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News des Tages: Närrin bewirft Kind mit Konfetti - Frau schlägt zu

Schütze nach Schul-Massaker in Florida angeklagt +++ Hilfsorganisation IRC bestätigt drei Missbrauchsfälle +++ Röttgen fordert inhaltliche Neuausrichtung der CDU +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Konfetti hat in Pfullendorf (Baden-Württemberg) zu einer brutalen Reaktion geführt (Symbolbild)

Konfetti hat in Pfullendorf (Baden-Württemberg) zu einer brutalen Reaktion geführt (Symbolbild)

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Merkel will Beziehungen zur Türkei intensivieren - keine Neuigkeiten in Sachen Deniz Yücel (17.41 Uhr)
  • Schütze nach Schul-Massaker in Florida angeklagt (16.18 Uhr)
  • Drei Kängurus gestohlen - Polizei in Niedersachsen fahndet nach Tierdieben (15.49)
  • Australische Minister dürfen im Büro keine Affären mehr haben (11.11 Uhr)
  • Polizei: Bluttat an Schule im US-Staat Washington knapp verhindert (10.14 Uhr)

Die News des Tages im stern-Nachrichtenticker.

+++ 18.46 Uhr: El Salvador: Frau elf Jahre nach Fehlgeburt aus Gefängnis entlassen +++

Nach elf Jahren im Gefängnis ist in El Salvador eine Frau freigelassen worden, die nach der Totgeburt ihres Kindes wegen Mordes verurteilt worden war. Teodora Vásquez durfte am Donnerstag ein Frauengefängnis nahe der Hauptstadt San Salvador verlassen. Die 34-Jährige wurde von ihrer Familie und von Mitgliedern von Organisationen empfangen, die sich für ihre Freilassung stark gemacht hatten.

Ein Gericht in dem zentralamerikanischen Land, in dem ein drakonisches Abtreibungsrecht herrscht, hatte Vásquez 2008 wegen Mordes zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Frau hatte 2007 im neunten Schwangerschaftsmonat heftige Blutungen bekommen und eine Totgeburt erlitten. Zuvor hatte sie vergeblich den Notruf gewählt. Die Polizei fand neben der bewusstlosen Frau ihr totes Baby und nahm Vásquez fest.

+++ 18.39 Uhr: Mexiko: Drogenboss "El Chapo" darf sich nicht vor Gericht an seine Familie wenden +++

Der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo"
Guzmán darf sich vom Gerichtssaal aus vorerst nicht in einer persönlichen Botschaft an seine Familie wenden. Das entschied Richter Brian Cogan in einer Anhörung und schloss sich Bedenken der Staatsanwaltschaft damit an. Die hatte argumentiert, dass der frühere Chef des Sinaloa-Kartells seinen Verwandten auf diesem Weg möglicherweise eine geheime Nachricht übermitteln könnte.

Anwalt Eduardo Balarezo zufolge wollte Guzmán seiner Familie sagen, dass er sich dem voraussichtlich am 15. September beginnenden Prozess weiterhin mit einem eigenem Verteidiger stellen wolle. Die mexikanische Zeitung "El Universal" hatte berichtet, dass Guzmáns Familie den Prozess als verloren betrachte und den Verteidiger voraussichtlich nicht bezahlen wolle. Die Angelegenheit liegt in ihren Händen, da Guzmán seit seiner Auslieferung an die USA vor einem Jahr in einem Hochsicherheitsgefängnis in New York sitzt.

+++ 18.06 Uhr: Kind mit Konfetti bestreut: Frau schlägt Närrin +++

Bei einem Fastnachtsumzug in Baden-Württemberg hat eine Zuschauerin eine Teilnehmerin schwer verletzt, weil diese ein kleines Mädchen mit Konfetti bestreut hat. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 18 Jahre alte Närrin dem Kind bei dem Umzug am Montag in Pfullendorf zunächst ein Bonbon in die Hand gedrückt. Danach nahm sie ihm die Mütze vom Kopf und streute etwas Konfetti. Vermutlich die Mutter des Kindes versetzte ihr daraufhin einen heftigen Faustschlag auf den Hinterkopf. Sie soll das damit begründet haben, dass sie das Konfetti nicht mehr aus den Haaren herausbekomme. Die 18-Jährige musste wegen Schmerzen und Schwindel ins Krankenhaus. Dort musste sie wegen einer Schädelprellung die Nacht verbringen.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls, die Hinweise auf das etwa fünf bis sechs Jahre alte Mädchen und dessen Begleiterin geben können.

+++ 17.41 Uhr: Merkel will Beziehungen zur Türkei intensivieren - keine Neuigkeiten in Sachen Deniz Yücel +++

Nach Monaten der Eiszeit wollen Deutschland und die Türkei ihre Kontakte wieder intensivieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach einem Treffen mit dem türkischen Regierungschef Binali Yildirim in Berlin, die deutsch-türkischen Beziehungen seien unter anderem wegen der gemeinsamen Nato-Mitgliedschaft und den zahlreichen in Deutschland lebenden Türken von großer Bedeutung.

Die Kanzlerin sprach bei dem Treffen auch den Fall des seit einem Jahr ohne Anklage in der Türkei inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel an. Sie habe "zum wiederholten Male darauf hingewiesen, dass dieser Fall eine besondere Dringlichkeit für uns hat", sagte Merkel.


+++ 17.19 Uhr: Sexueller Missbrauch auch bei US-Flüchtlingsorganisation +++

Die Welle um sexuellen Missbrauch bei großen Hilfsorganisationen erfasst nun auch das International Rescue Committee mit Sitz in New York. Das IRC ist eine weltweit tätige US-Organisation, die Flüchtlingen und Vertriebenen nach Konflikten und Naturkatastrophen hilft. Eine IRC-Sprecherin bestätigte die Vorwürfe gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, die demnach im Kongo stattfanden. Die britische Zeitung "The Sun" hatte aufgedeckt, dass das britische Entwicklungsministerium dem IRC vorübergehend die Fördergelder gestrichen hatte. Präsident der 1933 gegründeten Hilfsorganisation ist derzeit der ehemalige britische Außenminister David Miliband.

"Das IRC hat sich in diesen Fällen gut verhalten, indem es Geldgebern die Vorwürfe meldete, Ermittlungen durchführte und Geldgebern zum Schluss der Ermittlungen mehrere Berichte zur Verfügung stellte", teilte die IRC-Sprecherin mit. "Unter diesen Fällen waren drei Vorwürfe im Zusammenhang mit sexueller Ausbeutung innerhalb einer anderen Organisation. Diese Vorwürfe wurden dann untersucht und Geldgebern sowie lokalen Behörden gemeldet." Um welche andere Organisation es sich handelt oder wann die besagten Fälle stattfanden, sagte die Sprecherin nicht.

