000 Schüler und Studenten finanzielle Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 55.000 BAföG-Empfänger weniger, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte – ein Rückgang um 7,1 Prozent. Den größten Anteil mit 518 000 Empfängern machten Studenten aus, während im vergangenen Jahr 209.000 Schüler finanzielle Hilfen erhielten - im Durchschnitt 454 Euro im Monat. Die durchschnittliche Hilfe für Studenten betrug den Angaben zufolge 493 Euro.

Die Hälfte der BAföG-Empfänger erhielt den maximalen Förderbetrag, die übrigen bekamen eine Teilförderung, die dann geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder der Eltern bestimmte Grenzen übersteigt.

+++ 9.47 Uhr: Football-Planet spuckt Metalle aus +++

Astronomen haben einen superheißen Planeten beobachtet, der wie ein American Football geformt ist und Metalle ins All schleudert. Der Exoplanet mit der Katalognummer WASP-121b umkreist eine Sonne im Sternbild Achterdeck (Puppis) am Südhimmel. Mit dem "Hubble"-Weltraumteleskop konnten Forscher um David Sing von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore Wolken von Magnesium- und Eisengas um den Planeten nachweisen, wie sie nun im Fachblatt "Astronomical Journal" berichten. 

Der bereits 2015 entdeckte Planet ist rund 900 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat etwa ein Drittel mehr Masse als der Jupiter, der größte Planet in unserem System. Der Exoplanet umkreist seinen Heimatstern so eng, dass dessen Schwerkraft ihn fast zerreißt. Der Planet ist dadurch in die Länge gezogen, so dass seine Form an einen American Football erinnert. Außerdem wird seine obere Atmosphäre durch den nahen Stern auf mehr als 2500 Grad Celsius aufgeheizt. Das ist nicht nur wesentlich heißer als auf anderen bekannten Exoplaneten, sondern auch heiß genug, dass Metalle wie Eisen und Magnesium nicht in tieferen Atmosphärenschichten kondensieren, sondern als Gas ins All entkommen können.

+++ 9.13 Uhr: Deutsche wollen bei Klimapolitik lieber Anreize als Verbote +++

Die Deutschen wünschen sich in der Klimapolitik eher Anreize als Verbote. Laut dem neuen ARD-"Deutschlandtrend" sind 72 Prozent dafür, mit Anreizen klimafreundliches Verhalten zu fördern. Nur 15 Prozent finden Verbote besser, um klimaschädliches Verhalten einzuschränken, wie der WDR mitteilte.

Viel Geld darf Klima- und Umweltschutz nach ebenfalls breiter Meinung nicht kosten. Nur sieben Prozent der Befragten wären laut dem "Deutschlandtrend" bereit, 101 Euro oder mehr pro Monat für entsprechende Maßnahmen auszugeben. 21 Prozent sind gar nicht bereit für zusätzliche Ausgaben, ebenfalls 21 Prozent würden bis zu 25 Euro pro Monat aufwenden, 20 Prozent könnten sich 26 bis 50 Euro vorstellen. 14 Prozent wären auch bereit, den Umwelt- und Klimaschutz mit einem Betrag zwischen 51 und 100 Euro pro Monat zu unterstützen.

Die Förderung von Innovation und Forschung für mehr Umweltschutz halten 97 Prozent der Befragten für sinnvoll. 92 Prozent sind für einen Ausbau von erneuerbaren Energien und niedrigere Preise für Bahnfahrten. Bei Flugreisen halten 71 Prozent höhere Preise für sinnvoll.

+++ 8.54 Uhr: Enkelin von Robert F. Kennedy gestorben +++

Eine Enkelin von Robert F. Kennedy ist Medienberichten zufolge im Alter von 22 Jahren gestorben. Wie die "New York Times" berichtete, brachten Rettungskräfte Saoirse Kennedy Hill in ein Krankenhaus, nachdem sie zum Familienanwesen der Kennedys in Hyannis Port (Massachusetts) gerufen worden waren. Dort wurde sie für tot erklärt. Wie die Zeitung unter Berufung auf das familiäre Umfeld berichtete, starb die 22-Jährige an einer Überdosis.

"Unsere Herzen sind gebrochen wegen des Verlusts unserer geliebten Saoirse. Ihr Leben war erfüllt von Liebe, Hoffnung und Liebe", erklärte die Familie. Als Schülerin soll Kennedy Hill in ihrer Highschool-Zeitung offen über ihre Probleme mit Depressionen und psychischen Krankheiten geschrieben haben.

