USA-Reise Merkel wirbt um US-Investoren


Im Rahmen ihrer USA-Reise machte Angela Merkel heute eine Stippvisite in New York, wo sie auf Vertreter der deutschen sowie der US-Wirtschaft traf. Dabei warb Merkel vor allem für eine Stärkung der transatlantischen Beziehungen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem USA-Besuch vor Wirtschaftsvertretern beider Länder um US-Investoren für Deutschland geworben.

"Von meiner Seite habe ich deutlich gemacht, dass wir eine Stärkung der transatlantischen Beziehungen wollen, dass Deutschland ein offenes Land ist für Investoren aus Amerika, dass wir diese Investoren brauchen, dass sie bei uns willkommen sind", sagte Merkel nach einem Treffen mit Spitzenvertretern von Unternehmen aus beiden Ländern in New York.

Forschung und Entwicklung weiter stärken

Sie sei sich mit ihren Gesprächspartnern einig gewesen, dass Deutschland und die Länder der Europäischen Union ebenso wie für die USA Innovationen vorantreiben müssten. Forschung und Entwicklung müssten weiter gestärkt werden. "Ich habe auch sehr deutlich gemacht, dass die neue Bundesregierung genau diesem Thema verpflichtet ist", unterstrich Merkel. Nur eine solche Politik könne angesichts des verstärkten Wettbewerbs mit anderen Ländern den gegenwärtigen Lebensstandard sichern.

Merkel sprach von einer sehr konstruktiven Diskussion mit den Wirtschaftsvertretern. Daran nahmen unter anderem der Chef von General Electric, Jeff Immelt, sein Kollege Henry M. Paulson von Goldman Sachs sowie seitens der deutschen Wirtschaft Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld und sein DaimlerChrysler-Kollege Dieter Zetsche teil.

Stippvisite in New York

Die Kanzlerin war am Morgen von Washington zu einer rund fünfstündigen Stippvisite nach New York gereist. Nach dem Treffen mit den Spitzenmanagern ist ein Mittagessen geplant, bei dem Merkel vor rund 400 geladenen Gästen eine Rede halten wird. Am Abend sollte die Kanzlerin auf einem Festbankett zum 100-jährigen Bestehen des American Jewish Committee in Washington sprechen. Dort trifft sie erneut mit US-Präsident George W. Bush sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan zusammen.

Reuters Reuters

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