+++ 17.16 Uhr: Bürgermeister starten GroKo-Kampagne +++

SPD-Stadtoberhäupter, Landräte und Kommunalpolitiker aus ganz Deutschland starten nach einem Bericht der "Neuen Westfälischen" eine Offensive für die große Koalition. In einem gemeinsamen Aufruf fordern sie ein Ende der Personaldebatten in der SPD und die Zustimmung zum Koalitionsvertrag, wie die Bielefelder Zeitung berichtet. Rund 80 SPD-Kommunalpolitiker hätten den Aufruf bereits unterschrieben. Etwa die Hälfte von ihnen seien Bürgermeister und Landräte aus Nordrhein-Westfalen. Initiatoren seien Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, der Herforder Bürgermeister Tim Kähler sowie der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bernhard Daldrup. "Für uns steht die Zukunft unserer Städte, Gemeinden und Kreise an erster Stelle", zitiert die Zeitung aus dem Aufruf. "Wir erwarten jetzt, die Personaldebatten in der SPD über die Führung der Partei solange zurückzustellen, bis eine handlungsfähige Regierung gebildet worden ist."

+++ 16.53 Uhr: Arbeitslosigkeit in Frankreich sinkt Ende 2017 deutlich +++

Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist zum Jahresende 2017 auf den tiefsten Stand seit acht Jahren gefallen. Die Quote sank auf 8,6 Prozent - den niedrigsten Wert seit 2009, wie die französische Statistikbehörde Insee mitteilte. Damit ist der Wert innerhalb eines Jahres um knapp einen Prozentpunkt gesunken; 298.000 Menschen weniger waren arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote wird berechnet nach den Standards der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.

Damit schlägt sich das anziehende Wirtschaftswachstum in Frankreich auch auf den Arbeitsmarkt nieder. 2017 war das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 Prozent gestiegen - so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr. Auch die Beschäftigung legte zu. Mehr als 250.000 Stellen wurden im Privatsektor neu geschaffen. Noch vor wenigen Jahren waren mehr Stellen verschwunden als neue geschaffen wurden.

+++ 16.18 Uhr: Schütze nach Schul-Massaker in Florida angeklagt +++

Nach dem Schul-Massaker im US-Bundesstaat Florida ist der mutmaßliche Täter angeklagt worden. Der 19-jährige Nikolas C. müsse sich wegen Mordes in 17 Fällen verantworten, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Schütze hatte am Mittwoch an seiner ehemaligen Schule in Parkland 17 Menschen wurden getötet und 15 weitere verletzt. Er wurde nach der Bluttat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs festgenommen.

Der Tatverdächtige war nach Angaben der Polizei ein ehemaliger Schüler der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland und aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden. US-Präsident Donald Trump ordnete am Donnerstag eine landesweite Trauerbeflaggung an. Für den Nachmittag (17.00 Uhr MEZ) kündigte er eine Fernsehansprache an. 

+++ 15.49 Uhr: Niedersächsische Polizei fahndet nach drei gestohlenen Kängurus +++

Die Polizei in Niedersachsen sucht nach drei gestohlenen Kängurus. Die Rotnackenwallabys seien vor etwa einer Woche aus einem Gehege in Westerstede entwendet worden, teilten die Beamten in Oldenburg mit. Nun baten sie um Hilfe der Bevölkerung. Möglicherweise habe jemand verdächtige Beobachtungen gemacht oder könne etwas zum Verbleib der etwa 70 bis 80 Zentimeter großen Tiere sagen, hieß es. Der Diebstahl ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag voriger Woche.

+++ 15.41 Uhr: Juso-Chef bekräftigt "Nein" zur Großen Koalition +++

Juso-Chef Kevin Kühnert hat sein Nein zur großen Koalition bekräftigt. Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD trage nicht zur Lösung wichtiger Fragen zu sozialer Gerechtigkeit oder Klimaschutz bei, sagte Kühnert im Rahmen seiner NoGroKo-Tour an der Universität in Göttingen. "Das ist eine mutlose Art der Politik. Sie sorgt dafür, dass die SPD nicht mit Alleinstellungsmerkmalen wahrgenommen wird." Kühnert will bis zum 27. Februar durch Deutschland touren, weil er seine Partei davon überzeugen möchte, beim Mitgliedervotum gegen die große Koalition zu stimmen. Auch die Parteiführung geht auf Tour, um ihrerseits für ein Ja zum Koalitionsvertrag zu werben.

+++ 15.38 Uhr: Auto rast in Berliner U-Bahneingang - Fahrer auf der Flucht +++

Ein Auto ist in der Nacht in den Eingang einer U-Bahnhof-Station in Berlin gerast. Die Polizei prüft, ob ein illegales Rennen Hintergrund ist. Es habe einen Unfall mit zwei beteiligten Wagen gegeben, sagte ein Sprecher. Gesucht würden drei Männer, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen sollen. Ereignet habe sich der Unfall gegen 3 Uhr, Passanten seien nicht verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge sei ein Auto sehr schnell auf der Müllerstraße gefahren. An der Kreuzung Reinickendorfer Straße sei der Wagen bei rot über die Ampel gefahren und mit einem anderen Wagen kollidiert. Anschließend sei das Auto gegen den Eingang der U-Bahn-Station Reinickendorfer Straße geprallt.

+++ 15.36 Uhr: Russische Behörde sperrt Internetseite von Kreml-Kritiker Nawalny +++

Die russische Medienaufsicht hat die Internetseite von Oppositionsführer Alexej Nawalny gesperrt. Die Behörde bestätigte gegenüber russischen Nachrichtenagenturen, dass der "Zugang zu Informationen" auf der Seite des Kreml-Kritikers blockiert worden sei. Nawalny schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, die Medienaufsicht Roskomnadsor habe die Seite "auf Wunsch (des russischen Oligarchen Oleg) Deripaska" gesperrt.

Hintergrund der Maßnahme ist ein Enthüllungsvideo, das Nawalny vor einer Woche veröffentlicht hat. Darin wirft er dem Vize-Ministerpräsident Sergej Prichodko vor, Schmiergelder von Milliardär Deripaska angenommen zu haben. Roskomnadsor hatte gedroht, alle Seiten zu blockieren, die das Video verbreiten - auch die Internetplattformen YouTube und Instagram. Beide waren allerdings in Russland am Donnerstag zunächst weiter erreichbar. Sowohl Deripaska als auch Prichodko haben die Anschuldigungen zurückgewiesen.

+++ 15.24 Uhr: Ex-Minister Duin wechselt zu Thyssenkrupp +++

Der frühere NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin wechselt zu Thyssenkrupp. Duin habe seine Tätigkeit bei dem Industriekonzern bereits aufgenommen, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Ab dem 1. März werde er die Personalverantwortung für Geschäftseinheiten im Anlagenbau übernehmen. Zuvor hatten die "Rheinische Post", die "WAZ" und das "Manager Magazin" über den Wechsel des 49-jährigen ehemaligen SPD Politikers berichtet.

+++ 15.22 Uhr: Tillerson: USA haben niemals schwere Waffen an YPG-Miliz vergeben +++

Vor einem Krisengespräch mit dem türkischen Präsidenten hat US-Außenminister Rex Tillerson versichert, die USA hätten niemals schwere Waffen an die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Nordsyrien geliefert. Daher gebe es auch keine solche Waffen zurückzunehmen, sagte Tillerson in Beirut vor seinem Abflug nach Ankara. Dort wollte er am Abend den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen.