+++ 8.49 Uhr: Kramp-Karrenbauer will in Englisch besser werden +++

Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will für ihr Amt noch besser in Fremdsprachen werden. "Ich verstehe und spreche Französisch und Englisch. Aber beides nicht so gut, wie ich es selbst möchte", sagte die Saarländerin der "Saarbrücker Zeitung". In ihrer Zeit als Politikerin an der Saar habe sie daher schon zusätzlich privat Französischunterricht genommen "und in Berlin Englisch. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich das fortsetzen", sagte sie.

Als Verteidigungsministerin hat Kramp-Karrenbauer (56) etliche Termine auf internationalem Parkett. Bei der Pressebegegnung mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel nutzte sie zur Absicherung die Hilfe eines Simultandolmetschers.

+++ 7.35 Uhr: Ungarische Ärzte trennen siamesische Zwillinge aus Bangladesch +++

Ungarische Ärzte haben siamesische Zwillinge aus Bangladesch erfolgreich getrennt. Nach der 30-stündigen Operation in Dhaka teilten die Ärzte mit, den beiden drei Jahre alten Mädchen Rabeya und Rukaya gehe es gut. Die am Kopf zusammengewachsenen Zwillinge seien "nach der letzten Trennung stabil", sagte der leitende Neurochirurg Andras Csokay. "In der postoperativen Phase müssen wir aber sehr vorsichtig sein."

+++ 6.46 Uhr: Apple stoppt Auswertung von Siri-Aufnahmen durch Menschen weltweit +++

Apple setzt weltweit die Praxis aus, Fragmente von Aufnahmen seiner Sprachassistentin Siri nachträglich von Menschen auswerten zu lassen. In einem späteren Software-Update sollen die Nutzer ausdrücklich um Erlaubnis dazu gefragt werden, erklärte der iPhone-Konzern dem Tech-Blog "TechCrunch". Bis dahin werde das Verfahren gestoppt und auf den Prüfstand gestellt.

Bei Assistenzsoftware wie Amazons Alexa, dem Google Assistant und Siri wurden Fragmente von Mitschnitten seit Jahren zum Teil auch von Menschen angehört und abgetippt, um die Qualität der Spracherkennung zu verbessern. Die Anbieter betonen, dass die Aufnahmen anonymisiert werden. Den Nutzern war die Praxis allerdings weitestgehend nicht bewusst, bis vor einigen Monaten erste Medienberichte dazu auftauchten.

+++ 6.18 Uhr: Frauen holen bei Verdienstorden auf - aber nur langsam +++

Unter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist der Frauenanteil bei der Auszeichnung engagierter Bürger mit Verdienstorden deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2019 gingen von 521 verliehenen Orden 187 an Frauen und 334 an Männer, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Das entsprach einem Frauenanteil von 36 Prozent. Dieser war damit so hoch wie nie zuvor.

+++ 5.59 Uhr: Explosionen in Bangkok während Asean-Außenministertreffens +++

In Bangkok, wo derzeit ein Treffen der Außenminister der südostasiatischen Asean-Staaten ausgetragen wird, ist es zu mehreren Explosionen gekommen. Die thailändische Regierung sprach von Bombendetonationen. Nach Angaben von Rettungskräften wurden bei einer Explosion außerhalb des Stadtzentrums zwei Frauen verletzt. Laut der Polizei gab es zudem eine Detonation im Stadtzentrum.

+++ 5.05 Uhr: Wegen Hitze Hochbetrieb bei ADAC-Luftrettung - Rekordeinsätze im Juli +++

Die extreme Hitze hat auch bei den Luftrettern des ADAC für Hochbetrieb gesorgt. Im Juli flog die gemeinnützige ADAC Luftrettung bundesweit 5555 Einsätze, wie ein Sprecher in München mitteilte. Damit rückten die Rettungshubschrauber täglich rund 180 Mal Einsätzen aus. Das war durchschnittlich rund 20 Prozent häufiger als an anderen Tagen im Jahr mit rund 150 Einsätzen am Tag. Bei jedem zweiten Einsatz sei es um einen internistischen Notfall gegangen, etwa akute Herz-Kreislaufprobleme.

