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Gericht hat entschieden Wirt muss AfD im Münchner Hofbräukeller dulden


Die AfD darf ihren Parteitag im Münchner Hofbräukeller abhalten. Dies hat das Landgericht München entschieden. Dem Wirt dürfte diese Entscheidung gar nicht passen. Er fürchtet um seinen Ruf.

Der Wirt des Münchner Hofbräukellers muss der AfD seine Räume für eine Parteiveranstaltung am Freitagabend überlassen.
Dies hat das Landgericht München entschieden. Grund sei der abgeschlossene Mietvertrag zwischen der Partei und dem Hofbräukeller, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Der Wirt hatte die für den 13. Mai geplante Veranstaltung mit einem Auftritt der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry abgesagt.

"Ich fürchte um den Ruf des Hofbräukellers und um die Sicherheit", sagte Ricky Steinberg der "Süddeutschen Zeitung". "Das kann ich meinen Gästen nicht zumuten." Und: "Rechte Gesinnung will ich hier nicht haben."

AfD reichte Klage gegen Absage ein

Der AfD-Kreisverband München-Ost reichte daraufhin Klage gegen den Wirt ein. Dieser war am Donnerstag telefonisch zunächst nicht zu erreichen.

jek DPA

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