Die Türkei fordert seit langem ein Ende der US-Militärhilfe für die YPG. Ankara betrachtet die Gruppe wegen ihrer engen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation und geht seit Wochen in der syrischen Region Afrin gegen sie vor. Die USA schätzen die YPG aber als schlagkräftige Verbündete im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

+++ 15.13 Uhr: DFL-Chef Seifert: Entscheidung über 50+1-Regel erst am Jahresende +++

DFL-Boss Christian Seifert hat eine schnelle Entscheidung über die umstrittene 50+1-Regel und einen möglichen Einstieg finanzstarker Investoren ausgeschlossen. "Ich halte den Prozess vor Jahresende nicht für abschließbar", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei der Vorstellung des Bundesliga-Reports 2018 in Frankfurt und kündigte an: "Es wird keine Hinterzimmerkommission, sondern eine zeitlich umfassende und strukturierte Befragung aller Clubs geben."

Die 50+1-Regel gibt es nur in Deutschland. Sie begrenzt den Einfluss externer Investoren bei einem Club, weil Stammvereine nach einer Ausgliederung der Profi-Abteilungen weiter die Mehrheit der Stimmanteile in einer Kapitalgesellschaft besitzen müssen.

+++ 15.07 Uhr: Sexueller Missbrauch: Jugendcoach Bennell in 43 Fällen schuldig +++

Der frühere englische Jugend-Fußballtrainer und Talentscout Barry Bennell ist in sieben weiteren Fällen des sexuellen Missbrauchs für schuldig befunden worden. Das entschied ein Gericht in Liverpool, nachdem der 64-Jährige bereits am Dienstag wegen sexuellen Missbrauchs in 36 Fällen schuldig gesprochen worden war. Ein Urteil wird am kommenden Montag erwartet.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bennell sich in den 80er Jahren an Jungen zwischen acht und 15 Jahren vergangen hat. Das Gericht bezeichnete den ehemaligen Coach von Crewe Alexandra und Manchester City als "zielstrebigen und rücksichtslosen Pädophilen". Die Opfer sagten aus, sie hätten von einer Profikarriere geträumt und deshalb habe Bennell die Macht über sie gehabt.

+++ 14.45 Uhr: Portal: Die meisten Flugverspätungen und -ausfälle 2017 am Flughafen Berlin-Tegel +++

Die meisten Flugverspätungen und -ausfälle hat es nach einer Studie des Fluggastportals Airhelp im vergangenen Jahr in Berlin-Tegel gegeben. 29 Prozent aller Flüge starteten dort 2017 unplanmäßig, wie das Portal am mitteilte. Es zählte die verspäteten und ausgefallenen Flüge an 13 deutschen Flughäfen. Auch der größte Airport hierzulande, Frankfurt am Main mit rund 211.000 Flügen, schnitt mit knapp 27 Prozent unplanmäßigen Flügen schlecht ab. Auf Rang drei folgt Düsseldorf mit knapp 26 Prozent, auf Rang vier Hamburg und auf Rang fünf München. Die fünf Flughäfen mit dem höchsten Flugaufkommen hatten demnach die schlechtesten Pünktlichkeitswerte. Die wenigsten Verspätungen oder Ausfälle gab es laut Airhelp am Flughafen Hannover-Langenhagen. 

+++ 14.44 Uhr: Moskau bestätigt Tod von Russen in Syrien durch US-Beschuss +++

Nach tagelangem Schweigen hat Russland den Tod mehrerer Landsleute durch Bomben der US-Luftwaffe in Syrien bestätigt. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sprach von "fünf Toten, die vermutlich russische Staatsbürger sind". Es handele sich aber nicht um russische Soldaten, sagte sie der Agentur Interfax zufolge.

+++ 14.33 Uhr: Büro von Altkanzler Schröder dementiert Kritik an Simone Lange +++

Das Büro von Altkanzler Gerhard Schröder hat Aussagen der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange (beide SPD) dementiert, er habe ihr eine kritische E-Mail geschrieben, nachdem sie sich um den Parteivorsitz beworben hat. "Wir haben die Meldung erst für einen Karnevalsscherz gehalten", sagte Schröders Büroleiterin Sigrid Krampitz der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". "Da hat sich jemand den Namen Gerhard Schröder angeeignet." Das Berliner Büro des Altkanzlers teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es keine Mail Schröders an Lange gegeben habe. Lange hatte sich überraschend für den SPD-Bundesvorsitz beworben und danach von einer E-Mail des Altkanzlers berichtet.

+++ 14.15 Uhr: Österreicher machen mobil gegen Absage ans Raucherverbot +++

Das Kippen des geplanten Rauchverbots in der Gastronomie durch die neue rechtskonservative Regierung wollen die Österreicher nicht einfach hinnehmen. Die Wiener Ärztekammer und die Österreichische Krebshilfe sammeln Unterstützungserklärungen für ein Volksbegehren zugunsten rauchfreier Lokale. Es bestehen wenig Zweifel, dass genügend Unterschriften für ein Volksbegehren zusammenkommen. Ab 100.000 Unterstützern muss das Volksbegehren im Parlament zumindest behandelt werden. Eine die Stimmung abbildende Online-Petition "Don't Smoke" unterschrieben bisher 470.000 Menschen.

Auf Druck der FPÖ hat sich der Koalitionspartner ÖVP dazu bereiterklärt, das Inkrafttreten des Rauchverbots zum 1. Mai durch ein neues Gesetz auszuhebeln. Es soll dabei bleiben, dass es in Lokalen einen abgetrennten Raucherbereich geben darf. In Österreich wird überdurchschnittlich viel geraucht.  

+++ 13.59 Uhr: Russischer Staat gibt Mehrheit an Waffenhersteller Kalaschnikow ab +++

Der russische Staat hat keine Mehrheit mehr am Waffenhersteller Kalaschnikow. Der Anteil sank von 51 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie, wie das Unternehmen mitteilte. Die Anteilsscheine kaufte demnach Unternehmenschef Alexej Kriworutschko, der auch schon vorher an Kalaschnikow beteiligt war. Wie hoch sein Anteil nun insgesamt ist, wurde nicht mitgeteilt.

+++ 13.59 Uhr: 88-Jähriger fährt mit Auto in Discounter +++

Ein 88 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Wagen in einen Discounter in Mölln (Schleswig-Holstein) gekracht. Entgegen ersten anders lautenden Informationen blieb der Mann bei dem Unfall unverletzt, wie die Polizei mitteilte. Den Polizisten vor Ort sagte der Möllner, er habe Gas- und Bremspedal verwechselt. Aus diesem Grund sei er losgefahren. Der Wagen des Mannes kam am Donnerstag gegen 11.15 Uhr erst in der Eingangsschleuse des Marktes zum Stehen. Sein Wagen und der Eingangsbereich des Gebäudes wurden durch den Unfall erheblich beschädigt.