Die meisten Rettungseinsätze in diesem Jahr flogen die Helfer am 24. Juli. An diesem Tag mussten die Crews aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter bundesweit 203 Mal ausrücken. Vom 24. bis 26. Juli war es laut Deutschem Wetterdienst extrem heiß, teils wurden über 40 Grad gemessen.

+++ 4.27 Uhr: 19-jährige Studentin zur Miss Venezuela gekrönt +++

Mitten in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krisen ist in Venezuela eine neue Schönheitskönigin gewählt worden. Die 19-jährige Marketingstudentin Thalia Olvino aus dem Bundesstaat Delta Amacuro wurde zur Miss Venezuela gekrönt. Ende des Jahres soll sie das südamerikanische Land bei der Wahl zur Miss Universe vertreten.

+++ 3.57 Uhr: Johnsons Mehrheit im Parlament auf eine Stimme geschmolzen +++

ohnehin schon knappe Mehrheit des britischen Premiers Boris Johnson im Parlament in London ist nach einer Nachwahl auf eine einzige Stimme geschmolzen.

News im Video: Mehrheit von Johnson im britischen Parlament schrumpft

Der bisher von den Tories gehaltene Sitz für die Grafschaft Brecon und Radnorshire im Osten von Wales fiel nach Angaben der Agentur PA an die Liberaldemokratin Jane Dodds. Für Johnson war die Nachwahl der erste Test nach seiner Amtseinführung in der vergangenen Woche.

Im Unterhaus haben die Konservativen und ihr Koalitionspartner DUP aus Nordirland jetzt nur noch 320 Sitze, gegenüber 319 Abgeordneten der gesamten Opposition.

+++ 3.38 Uhr: Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea verschärft sich +++

Der Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea verschärft sich. Die Regierung in Tokio beschloss nach japanischen Medienberichten, Südkorea von der "weißen Liste" jener Länder zu streichen, die Vorzugsbehandlungen bei Handelsgeschäften genießen und Produkte beziehen, die für militärische Zwecke benutzt werden können. Damit droht der Streit über verschärfte Exportkontrollen Japans zu eskalieren - mit noch nicht absehbaren Folgen für die globalen Lieferketten, wie Experten befürchten.

+++ 3.08 Uhr: Erneut zwei Todesurteile in Japan vollstreckt +++

Ungeachtet internationaler Kritik hat die Regierung in Japan erneut zwei Todesurteile vollstrecken lassen. Das berichteten japanische Medien unter Berufung auf informierte Quellen. Damit starben seit Amtsantritt des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe 2012 bislang 38 Menschen am Galgen. Japan, die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt, gehört zu den wenigen Industrieländern, die an der Todesstrafe festhalten.

+++ 2.41 Uhr: Drei Meter lange Torpedo-Mine in der Nähe von Oldenburg kontrolliert gesprengt +++

In der Nähe von Oldenburg ist eine drei Meter lange Weltkriegs-Torpedo-Mine kontrolliert gesprengt worden. Die Seemine war bei Bauarbeiten in der niedersächsischen Gemeinde Hude entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Nachdem die Gegend evakuiert wurde, trennten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am späten Abend Treib- und Sprengkörper der Mine voneinander. Der Sprengkörper wurde dann zu einer Kiesgrube transportiert und dort gesprengt.

+++ 2.26 Uhr: Sechsfachmord in kroatischer Hauptstadt Zagreb +++

Ein Sechsfachmord hat die kroatische Hauptstadt Zagreb erschüttert. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein Mann am späten Donnerstagabend vermutlich aus Eifersucht eine sechsköpfige Familie - drei Frauen, zwei Männer und ein zehnjähriges Kind - erschossen und danach die Flucht ergriffen. Ein sieben Monate altes Baby sei unversehrt in dem Gebäude im Süden von Zagreb entdeckt worden, teilte Polizeichef Marko Rasic am frühen Morgen bei einer Pressekonferenz mit.

Nach einer mehrstündigen Großfahndung, zu der beinahe die gesamte Polizei in Zagreb und Umgebung ausgerückt war, wurde der Flüchtige in der Nähe des Tatorts tot aufgefunden. Er habe Selbstmord begangen, berichtete das Nachrichtenportal 24sata.hr unter Berufung auf eine Mitteilung der Polizei.

Badegäste werden in Wellenbad von Riesenwelle erfasst.