+++ 13.49 Uhr: Ramphosa zum Präsidenten von Südafrika gewählt +++

Machtwechsel in Südafrika: Das Parlament in Kapstadt hat den ANC-Chef Cyril Ramaphosa zum neuen Staatschef gewählt, wie Verfassungsrichter Mogoeng Mogoeng unter dem Applaus der Abgeordneten bekanntgab. Zuvor war der langjährige Staatschef Jacob Zuma, der in eine Reihe von Korruptionsskandalen verwickelt ist, nach langem Zögern zurückgetreten.

+++ 13.41 Uhr: Lawine reißt drei Skifahrer in französischen Pyrenäen in den Tod +++

Bei einem Lawinenabgang in den französischen Pyrenäen sind drei Skifahrer ums Leben gekommen. Die Leichen der Männer seien abseits der Pisten des Skigebiets Cauterets gefunden worden, teilte die Präfektur mit. Die Lawine ging demnach schon am Mittwoch ab. Nach den Männern war anschließend mit Hunden und einem Hubschrauber gesucht worden. Zwei der Toten waren 38 Jahre alt, einer von ihnen war 29. Sie stammten aus den Städten Bordeaux und Poitiers.

+++ 13 Uhr: EU rügt Facebook und Twitter wegen Löschverfahren - Lob für Google +++

Die EU-Kommission hat die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter gerügt, nicht genug für die Einhaltung europäischer Verbraucherschutzregelungen zu tun. Während Google die Regeln seiner Plattform Google+ weitestgehend an die Forderungen der Kommission angepasst habe, seien Facebook und besonders Twitter wichtige Punkte nur teilweise angegangen, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Besonders bei den Verfahren zum Sperren von Inhalten und Nutzerkonten hapere es noch.

+++ 12.48 Uhr: Klage gegen Künstlersozialabgabe in Karlsruhe gescheitert +++

Vor dem Bundesverfassungsgericht ist die Klage eines Unternehmers gegen die Künstlersozialabgabe gescheitert. Das Gericht nahm die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Unternehmen, die mit freiberuflichen Künstlern und Publizisten zusammenarbeiten, müssen derzeit eine Künstlersozialabgabe in Höhe von 4,2 Prozent auf gezahlte Honorare leisten. Dagegen ging der Unternehmer vor. (Az. I BvR 2885/15)

+++ 12.55 Uhr: Maike Kohl-Richter übernimmt Klageverfahren gestorbenen Altkanzlers +++

Maike Kohl-Richter ist vor dem Oberlandesgericht Köln erschienen, um dort ein Klageverfahren ihres gestorbenen Mannes Helmut Kohl zu übernehmen. Es geht dabei um die Klage des Altkanzlers gegen das Buch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle". Das Landgericht Köln hatte dem früheren CDU-Politiker dafür zwei Monate vor seinem Tod eine Rekord-Entschädigung von einer Million Euro zugesprochen. Die beiden Autoren Heribert Schwan und Tilman Jens und die Verlagsgruppe Random House haben dagegen Berufung eingelegt.

Das Oberlandesgericht muss nun entscheiden, ob Kohls Entschädigungsanspruch mit seinem Tod erloschen ist oder auf seine Witwe und Erbin übergeht. In einer Stellungnahme an das Gericht vertreten Kohl-Richters Anwälte unter anderem die Überzeugung, dass für den ehemaligen Bundeskanzler andere Maßstäbe gälten. Er sei eine "absolute Person der Zeitgeschichte von herausragender Bedeutung", argumentieren sie. Auch im Interesse der Allgemeinheit müsse er deshalb vor "Geschichtsklitterung und Geschichtsfälschung" bewahrt werden.

+++ 12.53 Uhr: Israel verurteilt palästinensischen Attentäter zu lebenslanger Haft +++

Ein israelisches Militärgericht hat einen palästinensischen Attentäter zu vier Mal lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann hatte im Juli 2017 drei Mitglieder einer Familie in einer israelischen Siedlung im Westjordanland erstochen, wie die israelische Armee mitteilte. Der junge Mann muss zudem umgerechnet rund 410.000 Euro Entschädigung an die Familie zahlen. Er wurde auch wegen zweifachen versuchten Mordes verurteilt sowie Hetze.

Der Palästinenser aus einem Dorf nördlich von Ramallah hatte in der nahe gelegenen Siedlung Neve Zuf einen Großvater und dessen erwachsene Kinder erstochen, während die Familie gerade die Geburt eines Enkelkindes feierte. Die Tat geschah während der Tempelberg-Krise, bei der es zu tagelangen Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten kam.

+++ 12.43 Uhr: 24 Fälle von sexuellen Übergriffen auch bei Ärzte ohne Grenzen +++

Der Skandal um sexuellen Missbrauch bei großen Hilfsorganisationen weitet sich aus. Nach Oxfam berichtet nun auch Ärzte ohne Grenzen von sexuellen Übergriffen in den eigenen Reihen. Es habe im vergangenen Jahr 24 gemeldete Fälle von Missbrauch oder sexueller Belästigung gegeben, teilte die Organisation in Paris mit. Im Zusammenhang damit seien 19 Personen entlassen worden. Nicht alle Fälle würden aber zentral gemeldet, hieß es. Daher kann die tatsächliche Zahl der Übergriffe höher liegen.

Die Mitteilung von Ärzte ohne Grenzen fällt mitten in eine Debatte über Missbrauch in Hilfsorganisationen. In der vergangenen Woche war über Sexorgien von Mitarbeitern der britischen Organisation Oxfam mit Prostituierten in Haiti und im Tschad berichtet worden. Eine ehemalige Oxfam-Top-Managerin hatte berichtet, dass einige Männer Sex von Frauen als Gegenleistung für Hilfen verlangt hätten.

+++ 12.17 Uhr: Steinmeier kritisiert Attacken gegen Türkischstämmige von AfD-Politiker Poggenburg +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die abfälligen Äußerungen des AfD-Politikers André Poggenburg über in Deutschland lebende Menschen türkischer Herkunft und scharf kritisiert. "Was ich sehe ist, dass es Politiker gibt, die Maßlosigkeit in der Sprache, Rücksichtslosigkeit und Hass in ihrer Haltung zu einer eigenen Strategie machen", sagte Steinmeier vor Journalisten in Halle. "Und ich hoffe nur, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes nicht vor diesen Karren spannen lassen."

Der Bundespräsident wurde bei seinem Antrittsbesuch in Sachsen-Anhalt auf Poggenburgs Verbalattacken angesprochen. Der sachsen-anhaltische AfD-Landesvorsitzende hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland am Mittwoch unter anderem als "Kümmelhändler" und "Kameltreiber" bezeichnet. Steinmeier sagte, er hoffe "sehr darauf, dass diejenigen, die sich in politische Verantwortung wählen lassen, in Parlamente und in Regierungen, sich ihres Vorbildcharakters bewusst sind und sich entsprechend verhalten". 

+++ 12.09 Uhr: Filmbranche gründet Beschwerdestelle für Opfer sexuellen Missbrauchs +++

Die Filmbranche gründet erstmals eine Beschwerdestelle für Opfer sexuellen Missbrauchs. Die externe Anlaufstelle soll voraussichtlich Anfang März ihre Arbeit aufnehmen, wie der Bundesverband Schauspiel (BFFS) in Berlin mitteilte. Sie soll demnach nicht nur erste Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Belästigung, Gewalt und Diskriminierung sein, sondern sich auch mit der Aufarbeitung und Prävention befassen. Ziel sei es, mittel- bis langfristig einen Kulturwandel und eine Bewusstseinsbildung für eine gewaltfreie Arbeitskultur zu schaffen.

Hinter der Beschwerdestelle stehen mehr als zwölf Berufs- und Branchenverbände der Film- und Fernsehbranche, darunter die Deutsche Filmakademie, die Deutsche Fernsehakademie und der Bundesverband Regie). Die Verbände appellierten an die Fernsehsender, sich an der Anlaufstelle finanziell zu beteiligen.

+++ 12.04 Uhr: Mutmaßliche IS-Unterstützer schweigen bei Prozessauftakt +++

Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen hat in Berlin ein Prozess gegen vier mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) begonnen. Die Angeklagten sollen sich in der inzwischen verbotenen Berliner Moschee Fussilet 33 radikalisiert und Ende 2016 ihre Ausreise nach Syrien vorbereitet haben. Laut Anklage wollten sie dort den IS als Kämpfer unterstützen. Nach Verlesung der Anklage am Donnerstag im Berliner Kammergericht verweigerten die Männer die Aussage.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten - ein Deutsch-Marokkaner, zwei Türken und ein Deutscher - sowie zwei weitere Männer in zwei Gruppen und auf verschiedenen Routen nach Syrien gelangen wollten. Zwei 22- und 25-Jährige sollen zuvor mit betrügerisch erlangten Darlehen hochwertige Handys erworben und weiterverkauft haben, um die Ausreise zu finanzieren. Die Ausreisen der Angeklagten seien jedoch misslungen.

+++ 11.56 Uhr: Nato bereitet neuen Irak-Einsatz vor +++

Die Nato wird ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu verhindern. Die Verteidigungsminister der 29 Bündnisstaaten beschlossen in Brüssel, mit konkreten militärischen Planungen für eine neue Ausbildungsmission zu beginnen. Sowohl die irakische Regierung, als auch die US-geführte Anti-IS-Koalition hätten um ein stärkeres Engagement der Nato gebeten, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg. Zahlen zur möglichen Personalstärke nannte Stoltenberg nicht. In Nato-Kreisen wird allerdings damit gerechnet, dass etliche Hundert, wenn nicht sogar mehr als 1000 Soldaten in den Irak geschickt werden könnten.

+++ 11.43 Uhr: "Kameltreiber": AfD-Chef Meuthen kritisiert Poggenburgs Wortwahl +++

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat beleidigende Formulierungen seines Parteifreundes André Poggenburg über die Türkische Gemeinde kritisiert. In der Sache stellte er sich aber hinter den AfD-Landeschef aus Sachsen-Anhalt.

Poggenburg hatte beim politischen Aschermittwoch seiner Partei im sächsischen Nentmannsdorf die Kritik der Türkischen Gemeinde in Deutschland an der geplanten Schaffung eines Heimatministeriums aufgegriffen. Meuthen erklärte: "Am Aschermittwoch geht es bekanntermaßen gerne mal verbal auch etwas derber zu. Die Wortwahl André Poggenburgs geht dessen ungeachtet deutlich zu weit und hätte nicht vorkommen sollen."

+++ 11.36 Uhr: ZDF sieht nach Prüfung keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe durch Wedel +++

Das ZDF hat keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe des Regisseurs Dieter Wedel im Zusammenhang mit Auftragsproduktionen des Senders. Das habe eine interne Untersuchung nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Wedel ergeben, teilte das ZDF in Mainz mit.

Wedel steht seit Jahresbeginn im Mittelpunkt von Missbrauchsvorwürfen, die von mehreren Schauspielerinnen erhoben werden. Er wies die Vorwürfe per eidesstattlicher Erklärung zurück. Nach den Veröffentlichungen der Vorwürfe in der Wochenzeitung "Die Zeit" überprüfte das ZDF die Auftragsproduktionen, an denen Wedel als Autor und Regisseur beteiligt war. Die in den Senderarchiven noch vorhandenen Unterlagen wurden demnach ausgewertet und zudem Gespräche mit allen Mitarbeitern geführt, "die in verantwortlicher Funktion direkt oder indirekt an den Produktionen mit Dieter Wedel beteiligt waren". Es hätten sich keine Hinweise zu Übergriffen ergeben.

+++ 11.35 Uhr: Lange erhält Reaktionen auf Vorsitzambitionen - Kritik vom Altkanzler +++

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange hat für ihre überraschende Bewerbung für den SPD-Vorsitz Reaktionen aus der ganzen Republik erhalten - auch von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Im Gegensatz zu vielen anderen habe er ihr Verhalten aber sehr, sehr stark kritisiert, sagte Lange der Deutschen Presse-Agentur. Schröder habe ihr eine längere E-Mail geschrieben, zu deren genauem Inhalt sie sich nicht öffentlich äußern wollte. Dies müsse vom Absender ausgehen.

Lange betonte, sie sei durchaus überrascht von dem sehr persönlichen Anschreiben gewesen, zumal sie Schröder persönlich gar nicht kenne. Sie habe das Schreiben so verstanden, dass der Altkanzler es lieber gesehen hätte, wenn Ruhe herrsche. "Aber man kann Ruhe nicht verordnen", sagte Lange.

+++ 11.23 Uhr: Duterte droht vermeintlicher Trauminsel Boracay mit Schließung +++

Wegen Hygienemängeln droht auf der beliebten philippinischen Urlaubsinsel Boracay mehr als 50 Ferienanlagen die Schließung. Präsident Rodrigo Duterte bezeichnete die Insel mit ihren eigentlich weißen Stränden, wo auch viele ausländische Touristen ihre Ferien verbringen, als "Kloake". Das Staatsoberhaupt gab den Behörden nach Angaben eines Regierungssprechers sechs Monate Zeit, um einen Sanierungsplan auszuarbeiten.

Boracay - etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila - war vom Reisemagazin "Condé Nest Traveller" vergangenes Jahr zur schönsten Insel der Welt gewählt worden. Eine Untersuchung ergab jedoch, dass viele Hotels ihr Abwasser samt Fäkalien direkt ins Meer einleiten. Die Wasser-Qualität ist nach einem offiziellen Bericht jedoch immer noch so gut, dass beim Schwimmen keine Gesundheitsgefahr besteht. 

+++ 11.11 Uhr: Australische Minister dürfen im Büro keine Affären mehr haben +++

Australiens konservativer Premierminister Malcolm Turnbull will den Mitgliedern seiner Regierung künftig keine sexuellen Beziehungen mit Mitarbeitern mehr durchgehen lassen. Turnbull kündigte neue "Standards" an, wonach Minister - egal, ob verheiratet oder nicht - keine Affären mit Mitarbeitern haben dürfen.