+++ 1.38 Uhr: Moskau schlägt USA und Nato Moratorium zur Raketenstationierung vor +++

Kurz vor Ablauf des INF-Vertrags zwischen Russland und den USA über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen hat Moskau Washington und der Nato erneut ein Moratorium auf die Stationierung von Raketensystemen mittlerer und kürzerer Reichweite in Europa vorgeschlagen. In einem Interview der Agentur Tass betonte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow zugleich, dass sich Moskau in der Diskussion nicht einschüchtern lassen wolle. "Druck, Pressing und Gewalt - das ist nicht die Sprache, mit der wir mit uns reden lassen, wer auch immer das sein mag."

Die USA hatten den INF-Vertrag Anfang Februar mit Rückendeckung der Nato-Partner gekündigt, weil sie davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren verletzt. Wenig später setzte auch Moskau das Abkommen aus. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation.

+++ 1.30 Uhr: Saudi-Arabien erlaubt Frauen Auslandsreisen ohne Erlaubnis eines Mannes +++

Saudi-Arabien hat eine weitere Lockerung der strikten Regeln für Frauen angekündigt. Frauen sollen künftig ohne die Erlaubnis eines Mannes Reisepässe erhalten und ins Ausland reisen dürfen, wie die staatliche Zeitung "Umm Al-Kura" unter Berufung auf einen Regierungsbeschluss berichtete. Die neuen Regeln sollen Medienberichten zufolge für alle Frauen über 21 Jahren gelten.

In dem erzkonservativen Königreich benötigen Frauen bislang für Reisen, ein Studium oder die Ausübung bestimmter Berufe die Zustimmung ihres Mannes, Vaters, Bruders oder eines anderen männlichen Verwandten. Dieses Vormundschaftssystem sorgt dafür, dass Frauen ihr ganzes Leben lang den rechtlichen Status einer Minderjährigen haben. International wird das scharf kritisiert, auch in Saudi-Arabien selbst regt sich zunehmend Widerstand.

+++ 1.03 Uhr: Lehrerverband warnt vor verschärftem Lehrermangel +++

Der Deutsche Lehrerverband blickt mit großen Sorgen auf das kommende Schuljahr: Der Lehrermangel wird sich nach seiner Einschätzung noch einmal deutlich verschärfen. Wie der "Focus" berichtet, geht der Verband davon aus, dass die Schulen in Deutschland rund 15.000 Stellen nicht werden besetzen können. Das wären rund 5000 mehr als im vergangenen Jahr. Rund 40.000 Lehrerstellen würden zudem nur mit Quereinsteigern und durch Mehrarbeit von Pensionären besetzt.

+++ 0.31 Uhr:Deutschlandtrend: Grüne und Union bei Sonntagsfrage gleichauf +++

Grüne und Union liegen in der Wählergunst laut einer aktuellen Umfrage gleichauf. Bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag würden jeweils 26 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland für die beiden Parteien stimmen. Das geht aus dem ARD-"Deutschlandtrend" des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap hervor. Die Grünen bleiben somit auf dem Vormonatswert, die Union konnte einen Prozentpunkt gutmachen. Die AfD legt um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent zu. Die SPD verliert hingegen einen Punkt und kommt auf 12 Prozent. Die FDP bleibt demnach unverändert bei 8 Prozent, die Linke verliert einen Prozentpunkt (7 Prozent).

+++ 0.22 Uhr: Handelskrieg: Trump droht China mit noch höheren Strafzöllen +++

Die Börsen beben, doch US-Präsident Donald Trump setzt im Handelskrieg mit China auf Eskalation: Er kündigt neue Strafzölle an und droht Peking sofort mit weiteren Schritten. Die für September angekündigten Strafzölle von 10 Prozent auf Güter im Wert von 300 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro) könnten auf 25 Prozent oder "deutlich darüber hinaus" erhöht werden, warnte Trump im Weißen Haus. Alles hänge vom Abschluss eines Handelsabkommens mit China ab. "Wenn sie nicht mehr mit uns handeln wollen, dann wäre das für mich auch in Ordnung", sagte Trump.

Unmittelbar nach Trumps Ankündigung der neuen Strafzölle in Höhe von 10 Prozent rutschte die US-Börse ins Minus. Der Dow Jones Industrial verlor 1,05 Prozent und stand am Abend bei 26 583,42 Punkten. Ab September werden damit Chinas gesamte Importe in die USA - 2018 waren es rund 540 Milliarden Dollar - von Strafzöllen erfasst.

kng / mik / anb / fs / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.