Der Regierungschef reagierte damit auf einen Seitensprung seines Vizes Barnaby Joyce, des Parteichefs seines Koalitionspartners, der National Party. Der 50-Jährige hatte zu Beginn der Woche bestätigt, dass eine 17 Jahre jüngere Ex-Mitarbeiterin ein Kind von ihm erwartet. Zugleich entschuldigte er sich bei seiner Frau, seinen vier Kindern, seinen Wählern und auch bei der Geliebten, die für ihn als Medienberaterin tätig war. Turnbull bezeichnete das Verhalten seines Stellvertreters als "entsetzlichen Einschätzungsfehler". Den Rücktrittsforderungen der Opposition schloss er sich aber nicht an. 

+++ 11.08 Uhr: Vater überfährt versehentlich eigenen Sohn +++

In Ostfriesland hat ein Vater seinen Sohn mit einem Transporter überfahren. Der 16-Jährige, der auf einem Mofa unterwegs war, wurde bei dem Unfall am Mittwochabend zunächst schwer verletzt und starb kurze Zeit in einem Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der 36 Jahre alte Vater saß am Steuer eines Transporters. Beim Linksabbiegen von einer Hauptstraße in eine kleine Nebenstraße übersah er in Großheide seinen Sohn, der ihm auf dem Kleinkraftrad entgegenkam, vermutlich ohne Licht. "Wir gehen von einem tragischen Unfall aus", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

+++ 11.05 Uhr: Niederländische Prinzessin Ariane bricht sich das Handgelenk +++

Hart im Nehmen: Beim Schlittschuhlaufen hat sich die jüngste Tochter des niederländischen Königspaares, Prinzessin Ariane, 10, das linke Handgelenk gebrochen, will aber schon bald auf Skiern stehen. Wie der Hof in Den Haag mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Sonntag - die Fraktur sei dann bei einer Kontrolle im Krankenhaus am Donnerstag entdeckt worden. Drei Wochen lange müsse die Prinzessin nun einen Gips tragen, hieß es in der Erklärung. Der behandelnde Arzt gehe aber davon aus, dass sie dennoch beim traditionellen Winterurlaub der Familie im österreichischen Lech Ende Februar Ski fahren könne.

+++ 10.41 Uhr: Biathletin Dahlmeier holt in Pyeongchang Olympia-Bronze +++

Biathletin Laura Dahlmeier hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im dritten Rennen ihre dritte Medaille gewonnen. Nach Gold im Sprint und in der Verfolgung holte die siebenmalige Weltmeisterin im Einzel über 15 Kilometer Bronze hinter der schwedischen Olympiasiegerin Hanna Öberg und der Slowakin Anastasiya Kuzmina.

Lesen Sie alle aktuellen Ereignisse in unserem Olympia-Liveblog:


+++ 10.35 Uhr: US-Verteidigungsminister fordert von Türkei Fokus auf Anti-IS-Kampf +++

US-Verteidigungsminister James Mattis hat den Nato-Partner Türkei aufgefordert, sich wieder auf den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu konzentrieren. Es müsse verhindert werden, dass sich der IS in Syrien neu aufstellen könne, teilte eine Pentagon-Sprecherin nach einem Treffen von Mattis mit seinem türkischen Kollegen Nurettin Canikli in Brüssel mit. Ein Wiedererstarken der Terrororganisation stelle eine Gefahr für alle Nato-Partner dar.

+++ 10.29 Uhr: Leichnam des dänischen Prinzen Henrik nach Kopenhagen gebracht +++

Der Leichnam des dänischen Prinzen Henrik ist am Donnerstag von Schloss Fredensborg nach Kopenhagen gebracht worden.
Dem Leichenwagen folgten Königin Margrethe, 77, und die beiden Söhne des Königspaares, Kronprinz Frederik und Prinz Joachim, mit ihren Familien. Die Straßen in Fredensborg, einem kleinen Ort etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen, waren mit Flaggen gesäumt, die auf halbmast hingen. Zahlreiche Dänen legten Blumen nieder oder verabschiedeten sich am Straßenrand von Prinz Henrik, dem Mann von Königin Margrethe. Er war in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 83 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Am Dienstag soll er in Kopenhagen beigesetzt werden. Zuvor ist er drei Tage lang im geschlossenen Sarg öffentlich aufgebahrt.

+++ 10.14 Uhr: Polizei: Bluttat an Schule im US-Staat Washington knapp verhindert +++

Im US-Bundesstaat Washington hat die Großmutter eines 18-Jährigen nach Polizeiangaben womöglich eine Bluttat ihres Enkels an einer Oberschule verhindert. Die Frau alarmierte die Polizei, nachdem sie entsprechende Hinweise im Tagebuch des jungen Mannes sowie ein in einem Gitarrenkoffer verstecktes Gewehr entdeckt hatte. Dies teilte die Polizei in Everett am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Er könne das Massaker kaum erwarten und hoffe, dabei so viele Menschen wie möglich zu töten, zitierte die Lokalzeitung "The Herald" aus den Tagebucheinträgen des Schülers. Bei der Durchsuchung des Hauses der Großmutter fand die Polizei neben dem Gewehr auch selbstgebaute Sprengsätze. Der 18-jährige wurde den Angaben zufolge am Dienstag in der Schule festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

+++ 10.05 Uhr: SPD-Politiker Annen erwartet baldige Freilassung Yücels +++

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Niels Annen, setzt auf eine baldige Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Nach einem Jahr Gefängnis in der Türkei sei dieser Schritt "überfällig", sagte Annen im rbb-Inforadio. Unmittelbar vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Berlin begrüßte Annen, dass Yildirim diesbezüglich positive Signale ausgesendet hat.

Zugleich sprach sich Annen gegen Waffenlieferungen an die Türkei zum jetzigen Zeitpunkt aus. "Solange dort ein Krieg geführt wird im Nachbarland (Syrien) gegen die Kurden, kann ich mir Waffenlieferungen nicht vorstellen." Er plädierte dafür, weiter partnerschaftlich mit der Türkei umzugehen. 

+++ 9.48 Uhr: Anklage im Mordfall Johanna erhoben +++

Knapp vier Monate nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders der kleinen Johanna aus Hessen hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Der Mann soll die damals Achtjährige im September 1999 in Bobenhausen im Wetteraukreis entführt, missbraucht und getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Zudem soll er Bild- und Videodateien mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten besessen haben.

Der 41-Jährige habe sich in den bisherigen Vernehmungen zwar verantwortlich für den Tod des Mädchens gezeigt, aber eine vorsätzliche Tötung bestritten. Eine Tatrekonstruktion, rechtsmedizinische und fachärztliche Gutachten, Faserspurenuntersuchungen beim Landeskriminalamt, die Auswertung von Datenträgern und die Vernehmung von insgesamt 110 Zeugen begründeten aber den dringenden Verdacht eines vorsätzlichen Tötungsdelikts, erklärte die Behörde. 

+++ 9.39 Uhr: Wohngebäude im Libanon eingestürzt - Mutter und Kind tot +++

Beim Einsturz eines Wohngebäudes in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind eine Mutter und ihr sieben Jahre altes Kind getötet worden. Der Vater sei bei dem Unglück in einem Viertel des palästinensischen Flüchtlingslagers Burdsch al-Baradschnih verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Helfer suchten unter den Trümmern nach weiteren Opfern. In dem Flüchtlingslager sind zahlreiche alte Gebäude einsturzgefährdet, wie es aus der lokalen Behörde hieß. In dem kleinen Land am Mittelmeer leben rund 400.000 palästinensische Flüchtlinge in verschiedenen Lagern unter oft ärmlichen Bedingungen.

+++ 9.31 Uhr: Zwei Drittel der Arbeitnehmer gehen krank zur Arbeit +++

Krank zur Arbeit gehen - für die Mehrheit der Arbeitnehmer ist das eine Option: Gut zwei Drittel der Beschäftigten seien binnen eines Jahres mindestens einmal krank zur Arbeit erschienen, berichtete die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Demnach gaben 67 Prozent der Befragten an, in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal zur Arbeit erschienen zu sein, obwohl sie sich "richtig krank gefühlt" hätten. 29 Prozent gingen sogar zwei Wochen oder noch länger krank zur Arbeit. Befragt wurden im Jahr 2017 insgesamt 4800 abhängig Beschäftigte.

+++ 8.58 Uhr: Pornodarstellerin will über Verbindung zu Trump sprechen +++

Die Pornodarstellerin, die mit US-Präsident Donald Trump vor dessen Amtszeit eine Affäre gehabt haben soll, will offenbar mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gehen. Nachdem Trumps Anwalt Michael Cohen eine Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar (105.000 Euro) an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" eingeräumt habe, sei eine Stillschweigevereinbarung damit gebrochen, sagte Cliffords Managerin Gina Rodriguez am Mittwoch in US-Medien. "Das gilt jetzt nicht mehr, und Stormy wird ihre Geschichte erzählen", sagte sie.

Anwalt Cohen hatte die Zahlung am Dienstag eingeräumt. Laut US-Medienberichten soll es sich um ein Schweigegeld gehandelt haben, um die mutmaßliche Affäre zwischen Trump und Clifford vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 geheim zu halten. Das Geld sei ihm "weder direkt noch indirekt" von der Trump-Kampagne oder den Trump-Firmen zurückerstattet worden, sagte Cohen. Die Zahl sei legal gewesen.

+++ 8.55 Uhr: Menschenschmuggler-Lastwagen in Libyen verunglückt - 19 Tote +++

Bei einem Lastwagenunfall in Libyen sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens 19 Migranten tödlich verunglückt. 49 Menschen seien teils schwer verletzt worden, teilte die IOM mit. Nach Angaben von Überlebenden hatten Menschenschmuggler nach diesen Angaben rund 180 Menschen in Lkw-Container gepfercht. Der Lastwagen sei am frühen Mittwoch vor Bani Walid rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Tripolis verunglückt, als er in ein Schlagloch in der Straße geriet. Die Straße sei eine viel genutzte Route der Menschenschmuggler. Unter den Toten waren nach IOM-Angaben vier Kinder, eine Frau und 14 Männer. Unter den Verletzten seien zehn Kinder.

+++ 8.15 Uhr: US-Medien: Schauspieler Luke Wilson befreit Frau aus Unfallauto +++

US-Schauspieler Luke Wilson (46, "Die Royal Tenenbaums") hat nach einem Autounfall laut Medienberichten nicht lang gefackelt und dabei geholfen, eine verletzte Frau zu retten. Der Unfall habe sich am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles ereignet, wie US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf Polizeiangaben berichteten.

Demnach sei beim Zusammenstoß eines Ferrari-Sportwagens mit mehreren anderen Autos ein Mann tödlich verletzt worden. Zwei weitere Menschen erlitten ebenfalls Verletzungen, darunter der US-Golfprofi Bill Haas. Ein Zeuge sagte dem Branchenblatt "Hollywood Reporter", er habe gemeinsam mit Wilson eine Frau befreit, die in einem der Unfallwagen eingeklemmt war. "Er war der Held, er hat Verantwortung übernommen", sagte der Zeuge über Wilsons Einsatz. Der Schauspieler selbst blieb den Medienberichten zufolge unverletzt. 

+++ 6.25 Uhr: Trump und Abe wollen weiter Druck auf Nordkorea ausüben +++

Trotz Anzeichen einer Entspannung auf der koreanischen Halbinsel wollen US-Präsident Donald Trump und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe weiter Druck auf Nordkorea ausüben. Ziel sei es, Pjöngjang dazu zu zwingen, seine Atom- und Raketenprogramme aufzugeben. "Dialog um des Dialogs willen wäre bedeutungslos", erklärte Abe nach dem mehr als eine Stunde langen Telefongespräch mit Trump. "Wir haben ausführlich darüber gesprochen, was wir von jetzt an tun sollten, um die atomare Abrüstung Nordkoreas Wirklichkeit werden zu lassen."

Am Montag hatte US-Vizepräsident Mike Pence die Bereitschaft zu Gesprächen mit Nordkorea signalisiert. "Die Politik des maximalen Drucks bleibt also bestehen und wird noch verstärkt. Aber wenn man reden will, werden wir reden", sagte Pence in einem Interview mit der "Washington Post". 

+++ 6.18 Uhr: Regisseur Spielberg hat Angst vor Konflikt mit Nordkorea +++

Hollywood-Regisseur Steven Spielberg, 71, fürchtet eine Eskalation des Konflikts um Nordkorea. "Nordkorea macht mir mehr Angst als alles andere, irgendeine Konfrontation zwischen unseren Ländern, die zum Undenkbaren führen würde", sagte Spielberg Journalisten in New York bei der Präsentation seines neuen Films "Die Verlegerin". Das Drama mit Meryl Streep und Tom Hanks handelt von Katharine Graham, der Chefin der Zeitung "The Washington Post", die sich gegen den damaligen US-Präsident Richard Nixon stellte.

+++ 6.05 Uhr: ZDF will mehr Frauen in Schlüsselpositionen +++

Das ZDF peilt einen gleichen Anteil von Männern und Frauen in den kreativen Bereichen an - von der Kamera bis zur Regie.
"Wir machen das progressiv, wir versuchen also Jahr um Jahr, uns zu verbessern, immer einen Schritt voranzugehen", sagte die stellvertretende Programmdirektorin Heike Hempel der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es vor allem darum, Frauen in Schlüsselpositionen zu bringen. "Wir müssen als öffentlich-rechtlicher Sender hier Vorreiter sein."

Eine von ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1 unterstützte Studie der Universität Rostock kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass Frauen im Fernsehen deutlich unterrepräsentiert sind, und dass sie meistens im Zusammenhang mit Beziehung und Partnerschaft gezeigt werden.

+++ 5.58 Uhr: Angst vor Smog: Peking feiert Neujahrsfest ohne Feuerwerk +++

Aus Angst vor Smog und Unfällen muss Chinas Hauptstadt Peking in diesem Jahr auf Feuerwerk während des Neujahrsfestes verzichten. Hinweisschilder warnten die Pekinger vor Verstößen gegen das erstmals in diesem Umfang verhängte Verbot. Lediglich außerhalb des fünften Autobahnringes sind Raketen und Feuerwerk noch gestattet. 

Nach ihrem traditionellen Mondkalender feiern die Chinesen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Ortszeit) ins neue Jahr. 

Der übermäßige Gebrauch von Feuerwerk hat Peking, das ohnehin für seine schlechte Luftqualität bekannt ist, in der Vergangenheit immer wieder für Stunden in dichtem Smog versinken lassen. Jedes Jahr gibt es zudem bei Unfällen mit Böllern und Raketen Hunderte Verletzte und einige Tote in China. Auch in anderen Großstädten wie Shanghai und Hangzhou verhängten Behörden Verbote. Daran gab es auch viel Kritik.

+++ 5.19 Uhr: EU-Bericht: Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht +++

Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter erfüllen die EU-Regeln zum Schutz ihrer Nutzer nur unzureichend. Das geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor, das in Brüssel veröffentlicht werden soll und der Deutschen Presse-Agentur in Teilen vorliegt. Nach Einschätzung der Kommission ändert Twitter seine allgemeinen Geschäftsbedingungen nach wie vor, ohne die Nutzer darüber zu informieren. Zudem würden Facebook und Twitter von den Nutzern hochgeladene Inhalte löschen, ohne sie darüber in Kenntnis zu setzen. Da Verbraucherschutz Sache der Mitgliedstaaten sei, könnten mögliche Strafen nur dort und nicht von der EU verhängt werden, hieß es.

+++ 4.53 Uhr: Hilfsorganisation IRC bestätigt drei Missbrauchsfälle +++

Nach Oxfam und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat auch das International Rescue Committee (IRC) Fälle sexueller Übergriffe eingeräumt. Es habe drei Fälle sexuellen Missbrauchs in der Demokratischen Republik Kongo gegeben, teilte die IRC-Sprecherin Lucy Keating mit. Die Organisation habe die Polizei eingeschaltet und die Schuldigen entlassen. Auch die Spender seien informiert worden.

Keating erklärte, die drei Fälle sexuellen Missbrauchs seien einer anderen Nichtregierungsorganisation zuzuschreiben, die mit dem IRC zusammenarbeite. Vier weitere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen eigene Mitarbeiter hätten sich in einer Untersuchung als "unbegründet" erwiesen. Bei anderen Vorwürfen sei es hingegen um Fragen der finanziellen Integrität gegangen.

+++ 4.04 Uhr: Kabarettistin Käthe Lachmann gibt Karriere wegen Angststörung auf +++

Die preisgekrönte Komikerin Käthe Lachmann ("Quatsch Comedy Club") hat wegen einer Angststörung ihre Bühnenkarriere beendet. "Ich bin lange mit Angst auf der Bühne gestanden, das war sehr anstrengend und kräftezehrend", sagte die 46-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". Sie habe eben nur die anderen zum Lachen gebracht, und die hätten nicht gemerkt, wie es in ihr ausgesehen habe. Seit sie offen mit ihrer Krankheit umgehe, gehe es ihr besser, so die Kabarettistin weiter. Wegen der Behandlung der Angststörung tritt sie bereits seit 2015 nicht mehr öffentlich auf. "Irgendwann traute ich mich nicht mehr aus dem Haus", sagte sie.  

+++ 3.56 Uhr: Röttgen fordert inhaltliche Neuausrichtung der CDU +++

Der CDU-Politiker Norbert Röttgen fordert von seiner Partei eine inhaltliche Neuausrichtung. "Noch nie in der Geschichte der CDU" habe es emotional und politisch einen so weitgehenden Vertrauensverlust gegeben, sagte Röttgen dem Berliner "Tagesspiegel". Für ihn sei die Befassung mit Inhalten die notwendige Konsequenz aus der breiten Kritik der Partei an der Ressortverteilung innerhalb einer neuen großen Koalition.

Es sei zwar richtig, an der Spitze der CDU und im Kabinett auch jungen Politikern Chancen einzuräumen, sagte Röttgen. Durch eine Verjüngung allein werde aber noch nichts gegen die "inhaltliche Entleerung" getan. Die CDU müsse "Antworten geben auf die drängendsten Fragen" der Zeit. In den Bereichen Integration von Flüchtlingen, der Sicherheits- und Europapolitik, der Migration und der Digitalisierung müsse die Parteispitze eigene Grundsatzpositionen erarbeiten, die dann in der Partei diskutiert und danach in politisches Handeln umgesetzt würden.

+++ 3.35 Uhr: Romney verschiebt Ankündigung zu möglicher Senats-Kandidatur +++

Aus Respekt vor den Todesopfern nach den Todesschüssen von Florida hat der US-Politiker Mitt Romney eine Ankündigung einer möglichen Kandidatur um einen Senatssitz verschoben. Er trauere um die Opfer dieser "sinnlosen Gewalt", heißt es in einem Statement des Republikaners. Romney, im Präsidentschaftswahlkampf 2012 dem Demokraten Barack Obama unterlegen, spielt mit dem Gedanken, sich um einen frei werdenden Senatssitz zu bewerben. Seine Kandidatur ist umstritten, weil Romney nicht vorwiegend in Utah lebt. Der frühere Gouverneur von Massachusetts gilt als ein parteiinterner Kritiker von Präsident Donald Trump.

+++ 1.24 Uhr: Buffett baut Beteiligung an Apple kräftig aus +++

US-Staranleger Warren Buffett setzt weiter in großem Stil auf den iPhone-Hersteller Apple. Im vierten Quartal baute seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Anteil an dem kalifornischen Tech-Riesen um 23 Prozent auf rund 165 Millionen Aktien aus, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorging. Die Beteiligung hatte zuletzt einen Wert von etwa 28 Milliarden Dollar und löste damit die US-Großbank Wells Fargo als Top-Position in Buffetts Portfolio ab. 

+++ 0.24 Uhr: Heer mangelt es laut Bericht an einsatzbereiten Panzern für Nato-Aufgabe +++

Dem Heer mangelt es einem Medienbericht zufolge derzeit an einsatzbereiten Kampfpanzern für eine Nato-Aufgabe. Die Bundeswehr wird nach eigenen Angaben 2019 wieder eine führende Rolle in der sogenannten "Speerspitze" des Militärbündnisses für rasche Einsätze übernehmen. Wie die "Welt" nun unter Berufung auf ein vertrauliches Papier des Verteidigungsministeriums zur materiellen Einsatzbereitschaft berichtet, stehen der für die Aufgabe vorgesehenen Panzerlehrbrigade 9 in Munster derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 zur Verfügung. Zudem seien von den 14 benötigten Schützenpanzern des Typs Marder nur drei einsatzfähig. Gründe sind dem Bericht zufolge die mangelnde Versorgung mit Ersatzteilen und hoher Wartungsaufwand. Das Heer wolle versuchen, die "existenten fähigkeitsrelevanten Defizite aus Beständen anderer Großverbände" zu decken, heißt es in dem Bericht weiter. Die "Speerspitze" genannte superschnelle Eingreiftruppe der Nato soll innerhalb weniger Tage in Krisengebiete verlegt werden können. Sie wurde vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts vor allem als Abschreckung gegen Russland aufgebaut. 

fs/wue / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(